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Suchbegriff: Russland

Die Ölpreise erhielten Unterstützung durch den stabilen Plan der OPEC+ zur Drosselung der Fördermenge und durch Chinas strategischen Aufbau von Ölvorräten, durch den Barrel von den globalen Märkten genommen wurden. Die OPEC+ bestätigte im November eine schrittweise Erhöhung der Fördermenge um 137 kb/d, wobei der Irak und Kasachstan erhebliche Kompensationskürzungen vornahmen. Chinas Rohölvorräte stiegen in den ersten acht Monaten des Jahres 2025 um rund 900 000 Barrel pro Tag, was trotz der anhaltenden geopolitischen Volatilität im Nahen Osten, die sich auf die Preisentwicklung auswirkte, für einen Marktboden sorgte.
Die weltweite Ölschwemme hat dazu geführt, dass 1,2 Milliarden Barrel Rohöl auf dem Seeweg transportiert wurden, die höchste Menge seit 2016, was zeigt, dass das Angebot die Nachfrage deutlich übersteigt. China stockt seine Ölvorräte auf und erweitert seine Lagerkapazitäten um 169 Millionen Barrel, während die OPEC+ trotz des aktuellen Überangebots mit Kapazitätsengpässen und Produktionsbeschränkungen zu kämpfen hat.
Die OPEC+ nähert sich rasch ihrer Produktionsgrenze, und nur Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Irak verfügen über nennenswerte Kapazitätsreserven, so dass die globalen Ölmärkte anfällig für Preisspitzen aufgrund potenzieller Angebotsschocks sind. Analysten warnen, dass die Kapazitätsreserven möglicherweise zu hoch angesetzt und geografisch konzentriert sind, wodurch der Markt geopolitischen Krisen im Nahen Osten oder zusätzlichen Sanktionen gegen Russland und den Iran ausgesetzt ist.
An den Ölmärkten besteht eine Diskrepanz zwischen den starken Futures-Preisen (Backwardation) und den schwachen Fundamentaldaten der physischen Märkte. Während die Papiermärkte aufgrund geopolitischer Risiken und Raffineriestörungen stark sind, zeigen die physischen Rohölsorten Schwäche, da die Prämien in der Nordsee schwächeln und US-Rohöl mit Abschlägen in Europa ankommt. Der wichtigste Engpass ist die Raffineriekapazität und nicht das Rohölangebot, da die weltweiten Konversionsanlagen an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit arbeiten. In dem Artikel werden drei Schlüsselfaktoren analysiert, die die Marktrichtung bestimmen werden: Die Beständigkeit der russischen Exporte, die Stabilität der Raffinerie-Neustarts und die Frage, ob die Stärke des Papiermarktes durch physische Barrel bestätigt wird.
Ölhändler und Analysten sind sich uneins darüber, ob sich eine weltweite Rohölschwemme abzeichnet. Einige verweisen auf unverkaufte Ladungen aus dem Nahen Osten und flachere Terminkurven als Anzeichen für ein Überangebot, während andere eine starke saisonale Nachfrage, chinesische Lagerbestände und geopolitische Faktoren wie russische Exportbeschränkungen und mögliche Sanktionen anführen, die das Angebot verknappen könnten. Die Debatte unterstreicht die widersprüchlichen Signale auf dem Ölmarkt, wobei die Winternachfrage und die geopolitischen Spannungen den Befürchtungen über ein Überangebot entgegenstehen könnten.
Der Schweizer Aktienmarkt eröffnete höher, wobei der SMI um 0,89 % zulegte, da alle 20 im Index enthaltenen Aktien einen Aufwärtstrend verzeichneten, angeführt von zyklischen Werten und Bauaktien. Die positive Stimmung wurde durch Donald Trumps Rückzieher bei den angedrohten Handelszöllen gegen europäische Länder und seinen Verzicht auf gewaltsame Maßnahmen im Streit um Grönland während des Weltwirtschaftsforums in Davos beflügelt. Die globalen Märkte zeigten sich erleichtert, wobei die US-Indizes deutliche Gewinne verzeichneten, während an den Devisenmärkten der Dollar zulegte und die Goldpreise von ihren Rekordhöhen zurückgingen. Mehrere Schweizer Unternehmen gaben vorläufige Gewinne bekannt und erhielten von Analysten aktualisierte Kursziele.

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