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Suchbegriff: Russland

Russland hat sich bereit erklärt, am 23. Januar in Abu Dhabi an trilateralen Friedensgesprächen mit den Vereinigten Staaten und der Ukraine teilzunehmen, nachdem es in Moskau zu konstruktiven Verhandlungen zwischen Präsident Putin und US-Gesandten gekommen war. Die Gespräche werden vom Chef des russischen Militärgeheimdienstes GRU geleitet und konzentrieren sich auf die Lösung des Territorialstreits um Donezk und andere wirtschaftliche Fragen, obwohl Russland darauf besteht, dass jedes langfristige Abkommen gemäß den früheren Vereinbarungen des Alaska-Gipfels auch territoriale Fragen regeln muss.
Die staatliche indische Raffinerie BPCL wird einen Vertrag über die Lieferung von 12 Millionen Barrel Rohöl im Wert von 780 Millionen US-Dollar mit dem brasilianischen Unternehmen Petrobras unterzeichnen, da indische Raffinerien angesichts der US-Sanktionen gegen russische Ölproduzenten ihre Bezugsquellen diversifizieren. Der Vertrag wird während der India Energy Week 2026 in Goa abgeschlossen werden, da indische Unternehmen zunehmend auf Rohöl aus dem Nahen Osten, Afrika und Brasilien zurückgreifen, um die reduzierten Lieferungen aus Russland zu ersetzen.
Der tschechische Rüstungskonzern CSG hat den weltweit größten Börsengang eines Rüstungsunternehmens erfolgreich abgeschlossen und ist mit einem Kursgewinn von 32 % an der Amsterdamer Börse notiert. Durch das 3,8 Milliarden Euro schwere Angebot wurde Eigentümer Michal Strnad deutlich wohlhabender, während sich CSG als wachsender Konkurrent des deutschen Rüstungsgiganten Rheinmetall positionierte. Das Unternehmen, das Munition und Militärfahrzeuge herstellt, hat weltweit expandiert und profitiert von den weltweit gestiegenen Verteidigungsausgaben.
Die US-Aktienmärkte schlossen höher: Der Dow Jones stieg um 0,6 %, der S&P 500 um 0,5 % und der NASDAQ um 0,9 %, angetrieben durch nachlassende Spannungen im Streit um Grönland und robuste Wirtschaftsdaten, darunter ein nach oben korrigiertes BIP-Wachstum und stabile Arbeitslosenzahlen. Zu den politischen Entwicklungen gehörten produktive Gespräche zwischen den USA und der Ukraine sowie geplante trilaterale Friedensverhandlungen. Die Alibaba-Aktie stieg um 5,5 % aufgrund der IPO-Pläne für ihre Chip-Sparte, während die Fed angesichts der anhaltenden Inflation über ihrem Zielwert von 2 % voraussichtlich eine Pause bei den Zinsänderungen einlegen wird.
Die Staats- und Regierungschefs der EU begrüßten vorsichtig Donald Trumps Entscheidung, die Zollandrohungen fallen zu lassen und seine Haltung gegenüber Grönland zu mildern, sind jedoch weiterhin zutiefst besorgt über die Zukunft der Beziehungen zwischen den USA und Europa. Der Notgipfel in Brüssel wurde von der scharfen Kritik des ukrainischen Präsidenten Selenskyj an der europäischen Führung überschattet, der Europa vorwarf, sich nicht für die Verteidigung der Freiheit einzusetzen. Während Trumps Rückzieher in Bezug auf Grönland die unmittelbaren Spannungen entschärfte, betonten die europäischen Staats- und Regierungschefs die Bedeutung der Einheit und der respektvollen Zusammenarbeit innerhalb der NATO. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand die Einrichtung einer permanenten militärischen Präsenz in der Arktis angesichts der anhaltenden Besorgnis über die Ausrichtung der US-Außenpolitik.
