Geographie

Suchbegriff: Asien

Der Artikel analysiert, ob Anleger MSCI World ETFs während Marktabschwüngen verkaufen und später zurückkaufen sollten. Das Handelsblatt berechnet, dass die Vermeidung der schlechtesten Handelstage zwar theoretisch die Renditen vervielfachen könnte, aktive Timing-Strategien in der Praxis jedoch häufig aufgrund verpasster Erholungstage, Handelskosten, Steuern und reduzierter Zinseszinseffekte scheitern. Ein Vergleich zeigt, dass passive Anleger trotz Marktvolatilität über einen Zeitraum von 40 Jahren deutlich mehr Vermögen ansammeln (173.700 € gegenüber 106.000 €).
Grönland verfügt über bedeutende Bodenschätze, darunter Seltenerdelemente, Molybdän und Gold, die trotz schwieriger Abbaubedingungen internationales Interesse wecken. Der Artikel beschreibt aktive und geplante Bergbauprojekte, die Unterstützung der EU für kritische Rohstoffe und die geopolitischen Spannungen im Zusammenhang mit dem Interesse der USA am Erwerb von Grönland. Obwohl die Projekte wirtschaftliches Potenzial aufweisen, weisen Experten auf logistische Herausforderungen und ökologische Einschränkungen hin.
Die US-Seetransporte in Schwellenländer außerhalb Chinas stiegen 2025 um 17 %, angetrieben durch die Handelsabkommen von Präsident Trump, die die globalen Lieferketten neu gestaltet haben. Das Wachstum der Lieferungen in Länder wie Indien und Pakistan glich den Rückgang des Handels mit China teilweise aus, wobei Agrarexporte wie Sojabohnen eine besondere Stärke zeigten.
Die Zulieferer von Nvidia haben die Produktion von H200-KI-Chips eingestellt, nachdem chinesische Zollbeamte die Lieferungen blockiert hatten, was zu regulatorischer Unsicherheit führte. Dies beeinträchtigt die Pläne von Nvidia, über 1 Million Bestellungen von chinesischen Kunden zu erfüllen, und spiegelt Pekings Bestrebungen nach Selbstversorgung im Bereich Halbleiter wider. Diese Maßnahme hat dazu geführt, dass chinesische Kunden Bestellungen storniert haben und auf Alternativen aus dem Schwarzmarkt umgestiegen sind, was die anhaltenden Spannungen in den Handelsbeziehungen zwischen den USA und China im Technologiebereich verdeutlicht.
Das Schweizer Reiseunternehmen Globetrotter Group meldete einen Rückgang der Buchungen für die USA um 25 % für das Jahr 2025 und führte den Verlust von 6 Millionen Franken auf die Abneigung der Kunden gegenüber US-Präsident Donald Trump und seiner Politik zurück. Das Unternehmen konnte die Verluste zwar durch Zuwächse bei Reisezielen wie Japan, Südkorea und Südafrika ausgleichen und erzielte einen Umsatz von 205 Millionen Franken, dennoch bleibt dieser unter dem Niveau vor der Pandemie. Das Unternehmen hofft, dass die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika die Nachfrage nach Reisen in die USA ankurbeln wird.
Marktvorschau mit einer Analyse der Schwerpunkte der kommenden Woche: Gewinnberichte von Schweizer und US-amerikanischen Unternehmen, geopolitische Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran und Venezuela sowie der anhaltende Konflikt zwischen dem ehemaligen Präsidenten Trump und der US-Notenbank. Der Artikel untersucht die Marktentwicklung, Wirtschaftsindikatoren und die Stimmung der Anleger vor dem Hintergrund verschiedener Herausforderungen, darunter Inflationssorgen und politischer Druck auf die Unabhängigkeit der Zentralbanken.
China schränkt Berichten zufolge den Kauf von KI-Chips von Nvidia ein, insbesondere von H200-Prozessoren, und erlaubt diesen nur in Ausnahmefällen, wie beispielsweise für die Forschung an Universitäten. Die vagen Richtlinien verlangen von Unternehmen, dass sie die „Notwendigkeit” des Kaufs nachweisen. Dies geschieht, obwohl der ehemalige Präsident Trump Bidens Verbot des Exports von H200 nach China aufgehoben hat, was dazu geführt hatte, dass chinesische Unternehmen über 2 Millionen Einheiten bestellt hatten. China versucht, seine heimische Chipindustrie zu stärken und die Abhängigkeit von ausländischer Technologie zu verringern.
Der renommierte Investor Mark Mobius warnt davor, dass Gold nach seinem Rekordanstieg an Attraktivität verloren habe und er einen Kauf nur dann in Betracht ziehen würde, wenn die Preise um 20 % unter das aktuelle Niveau fallen würden. Er mahnt, dass eine mögliche Erholung des US-Dollars Druck auf Edelmetalle ausüben könnte. Mobius bleibt jedoch optimistisch für die asiatischen Aktienmärkte, insbesondere für China, Indien, Korea und Taiwan, und nennt Chinas technologische Fortschritte und die Investitionspläne der indischen Regierung als positive Faktoren für diese Märkte.
Nach 25 Jahren Verhandlungen hat die EU ein umfassendes Freihandelsabkommen mit dem Mercosur-Block unterzeichnet und damit die weltweit größte Freihandelszone geschaffen, die 700 Millionen Menschen und ein Viertel der globalen Wirtschaftsleistung umfasst. Das Abkommen beseitigt Zölle auf die meisten Exporte, was der europäischen Automobil-, Maschinenbau- und Pharmaindustrie zugute kommt, und enthält gleichzeitig Schutzmaßnahmen für die europäische Landwirtschaft durch begrenzte Importquoten. Die EU erwartet erhebliche wirtschaftliche Vorteile, darunter ein Exportwachstum von 39 % nach Südamerika, ein Wirtschaftswachstum von 49 Milliarden Euro und die Sicherung von über 440.000 Arbeitsplätzen in Europa.
ZEW-Ökonom Achim Wambach argumentiert, dass Europas regelbasiertes Handelssystem eine bedeutende Stärke im globalen Wettbewerb darstellt, da es eine Zuverlässigkeit bietet, die den USA und China aufgrund politischer Willkür fehlt. Er plädiert für einen differenzierten Ansatz: kooperative Beziehungen zu den USA durch die NATO und den Handel, aber defensive Maßnahmen gegen Chinas subventionierte Marktüberflutung. Wambach betont, dass Europas künftiger Wohlstand von technologischen Innovationen und dem Abbau bürokratischer Hindernisse abhängt, um im Wettbewerb mit den USA und Großbritannien um qualifizierte Arbeitskräfte und Start-ups bestehen zu können.

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