Währung

Suchbegriff: Euro

Wirtschaftswissenschaftler warnen, dass ein digitaler Euro unerlässlich ist, um der zunehmenden Kontrolle der USA über die globalen Währungssysteme entgegenzuwirken, und positionieren ihn als Europas wichtigste Verteidigung gegen die amerikanische Währungsdominanz im Zeitalter der digitalen Währungen.
Europol gab die Festnahme von 34 Mitgliedern der kriminellen Vereinigung „Black Axe“ in Spanien bekannt, die das Ergebnis einer koordinierten Operation mit der spanischen und deutschen Polizei war. Die Gruppe ist für Betrugsdelikte in Höhe von über 5,9 Millionen Euro verantwortlich und betreibt verschiedene kriminelle Aktivitäten, darunter Cyberbetrug, Drogenhandel und Geldwäsche. Die Behörden beschlagnahmten im Rahmen der Operation erhebliche Vermögenswerte und Bargeld.
Trotz der Einführung des Euro im Jahr 2002 sind in Deutschland noch immer über zwölf Milliarden Deutsche Mark im Umlauf. Die Bundesbank bietet in ihren 31 Filialen weiterhin kostenlose Umtauschdienste an, wobei die Deutschen jährlich etwa 53 Millionen Mark umtauschen. Viele entdecken die alte Währung bei Haushaltsauflösungen, oft verbunden mit sentimentaler Bedeutung, während ein Teil der Währung als verloren oder für immer vernichtet gilt.
Der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember zeigte eine schwächer als erwartete Jobschaffung mit nur 50.000 neuen Arbeitsplätzen gegenüber den erwarteten 60.000, obwohl die Arbeitslosenquote unerwartet auf 4,4 % sank. Die gemischten Daten schüren Spekulationen über die Zinspolitik der Federal Reserve, wobei Experten eine mögliche Pause bei den Zinssenkungen vermuten. Die Märkte reagierten nur begrenzt auf den Bericht, wobei die Silberpreise ihre Gewinne ausbauten, während Währungen und Anleihen stabil blieben.
Philip R. Lane, Mitglied des Direktoriums der EZB, hielt eine Rede auf der Konferenz der Dänischen Wirtschaftsgesellschaft, in der er erörterte, wie sich globale strukturelle Veränderungen – wie Geopolitik, Digitalisierung und Klimawandel – auf das Währungssystem des Euro-Währungsgebiets auswirken. Er hob die Skaleneffekte einer Währungsunion, das Potenzial für eine stärkere internationale Rolle des Euro angesichts der Verschiebungen in der Dominanz des Dollars und die Notwendigkeit von Reformen zur Ausweitung des Angebots an auf Euro lautenden sicheren Vermögenswerten hervor. In seiner Rede ging er auch auf geldpolitische Strategien in einem unsicheren Umfeld ein und hob die institutionelle Widerstandsfähigkeit sowie zukünftige Projekte wie den digitalen Euro hervor.
Nicolas Jullien, Global Head of Fixed Income bei Candriam, erörtert die Lage an den globalen Anleihemärkten und hebt dabei seine Besorgnis über die öffentlichen Finanzen Frankreichs hervor, das er als „kranken Mann Europas” bezeichnet. Er spricht über die Attraktivität von festverzinslichen Anlagen, die erwartete Wende im Kreditzyklus und die Bedeutung von Corporate Governance und ESG-Faktoren bei der Kreditanalyse. Der Artikel behandelt Anlagestrategien für Investment-Grade- und Hochzinsanleihen auf den europäischen und US-amerikanischen Märkten.
Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur wurde nach 25 Jahren Verhandlungen verabschiedet und stößt auf gemischte Reaktionen. Während die deutsche Wirtschaft und Regierung es als geopolitischen Erfolg betrachten, der Milliarden an Zöllen einsparen und Exporte sichern wird, lehnen Landwirte es aufgrund der Befürchtung unfairer Konkurrenz durch Länder mit niedrigeren Umweltstandards entschieden ab. Das Abkommen schafft eine der weltweit größten Freihandelszonen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten (Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay), mit vorgeschlagenen Schutzklauseln, die jedoch von Vertretern der Landwirtschaft als unzureichend kritisiert werden.
Nach 25 Jahren Verhandlungen haben die EU-Länder ein Freihandelsabkommen mit dem Mercosur-Block (Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay) verabschiedet und damit die weltweit größte Freihandelszone mit über 700 Millionen Einwohnern geschaffen. Das Abkommen stößt auf gemischte Reaktionen: Die deutsche Industrie freut sich über ein erwartetes Exportwachstum von 39 %, während französische und polnische Landwirte aufgrund von Wettbewerbsbedenken protestieren. Das Abkommen muss noch vom Europäischen Parlament genehmigt werden und zielt darauf ab, der protektionistischen Politik der USA entgegenzuwirken, obwohl Kritiker Bedenken hinsichtlich der Umweltstandards und der Auswirkungen auf die europäische Landwirtschaft haben.
Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur, das nach 25 Jahren Verhandlungen abgeschlossen wurde, beseitigt Zölle auf 91 % der EU-Exporte und 92 % der Mercosur-Exporte. Befürworter wie Deutschland und Spanien heben Vorteile wie eine geringere Abhängigkeit von China und jährliche Zolleinsparungen in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar hervor, während Gegner wie Frankreich und Umweltverbände vor unlauterem Wettbewerb für Landwirte und einer möglichen Abholzung des Amazonasgebiets warnen. Das Abkommen wurde durch Zugeständnisse wie Schutzmechanismen, Importkontrollen und einen Krisenfonds für Landwirte in Höhe von 6,3 Milliarden Euro genehmigt.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) meldete für 2025 einen vorläufigen Gewinn von 26 Milliarden Schweizer Franken, wodurch eine Ausschüttung von 4 Milliarden Franken an den Schweizer Bund und die Kantone möglich wurde. Der Gewinn wurde durch einen Bewertungsgewinn von 36,3 Milliarden Franken aus Goldbeständen deutlich gesteigert, obwohl die Fremdwährungspositionen Verluste verzeichneten. Dies ist das zweite Jahr in Folge, in dem Ausschüttungen erfolgen, nachdem in den Jahren 2022-2023 Verluste zu verzeichnen waren. Die SNB zahlt außerdem die gesetzlich zulässige Höchstdividende von 15 Franken pro Aktie.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.