Geographie

Suchbegriff: Asien

Steigende Zinsen und geopolitische Spannungen sorgen für Unsicherheit an den globalen Finanzmärkten. Japan sieht sich aufgrund erwarteter Haushaltsdefizite mit Renditeanstiegen konfrontiert, während Europa in einen Kapitalwettbewerb mit den USA verwickelt ist. US-Finanzminister Scott Bessent ging in Davos auf Bedenken hinsichtlich möglicher Verkäufe von US-Vermögenswerten ein, während Experten einen Boykott von US-Staatsanleihen trotz der aktuellen Marktbelastungen für unwahrscheinlich halten.
Die türkische Zentralbank senkte ihren Leitzins um 1 Prozentpunkt auf 37 % und vollzog damit die fünfte Zinssenkung in Folge. Obwohl sich die Inflation etwas verbessert hat, warnte die Bank vor künftigen Schwankungen aufgrund von Preisanpassungen zum Jahresende und einer Erhöhung des Mindestlohns um 27 %. Die Bank strebt bis zum Jahresende eine Inflationsrate von 16 % an, doch viele Analysten halten ihre Prognose von 13 bis 19 % für 2026 angesichts der Inflationsrate von 30,9 % im Dezember für zu optimistisch. Weitere Zinssenkungen auf etwa 28 % werden im Laufe dieses Jahres erwartet.
Die geplante Übernahme der Fondsplattform Allfunds durch die Deutsche Börse für 5,3 Milliarden Euro hat die Aktionäre erfreut, sodass die Aktien um über 3 % gestiegen sind. Der Deal, der größte in der Geschichte der Deutschen Börse, umfasst 6 Euro in bar pro Aktie plus Aktien und Dividende. Während die Großaktionäre ihn unterstützen, ist die Zustimmung der EU-Wettbewerbskommission weiterhin ungewiss, wobei einige Analysten die Wahrscheinlichkeit dafür auf nur 50 % schätzen. Die Fusion zielt darauf ab, Kostensynergien in Höhe von 60 Millionen Euro zu erzielen und die europäischen Kapitalmärkte zu stärken, obwohl weiterhin Bedenken hinsichtlich einer marktbeherrschenden Stellung bestehen.
Die türkische Zentralbank senkte ihren Leitzins um 1 Prozentpunkt auf 37 % und vollzog damit trotz einer anhaltend hohen Inflation von 30,9 % im Dezember die fünfte Lockerung in Folge. Die Bank hat sich für das Jahresende ein vorläufiges Inflationsziel von 16 % gesetzt und prognostiziert für 2026 einen Wert von 13 bis 19 %. Viele Analysten halten diese Prognosen jedoch für zu optimistisch und erwarten eine weitere Lockerung der Geldpolitik auf etwa 28 %.
Das Protokoll der Sitzung des EZB-Rates vom Dezember 2025 zeigt, dass die politischen Entscheidungsträger die Zinssätze unverändert lassen und gleichzeitig die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit des Euroraums bewerten. Die Inflation bleibt weiterhin bei etwa 2 % und Prognosen zufolge soll sie bis 2028 stabil bleiben. Die Wirtschaft verzeichnet ein solides Wachstum der Binnennachfrage, steht jedoch vor Herausforderungen durch den chinesischen Handelswettbewerb, geopolitische Risiken und Strukturreformen. Die Mitglieder diskutieren zweiseitige Inflationsrisiken und äußern Bedenken hinsichtlich einer anhaltenden Inflation im Dienstleistungssektor und eines Anstiegs der Löhne, während externe Faktoren wie chinesische Exporte und mögliche Marktkorrekturen Abwärtsrisiken darstellen. Die EZB behält ihren datenabhängigen Ansatz bei, ohne sich im Voraus auf künftige Zinsänderungen festzulegen.
Die globalen Märkte zeigen eine gemischte Entwicklung: Schweizer Aktien eröffnen schwächer, während die Märkte in Asien und den USA zulegen. Der SMI muss wöchentliche Verluste hinnehmen, Silber nähert sich der 100-Dollar-Marke und Abbott Laboratories stürzt aufgrund enttäuschender Gewinne um 10 % ab. Die US-Märkte erholen sich aufgrund starker Wirtschaftsdaten und einer Entspannung der geopolitischen Lage, während die asiatischen Märkte von der unveränderten Politik der BOJ profitieren. Rohstoffe zeigen sich stark, wobei sich der Ölpreis stabilisiert und die Kupfernachfrage die Preise in die Höhe treibt.
Live-Marktupdate: Schweizer Aktien eröffnen schwächer mit mehreren Ratingänderungen, Silber nähert sich 100 Dollar, asiatische Märkte legen zu, nachdem die BOJ die Zinsen unverändert gelassen hat, und US-Märkte setzen ihre Gewinne aufgrund geopolitischer Entspannung und starker Wirtschaftsdaten fort. Gemischte Unternehmensgewinne: Abbott Laboratories verzeichnet erhebliche Verluste, während andere Unternehmen positive Entwicklungen zeigen.
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte mit einem Minus von 0,2 % für den SMI schwächer eröffnen, während die Wall Street dank der Entspannung der geopolitischen Lage und starker US-Konjunkturdaten Gewinne verzeichnete. Mehrere Schweizer Unternehmen erhielten von grossen Banken Rating- und Kurszielanpassungen. Die asiatischen Märkte legten überwiegend zu, nachdem die Bank of Japan die Zinsen unverändert gelassen hatte, während Rohstoffe wie Silber sich der 100-Dollar-Marke näherten und sich die Ölpreise stabilisierten. Die Devisenmärkte zeigten uneinheitliche Bewegungen, wobei der Dollar gegenüber den wichtigsten Währungen nahe seinem Jahrestief notierte.
Die Schweizer Märkte eröffneten schwächer, wobei der SMI um 0,2 % nachgab, während die asiatischen Märkte nach der Beibehaltung der Zinsen durch die Bank of Japan zulegten. Die Wall Street setzte ihren Aufwärtstrend fort, angetrieben durch die Entspannung der geopolitischen Lage und starke US-Konjunkturdaten. Für mehrere Schweizer Unternehmen wurden Ratingänderungen bekannt gegeben, wobei Barclays Lindt & Sprüngli herabstufte. Die Rohstoffe zeigten eine gemischte Entwicklung, wobei Silber fast 100 Dollar erreichte und sich die Ölpreise stabilisierten. An den Devisenmärkten schwächte sich der Schweizer Franken gegenüber dem Dollar angesichts des Optimismus an den globalen Märkten ab.
Japans Plan, einen Primärhaushaltsüberschuss zu erzielen, verzögert sich weiter, da Premierministerin Sanae Takaichi eine proaktive Finanzpolitik verfolgt, darunter die vorgeschlagene zweijährige Aussetzung einer Lebensmittelsteuer von 8 %, die jährlich 5 Billionen Yen kosten würde. Die Regierung rechnet nun für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Defizit von 800 Milliarden Yen anstelle des zuvor prognostizierten Überschusses von 3,6 Billionen Yen, was vor allem auf Konjunkturausgaben in Höhe von 21,3 Billionen Yen zurückzuführen ist. Die Anleihemärkte reagierten negativ, und die Renditen 10-jähriger japanischer Staatsanleihen erreichten ein 27-Jahres-Hoch. Japan hat in der Nachkriegszeit meist Primärdefizite verzeichnet und Schulden in Höhe von mehr als dem Doppelten seiner Wirtschaftsleistung angehäuft.

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