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Suchbegriff: China

Die Vereinigten Staaten haben neue Sanktionen gegen Unternehmen und Schiffe verhängt, die am illegalen Handel mit iranischem Rohöl beteiligt sind. Damit wollen sie die Kosten erhöhen und die Ölexporte des Iran angesichts der Spannungen im Persischen Golf und im Vorfeld diplomatischer Gespräche stören.
Die Europäische Union schlägt ihr bislang umfassendstes Sanktionspaket gegen den russischen Ölhandel vor, das sich gegen Schifffahrt, Versicherungen, Finanzierungen und andere maritime Dienstleistungen richtet. Damit soll Russland der Zugang zu westlicher Infrastruktur versperrt werden, die seine Rohölexporte insbesondere nach Indien und China erleichtert. Das Paket stellt eine erhebliche Verschärfung gegenüber dem bisherigen Ansatz der Preisobergrenze dar und ist Teil einer koordinierten westlichen Initiative, um den Druck auf Moskau zu erhöhen und den weltweiten Verkauf von russischem Öl zu erschweren und verteuern.
Das Schweizer Spezialchemieunternehmen EMS-Chemie sieht sich aufgrund geopolitischer Spannungen, Währungsprobleme und Schwierigkeiten in der Automobilindustrie mit schwierigen Marktbedingungen konfrontiert, die in den letzten fünf Jahren zu einer stagnierenden Aktienperformance geführt haben. Das Unternehmen verfügt jedoch weiterhin über starke Fundamentaldaten mit einem gestiegenen EBITDA, einer attraktiven Dividendenrendite von 3 % und positiven Analystenprognosen. UBS stuft die Aktie mit einem Aufwärtspotenzial von 17 % als „Kauf“ ein und hebt die Wettbewerbsvorteile und Wachstumschancen von EMS-Chemie in den Bereichen Hochleistungspolymere und Robotikanwendungen hervor.
Indiens Reliance Industries hat nach Genehmigung durch die USA den Kauf von venezolanischem Rohöl wieder aufgenommen. Dies ist der erste Kauf Indiens seitdem die USA die Kontrolle über den Ölverkauf Venezuelas übernommen haben. Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Indien versucht, russische Ölimporte zu ersetzen, um ein Handelsabkommen mit den USA einzuhalten, das im Gegenzug für reduzierte russische Rohölkäufe niedrigere Zölle bietet. Die staatliche indische Raffinerie MRPL prüft ebenfalls Optionen für venezolanisches Rohöl, während die großen Handelsunternehmen Vitol und Trafigura sowohl Indien als auch China venezolanisches Öl anbieten.
China hat seine Ölimporte aus Russland deutlich erhöht und im Januar 2026 einen Rekordwert von 1,86 Millionen Barrel pro Tag erreicht, während Indien unter dem Druck der USA seine Einkäufe reduziert hat. Russland ist zum größten Rohöllieferanten Chinas aufgestiegen und hat Saudi-Arabien überholt, da chinesische Raffinerien von den günstigen Preisen und der stabilen Versorgung angezogen werden. Die strategische Energiepartnerschaft wird trotz westlicher Sanktionen gestärkt und könnte zu einer mächtigen eurasischen Allianz führen, die Indien wieder in den russischen Ölhandel zurückholen könnte.
Donald Trump hat vor den vorgezogenen Wahlen in Japan die japanische Premierministerin Sanae Takaichi unterstützt und damit mit der traditionellen Außenpolitik der USA gebrochen. Der Artikel behandelt außerdem den möglichen Börsengang von Syngenta in Hongkong, den Rückgang der US-Technologieaktien, den Preisverfall von Bitcoin, die Einführung des neuen KI-Modells von Anthropic und die aufgegebene Fusion von Rio Tinto und Glencore sowie die bevorstehenden Wahlen in Thailand und verschiedene Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten.
Der chinesische Fast-Fashion-Einzelhändler Shein investiert 500 Millionen US-Dollar in ein neues Logistikzentrum in der Provinz Guangdong, um die betriebliche Effizienz zu verbessern und trotz steigender Zölle und Handelsbeschränkungen seitens der USA und der EU niedrige Preise aufrechtzuerhalten. Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem westliche Länder versuchen, günstige Importe aus China zu begrenzen. Shein positioniert sich, um diesen Herausforderungen aus dem Ausland durch eine verbesserte inländische Infrastruktur zu begegnen.
Thailand erwägt, den ersten Disney-Themenpark Südostasiens östlich von Bangkok zu errichten, um seine schwächelnde Tourismusbranche anzukurbeln. Allerdings sorgt die politische Instabilität im Vorfeld der Wahlen für Unsicherheit hinsichtlich des von der Regierung unterstützten Projekts.
Portfoliomanager David Wehner erörtert die strategische Neugewichtung des Dynamik-Depots angesichts der jüngsten Marktturbulenzen, darunter die Volatilität des Goldpreises, die Abwertung von Softwareaktien aufgrund von Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz und die politische Unsicherheit aufgrund der Politik von Trump. Die Strategie umfasst Gewinnmitnahmen bei Gold und chinesischen Positionen sowie eine Erhöhung des Engagements in unterbewerteten Softwareaktien und Unternehmen mit starkem Cashflow wie Microsoft, Mastercard und Visa.
Das Agrarchemieunternehmen Syngenta, das sich im Besitz des chinesischen Staatsunternehmens Sinochem befindet, bereitet sich auf einen möglichen Börsengang in Hongkong im Wert von 10 Milliarden US-Dollar vor, wobei bis zu 20 % der Anteile platziert werden sollen. Das Unternehmen befindet sich derzeit in Verhandlungen mit großen Investmentbanken wie Goldman Sachs, UBS, CICC, Morgan Stanley und HSBC und strebt eine Notierung bis zum Jahresende an, sofern die Marktbedingungen dies zulassen.

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