Die US-Aktienmärkte eröffneten höher, wobei Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq alle zulegten, nachdem Präsident Trump die Handelsspannungen entschärfte, indem er erklärte, er werde keine Zölle auf europäische Verbündete erheben oder Grönland beschlagnahmen. Die Alibaba-Aktien stiegen um fast 6 % aufgrund von Berichten über die Börsengängepläne seiner Chip-Sparte, während positive Arbeitsmarktdaten zeigten, dass sich die Arbeitslosenanträge auf einem niedrigen Niveau stabilisierten. Zu den politischen Entwicklungen gehörten produktive diplomatische Treffen zwischen der Ukraine, Russland und den USA sowie Gespräche zwischen Trump und Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.
Neue EU-Sanktionen gegen russische Ölprodukte, die über Drittländer wie Indien nach Europa gelangen, sind in Kraft getreten und könnten zu einem Anstieg der Ölpreise führen. Die komplexen Vorschriften betreffen Produkte, die innerhalb von 60 Tagen aus russischem Rohöl verarbeitet werden, und könnten zu erheblichen Marktstörungen führen, insbesondere auf den Märkten für Flugkraftstoffe. Während indische Raffinerien wie Reliance sich um die Einhaltung der Vorschriften bemühen, könnte die Unsicherheit hinsichtlich der Umsetzung zu Versorgungsengpässen und Preisvolatilität auf den europäischen Märkten führen.
Das Protokoll der Sitzung des EZB-Rates vom Dezember 2025 zeigt, dass die politischen Entscheidungsträger die Zinssätze unverändert lassen und gleichzeitig die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit des Euroraums bewerten. Die Inflation bleibt weiterhin bei etwa 2 % und Prognosen zufolge soll sie bis 2028 stabil bleiben. Die Wirtschaft verzeichnet ein solides Wachstum der Binnennachfrage, steht jedoch vor Herausforderungen durch den chinesischen Handelswettbewerb, geopolitische Risiken und Strukturreformen. Die Mitglieder diskutieren zweiseitige Inflationsrisiken und äußern Bedenken hinsichtlich einer anhaltenden Inflation im Dienstleistungssektor und eines Anstiegs der Löhne, während externe Faktoren wie chinesische Exporte und mögliche Marktkorrekturen Abwärtsrisiken darstellen. Die EZB behält ihren datenabhängigen Ansatz bei, ohne sich im Voraus auf künftige Zinsänderungen festzulegen.
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte mit einem Minus von 0,2 % für den SMI schwächer eröffnen, während die Wall Street dank der Entspannung der geopolitischen Lage und starker US-Konjunkturdaten Gewinne verzeichnete. Mehrere Schweizer Unternehmen erhielten von grossen Banken Rating- und Kurszielanpassungen. Die asiatischen Märkte legten überwiegend zu, nachdem die Bank of Japan die Zinsen unverändert gelassen hatte, während Rohstoffe wie Silber sich der 100-Dollar-Marke näherten und sich die Ölpreise stabilisierten. Die Devisenmärkte zeigten uneinheitliche Bewegungen, wobei der Dollar gegenüber den wichtigsten Währungen nahe seinem Jahrestief notierte.
Die Schweizer Märkte eröffneten schwächer, wobei der SMI um 0,2 % nachgab, während die asiatischen Märkte nach der Beibehaltung der Zinsen durch die Bank of Japan zulegten. Die Wall Street setzte ihren Aufwärtstrend fort, angetrieben durch die Entspannung der geopolitischen Lage und starke US-Konjunkturdaten. Für mehrere Schweizer Unternehmen wurden Ratingänderungen bekannt gegeben, wobei Barclays Lindt & Sprüngli herabstufte. Die Rohstoffe zeigten eine gemischte Entwicklung, wobei Silber fast 100 Dollar erreichte und sich die Ölpreise stabilisierten. An den Devisenmärkten schwächte sich der Schweizer Franken gegenüber dem Dollar angesichts des Optimismus an den globalen Märkten ab.

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