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Chinas Industriegewinne stiegen 2025 um 0,6 %, wobei sich das Wachstum im Dezember beschleunigte, da die Fabrikproduktion trotz der anhaltend schwachen Verbrauchernachfrage zunahm, was auf eine gemischte, aber insgesamt positive Wirtschaftsleistung hindeutet.
Südkorea drängt auf die Verabschiedung eines 350 Milliarden US-Dollar schweren Investitionsgesetzes, während Präsident Trump damit droht, die Zölle auf südkoreanische Automobile von 15 % auf 25 % zu erhöhen. Diese Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund von Handelsspannungen, wobei die Aktien von Hyundai Motor nach der Ankündigung der Zollerhöhung um 2 % gefallen sind. Der südkoreanische Finanzminister Koo Yun-cheol drängt die Gesetzgeber, das Investitionsgesetz schnell zu verabschieden, um mögliche wirtschaftliche Auswirkungen abzumildern.
Die chinesischen E-Commerce-Plattformen Temu und Shein haben den Handel in der Türkei ausgesetzt oder eingeschränkt, nachdem die Regierung beschlossen hatte, den zollfreien Online-Handel mit Wirkung zum 6. Februar 2026 abzuschaffen. Der Schritt Ankaras zielt darauf ab, die lokale Industrie zu schützen, und folgt ähnlichen Maßnahmen der EU und der USA gegen chinesische Online-Händler.
Die Europäische Union und Indien werden in Kürze ein bedeutendes Handelsabkommen bekannt geben, das als „Mutter aller“ indischen Handelsabkommen bezeichnet wird und darauf abzielt, die Abhängigkeit beider Parteien von den USA und China zu verringern. Das Abkommen sieht eine Senkung der Zölle auf die meisten EU-Exporte nach Indien, eine Stärkung der Lieferketten in den Bereichen saubere Technologien, Pharmazeutika und Halbleiter sowie Marktzugang und Zollvergünstigungen für Indien vor. Trotz einiger Kompromisse in Bezug auf Umweltstandards und den Ausschluss von Milchprodukten stellt das Abkommen einen bedeutenden Schritt zur Diversifizierung der Handelsbeziehungen in Zeiten zunehmenden globalen Protektionismus dar.
Die zunehmenden geopolitischen Spannungen zwischen Japan und China treiben die Preise für wichtige Hightech-Mineralien wie Gallium und Wolfram auf Rekordhöhen. Dies veranlasst japanische Unternehmen dazu, ihre Bezugsquellen außerhalb Chinas zu diversifizieren, da sie Exportbeschränkungen für Ressourcen mit doppeltem Verwendungszweck befürchten.
Die Preisinflation im britischen Einzelhandel stieg im Januar auf 1,5 % und erreichte damit den höchsten Stand seit Februar 2024, was auf höhere Energiekosten und Steuererhöhungen zurückzuführen ist. Die Daten des British Retail Consortium widersprechen den Erwartungen, dass die Inflation ihren Höhepunkt erreicht habe, da die Lebensmittelinflation auf 3,9 % beschleunigte und die Non-Food-Inflation zum ersten Mal seit Anfang 2024 wieder positiv wurde. Der Anstieg belastet die Finanzen der Haushalte und die Konsumausgaben zusätzlich und stellt die Erwartung der Bank of England in Frage, dass die Inflation Anfang 2026 auf etwa 3 % zurückgehen würde.
Eine deutsche Umweltorganisation berichtet, dass die weltweite Förderkapazität für metallurgische Kohle trotz ihrer erheblichen Auswirkungen auf das Klima um 50 % steigen soll. Die Schweizer Unternehmen Glencore und UBS sind an der Ausweitung der Kohleproduktion beteiligt, während sie gleichzeitig ihre Klimaziele einhalten, und stehen wegen der Umweltschäden durch den Bergbau in Kanada in der Kritik. Die Unternehmen verteidigen ihr Vorgehen mit dem Hinweis auf die entscheidende Rolle von Stahl für die Infrastruktur und das Fehlen skalierbarer Alternativen, während Umweltverbände auf neue Technologien für grünen Stahl verweisen.
Eine Comparis-Umfrage zeigt, dass 59 % der erwachsenen Schweizer Bevölkerung eine Wohnungsknappheit in ihrer Region erkennen, jedoch lehnt die Mehrheit Baulösungen wie höhere Gebäude (50 % dagegen), eine dichtere Bebauung (68 % dagegen) und die Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen/Grünflächen für neue Bauzonen (zwei Drittel dagegen) ab. Der Widerspruch zwischen der Forderung nach mehr Wohnraum und der Ablehnung von baulichen Veränderungen stellt eine große politische Herausforderung dar, von der insbesondere junge Menschen (18–35 Jahre) und Stadtbewohner betroffen sind, die den baulichen Maßnahmen am offensten gegenüberstehen.
Ein schwerer Kälteeinbruch in den Vereinigten Staaten hat zu erheblichen Störungen der Öl- und Gasproduktion geführt, wobei die Ölförderung um bis zu 2 Millionen Barrel pro Tag zurückging und die Erdgasproduktion in einigen Regionen um 22 % sank. Große Energieunternehmen wie Exxon, Occidental, Chevron und ConocoPhillips meldeten Produktionsprobleme, wobei ConocoPhillips im Permbecken einen Rückgang von 175.000 Barrel pro Tag verzeichnete. Während sich die Ölproduktion bis zum Monatsende voraussichtlich erholen wird, hat die Unterbrechung der Gasproduktion zu einem Preisanstieg von 70 % geführt, der sich aufgrund der dominierenden Rolle der USA bei den LNG-Exporten auf die globalen LNG-Märkte auswirken wird.
Swisscom, der größte Telekommunikationsanbieter der Schweiz, hat Preiserhöhungen für Privatkundenverträge angekündigt, die am 1. April 2026 in Kraft treten. Internet- und Mobilfunkverträge werden um 1,90 Franken pro Monat teurer, während TV- und Festnetzdienste um 90 Rappen pro Monat steigen werden. Die Preiserhöhung betrifft sowohl Neukunden als auch Bestandskunden, wobei Basisdienste, Prepaid-Angebote und bestimmte Mobilfunk- und Kinderverträge ausgenommen sind. Als Gründe für die Anpassung nennt das Unternehmen den Preisverfall in der Branche und die gestiegenen Anforderungen an die Dienstleistungen.

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