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Suchbegriff: Rohstoffe

Die Gold- und Silberpreise haben nach einer monatelangen Rekordrallye erhebliche Einbußen verzeichnet: Gold verlor 20 % und Silber mehr als 30 % – der größte Tagesverlust seit den 1980er Jahren. Der Preisverfall ist auf die Unsicherheit hinsichtlich der Geldpolitik der US-Notenbank zurückzuführen, nachdem Donald Trump Kevin Warsh als neuen Fed-Vorsitzenden nominiert hat. Trotz der starken Rückgänge bleiben beide Metalle im Vergleich zum Ende des Jahres 2025 auf einem relativ hohen Niveau, was die starken Preisanstiege zu Beginn des Jahres widerspiegelt.
Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich stark, wobei Indizes wie der SMI und der DAX trotz sinkender Gold- und Silberpreise und Bedenken hinsichtlich KI-Aktien wie Nvidia und Oracle in den USA steigen. Strategen von Bantleon und UBS äußern sich vorsichtig optimistisch für 2026 und verweisen dabei auf saisonale Muster, Gewinnwachstum und geringere Volatilität, obwohl geopolitische Spannungen weiterhin ein Faktor bleiben.
Der Energieminister von Katar, Saad al-Kaabi, warnt davor, dass der steigende Strombedarf von KI-Rechenzentren bis 2030 den weltweiten LNG-Überschuss aufbrauchen und möglicherweise zu Marktknappheit führen könnte. Trotz der Inbetriebnahme von über 100 Millionen Tonnen neuer LNG-Kapazitäten in diesem Jahrzehnt stellt der Stromverbrauch im Zusammenhang mit KI eine neue, bisher nicht berücksichtigte Nachfragequelle dar. Die gasbefeuerte Stromerzeugung bleibt für eine zuverlässige Stromversorgung von entscheidender Bedeutung, insbesondere in Regionen, die um Investitionen in Rechenzentren konkurrieren. Das Risiko entsteht in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts und könnte zu einer früheren Verknappung auf den LNG-Märkten führen als erwartet.
Defensive Aktien aus den Bereichen Lebensmittel, Telekommunikation und Gesundheitswesen halfen den europäischen Märkten trotz anfänglicher Verluste, sich über Wasser zu halten, während die Rohstoffpreise, darunter Gold, Silber und Rohöl, erhebliche Korrekturen erfuhren. Die Industriedaten der Eurozone zeigten eine gewisse Stabilisierung, und die Märkte konzentrieren sich auf die bevorstehenden Entscheidungen der Zentralbanken, die US-Wirtschaftsdaten und die Unternehmensgewinne.
Die Heizölexporte Kuwaits erreichten im Januar einen Rekordwert, nachdem die Raffinerie Al-Zour nach früheren Ausfällen wieder den Vollbetrieb aufgenommen hatte. Der Anstieg des Angebots, vor allem in Südostasien und den Bunkerzentren im Nahen Osten, hat begonnen, die Margen und Preise für Heizöl auf den asiatischen Märkten zu belasten.
Die OPEC+ hat Berichten zufolge vereinbart, die Produktionskürzungen bis März 2026 aufrechtzuerhalten, da die Ölpreise aufgrund von Befürchtungen einer möglichen US-Militäraktion gegen den Iran auf ein Sechsmonatshoch gestiegen sind. Die Entscheidung betrifft acht Mitgliedsländer, darunter Saudi-Arabien und Russland. Das nächste Treffen ist für den 1. März geplant.
Der Goldpreis erlebte nach Erreichen eines Rekordhochs von über 5.500 US-Dollar pro Unze eine starke Korrektur. Analysen deuten darauf hin, dass weitere Rückgänge möglich sind, wenn der neue Fed-Vorsitzende Unabhängigkeit von politischer Einflussnahme und glaubwürdige Referenzen im Kampf gegen die Inflation vorweisen kann. Historische Muster zeigen, dass Gold in der Regel nach einer deutlichen Überschreitung seines 200-Tage-Durchschnitts wieder nachgibt. Geopolitische Spannungen und Käufe durch Zentralbanken stützen den Goldpreis weiterhin, aber eine mögliche Entspannung dieser Faktoren könnte zusätzlichen Verkaufsdruck auslösen.
Die Milchpreise in der Schweiz sinken ab Februar aufgrund von Überproduktion, wobei die Einzelhändler Migros und Coop die Preissenkung an die Verbraucher weitergeben. Milchbauern kritisieren das System für Milchüberschüsse, und der Verband Fair Markets Switzerland führt das Problem auf fehlgeleitete politische Anreize zurück.
Analyse des Silberpreisrückgangs anhand von drei Indikatoren, die darauf hindeuten, dass das Metall weiter unter Druck geraten könnte, was möglicherweise das Ende einer spekulativen Metallrallye signalisiert.
Die Bank of Thailand plant strengere Vorschriften für den Online-Goldhandel, da die Goldpreise weiterhin deutlich steigen. Der Artikelinhalt ist aufgrund von DSGVO-Beschränkungen für Besucher aus dem Europäischen Wirtschaftsraum nicht verfügbar.
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