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Suchbegriff: Frankreich

Frankreich hat erfolgreich einen Haushalt zur Defizitreduktion für 2026 verabschiedet, nachdem Premierminister Sébastien Lecornu ein Misstrauensvotum im Parlament überstanden hatte. Die Minderheitsregierung aus dem Mitte-Rechts-Lager sicherte die Verabschiedung des Haushalts mit Hilfe einer besonderen Verfassungsbefugnis, nachdem sie Zugeständnisse bei den öffentlichen Ausgaben und Steuern gemacht hatte, um die Unterstützung der Sozialisten zu gewinnen. Dies ist ein politischer Sieg für die Regierung.
Die Daten des globalen Einkaufsmanagerindex zeigen für Januar ein gemischtes Wirtschaftsbild: Die USA und Japan verzeichnen eine positive Dynamik, während die Schweiz weiterhin schwächelt. Der deutsche Industriesektor bleibt auf niedrigem Niveau, verzeichnete jedoch eine leichte Verbesserung bei den Auftragseingängen, während Frankreich und Griechenland positive Entwicklungen zeigten. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone bleibt trotz einer allgemeinen Verbesserung der globalen Industriedynamik unter der Wachstumsschwelle.
Äthiopien hat mit dem Bau des Bishoftu International Airport in der Nähe von Addis Abeba begonnen, der mit einer Kapazität von 110 Millionen Passagieren pro Jahr der größte Flughafen Afrikas sein wird. Das 11 Milliarden Dollar teure Projekt zeichnet sich durch ein nachhaltiges Design mit natürlicher Belüftung und Gärten aus und wird von Ethiopian Airlines sowie internationalen Investoren unterstützt. Obwohl es als wichtiges Projekt für die wirtschaftliche Entwicklung und das Ansehen des Landes angesehen wird, hat es lokale Bauern vertrieben, die ihr Land verloren haben.
Der europäische Zahlungsdienstleister Wero hat sich mit vier weiteren europäischen Zahlungsanbietern (Bancomat, Bizum, SIBS und Vipps Mobilepay) zusammengeschlossen, um bis 2027 nahtlose grenzüberschreitende Zahlungen in ganz Europa zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Zahlungshoheit Europas zu stärken und die Abhängigkeit von US-amerikanischen Zahlungsriesen wie Visa, Mastercard und PayPal zu verringern. Gleichzeitig drängt die Europäische Zentralbank auf die Einführung eines digitalen Euro, obwohl die Banken Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs und der Implementierungskosten äußern. Wero, das erst kürzlich Online-Zahlungen eingeführt hat, ist derzeit mit über 125 Händlern verbunden, steht jedoch im Wettbewerb mit etablierten Anbietern vor Herausforderungen.
Der Artikel analysiert das jüngste Handelsabkommen zwischen der EU und Indien und argumentiert, dass es zwar als geopolitischer Sieg gegen den Isolationismus der USA dargestellt wird, aber in Wirklichkeit verwässert ist und nicht die schmerzhaften Liberalisierungsmaßnahmen enthält, die erforderlich wären, um echte geopolitische Glaubwürdigkeit zu demonstrieren. Der Autor stellt in Frage, ob Handelsabkommen wirklich außenpolitische Ziele fördern, und verweist dabei auf protektionistische Probleme innerhalb der EU und vergleicht sie mit anderen geopolitischen Handelsabkommen.
Der deutsche Einkaufsmanagerindex verbesserte sich im Januar auf 49,1 und erreichte damit ein Dreimonatshoch gegenüber 47,0 im Dezember, was auf einen verlangsamten Rückgang im verarbeitenden Gewerbe hindeutet. Der PMI der Eurozone stieg von 48,8 auf 49,5 und blieb damit zwar unter der Wachstumsschwelle, zeigte jedoch Anzeichen einer Stabilisierung. Während einige Länder wie Frankreich und Griechenland eine Verbesserung verzeichneten, mussten andere wie Italien und Spanien Rückgänge hinnehmen. Analysten gehen aufgrund geopolitischer Spannungen und erhöhter Verteidigungsausgaben von einer möglichen Erholung der Produktion von Verteidigungsgütern aus, obwohl die Lage aufgrund anhaltender Lagerbestandsreduzierungen weiterhin fragil ist.
Britische Kreditgeber zahlten im ersten Jahr des Erstattungsprogramms der Zahlungssystemaufsichtsbehörde 173 Millionen Pfund Sterling für autorisierte Push-Zahlungsbetrugserstattungen aus und erreichten damit eine Rekordentschädigungsquote von 88 %. Der regulatorische Druck hält jedoch an, da die Betrugsfälle zunehmen. Zu den jüngsten Fällen gehören eine Geldstrafe in Höhe von 44 Millionen Pfund Sterling für Nationwide wegen Versäumnissen bei der Bekämpfung von Finanzkriminalität und eine mögliche Einigung in Höhe von 300 Millionen Dollar für HSBC im Rahmen einer französischen Steuerermittlung.
Prospera Invest hat Sebastian F. D. Heinrich zum neuen CEO ernannt, der über mehr als 20 Jahre Erfahrung bei grossen Finanzinstituten wie UBS, J.P. Morgan, Credit Suisse und PwC verfügt. Das 2017 von Christian Freihofer gegründete Schweizer Family Office hat sich von der Vermögensberatung zur diskretionären Vermögensverwaltung weiterentwickelt und bietet nun digitale Vermögensverwaltungsdienstleistungen mit Swissquote als Verwahrstelle an. Das Unternehmen ist von der FINMA zugelassen und unterhält Niederlassungen in Zürich und Reinach.
Nestlé droht mit rechtlichen Schritten gegen die Verbraucherorganisation Foodwatch, nachdem die NGO in Paris Strafanzeige wegen kontaminierter Säuglingsnahrung gestellt hat. Die Anzeige richtet sich gegen Nestlé und Danone, nachdem diese aufgrund einer möglichen Cereulid-Kontamination Säuglingsnahrungsprodukte zurückgerufen hatten. Nestlé weist die Vorwürfe der verzögerten Reaktion und Vertuschung von Krankheitsfällen zurück und behauptet, nach Bestätigung des Problems schnell gehandelt zu haben und dass keine medizinischen Berichte einen Zusammenhang zwischen dem Produkt und den Erkrankungen belegen.
EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné plädiert für eine „Made in Europe“-Strategie zum Schutz der europäischen Industrie und argumentiert, dass die europäische Wirtschaft ohne eine ehrgeizige Industriepolitik Gefahr läuft, zu einem „Spielfeld für Wettbewerber“ zu werden. Der Vorschlag, der von über 1.100 Wirtschaftsführern unterstützt wird, fordert eine europäische Präferenz in strategischen Sektoren und öffentliche Mittel zur Förderung der europäischen Produktion und hochwertiger Arbeitsplätze.

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