Geographie

Suchbegriff: Europa

Die Analysten sind hinsichtlich der Belimo Holding AG stark gespalten: Während die UBS ihre Verkaufsempfehlung beibehält und ihr Kursziel auf 524 CHF senkt (was einem Rückgang von 40 % entspricht), hat Berenberg sein Kursziel auf 1020 CHF angehoben. Diese Uneinigkeit spiegelt unterschiedliche Ansichten zum Rechenzentrumsgeschäft von Belimo (17 % des Umsatzes) und den allgemeinen Wachstumsaussichten wider. Der aktuelle Aktienkurs liegt bei 798 CHF, und die Empfehlungen der Analysten sind gleichmäßig zwischen Kauf, Halten und Verkauf aufgeteilt.
Eine neue Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zeigt, dass Trumps Zölle in erster Linie die amerikanischen Verbraucher und nicht die ausländischen Exporteure belasten. Die Untersuchung zeigt, dass 95 % der 200 Milliarden Dollar an Zolleinnahmen von den US-Verbrauchern stammen, da die Importeure die Kosten weitergeben. Europäische und Schweizer Exporteure ziehen es vor, ihre Verkäufe in die USA zu reduzieren, anstatt die Preise zu senken, und finden schnell alternative Märkte. Die Studie warnt auch vor möglichen wirtschaftlichen Folgen für europäische Länder, wenn im Grönland-Konflikt neue Zölle verhängt werden, wobei Deutschland möglicherweise mit einem Rückgang des BIP um 1 % rechnen muss.
Das Schweizer Energieunternehmen BKW schreibt seine Beteiligung an einem deutschen Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven aufgrund veränderter Strommarktbedingungen und geringerer Preisvolatilität um rund 110 Millionen CHF ab. Diese Anpassung senkt die Prognose für den Betriebsgewinn des Unternehmens für 2025 von 650–750 Millionen auf 540–560 Millionen CHF. Gleichzeitig investiert die BKW in ein wasserstofffähiges Gaskraftwerk in Hamm (Deutschland) als Teil ihrer Zukunftsstrategie zur Förderung einer flexiblen Energieerzeugung und zur Teilnahme an Ausschreibungen der deutschen Regierung für solche Anlagen.
TotalEnergies erwartet für das vierte Quartal eine starke Raffinerieleistung und eine gesteigerte Öl- und Gasproduktion, um den Rückgang der Ölpreise um mehr als 10 US-Dollar pro Barrel auszugleichen. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Cashflow im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr stabil bleiben wird, wobei die Raffineriemargen um 231 % auf 85,7 US-Dollar pro Tonne steigen werden. Der positive Ausblick von TotalEnergies steht im Gegensatz zu anderen großen Ölkonzernen wie Exxon, Shell und BP, die aufgrund der niedrigen Ölpreise und der schwachen Handelsperformance vor schwächeren Ergebnissen im vierten Quartal gewarnt haben.
Die deutschen Exporte in die Vereinigten Staaten gingen 2025 aufgrund der Zollpolitik von Präsident Trump deutlich zurück, wobei insbesondere die Automobilausfuhren stark betroffen waren. Der Handelsüberschuss Deutschlands gegenüber den USA sank auf den niedrigsten Stand seit 2021, und die USA verloren ihre Position als Deutschlands wichtigster Handelspartner an China. Wirtschaftsexperten warnen, dass die US-Handelspolitik den amerikanischen Markt für deutsche Exporteure risikoreich gemacht hat und langfristige negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zu erwarten sind.
Der deutsche DAX-Index ist wegen der Angst vor einem Handelskrieg mit den USA wegen Grönland stark gefallen, während der Euro gegenüber dem Dollar überraschend zugelegt hat. Der Anstieg des Euro wird auf „Sell-America”-Geschäfte zurückgeführt, da Investoren nach Trumps Zollandrohungen das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der US-Wirtschaft verlieren. Es wird erwartet, dass die Marktvolatilität anhält, bis es neue Entwicklungen im Grönland-Konflikt und eine mögliche Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu Trumps Zollbefugnissen gibt.
Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Energieinfrastrukturen haben dazu geführt, dass Russlands Rohölvorräte auf ein 15-Jahres-Tief gefallen sind und die Verarbeitungsraten der Raffinerien deutlich zurückgegangen sind. Die Angriffe richteten sich gegen wichtige Raffinerien, Lagerstätten und Exportterminals, darunter den Hafen von Noworossijsk am Schwarzen Meer. Dies führte zu ungeplanten Ausfällen und reduzierte Russlands Ölverarbeitungskapazität zeitweise um fast 15 %.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, dass der Verkauf des 56,15-prozentigen Anteils von Gazprom Neft an Serbiens einziger Raffinerie (NIS) an die ungarische MOL-Gruppe für Moskau von Vorteil sei. Der Deal, der noch der Genehmigung durch die US-Behörde OFAC und weiteren Bedingungen unterliegt, kommt zustande, nachdem Sanktionen die Raffinerie aufgrund von Problemen bei der Zahlungsabwicklung und der Rohölversorgung zur Schließung gezwungen hatten. Die Transaktion stellt eine bedeutende Akquisition im Energiesektor der Balkanregion dar.
Die Europäische Kommission schlägt vor, die chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei und ZTE aufgrund von Sicherheitsbedenken hinsichtlich möglicher Sabotage und Spionage aus den Mobilfunknetzen aller EU-Mitgliedstaaten zu verbannen. Der Vorschlag würde einen Rechtsrahmen schaffen, um risikoreiche ausländische Anbieter zu bewerten und möglicherweise auf eine schwarze Liste zu setzen, wodurch deren Ausrüstung aus kritischen Infrastrukturen entfernt werden müsste. Deutschland und andere europäische Länder verwenden derzeit in erheblichem Umfang Komponenten von Huawei und ZTE in ihren Mobilfunknetzen.
Rossmann-Gründer Dirk Roßmann beteiligt sich an einem Joint Venture, um den Bau des Hamburger Elbtower-Projekts nach der Insolvenz von Signa fortzusetzen. Das Bundeskartellamt genehmigte das Vorhaben, an dem sich weitere Investoren beteiligen und das darauf abzielt, den Turm in reduzierter Höhe bis 2029 fertigzustellen. Hamburg plant, in den unteren Etagen ein Naturkundemuseum unterzubringen.

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