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Suchbegriff: Switzerland

Eine Umfrage von EY zeigt, dass 82 % der Schweizer CEOs aufgrund geopolitischer Bedenken und der Handelspolitik der USA ihre Investitionspläne für 2025 geändert haben, wobei viele Investitionen verschoben oder verlagert wurden. Das kürzlich geschlossene Zollabkommen zwischen der Schweiz und den USA hat jedoch den Optimismus für 2026 gestärkt: 94 % der CEOs erwarten ein Umsatzwachstum und 62 % planen M&A-Transaktionen. Digitalisierung und KI gelten als wichtige Wachstumstreiber für das kommende Jahr.
Der deutsche DAX-Index eröffnete mit einem Minus von 0,9 % und setzte damit seine schwache Performance fort, während die Goldpreise aufgrund der Befürchtungen einer Eskalation des Handelskonflikts infolge der Zollandrohungen von Präsident Trump gegenüber europäischen Verbündeten auf ein Rekordhoch von über 4.700 USD stiegen. Verteidigungs- und Stahlaktien zeigten sich trotz des Marktabschwungs widerstandsfähig, wobei mehrere Unternehmen Gewinne verzeichneten. Das Weltwirtschaftsforum in Davos konzentriert sich auf diplomatische Bemühungen in Bezug auf Handelsspannungen, den Krieg in der Ukraine und Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Federal Reserve.
Japanische Aktien legten nach dem Sieg von Sanae Takaichi bei den Parteivorsitzendenwahlen zunächst kräftig zu, da dies Hoffnungen auf Konjunkturmaßnahmen weckte, gaben jedoch später aufgrund von Trumps Zollandrohungen gegen Grönland nach, die auf den asiatischen Märkten Ängste vor einem Handelskrieg auslösten. Angesichts der Unsicherheit hinsichtlich der US-Handelspolitik flüchteten sich Anleger in sichere Anlagen wie Gold und Schweizer Franken.
Das in London ansässige Unternehmen Titanbay erweitert seine Aktivitäten in der Schweiz durch die Gründung eines lokalen Beirats, dem ehemalige Führungskräfte von UBS, Julius Bär und Swiss Life angehören. Der Beirat wird Marktkenntnisse und Fachwissen einbringen, um das Wachstum des Unternehmens in der Schweiz und der gesamten EMEA-Region zu unterstützen und der steigenden Nachfrage nach Zugang zu privaten Märkten unter Privatbankkunden gerecht zu werden.
Der Schweizer Kabelmaschinenhersteller Komax meldete für 2025 einen Umsatzrückgang von 8 % auf 580 Millionen CHF und einen Rückgang der Auftragseingänge um 2,1 % auf 565 Millionen CHF, was in erster Linie auf die anhaltende Zurückhaltung der Kunden in der europäischen Automobilindustrie zurückzuführen ist. Das Unternehmen übertraf zwar die Umsatzerwartungen, blieb jedoch hinter den Schätzungen für die Auftragseingänge zurück. Trotz der Herausforderungen erzielte Komax durch Kostensenkungsmaßnahmen ein leicht positives Betriebsergebnis und erwartet ab 2026 jährliche Einsparungen in Höhe von 25 Millionen CHF.
DocMorris meldete für 2025 ein zweistelliges Wachstum in lokalen Währungen, wobei der Umsatz im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 15,5 % und gegenüber dem Vorquartal um 6 % stieg. Der deutsche Hauptmarkt der Online-Apotheke verzeichnete ein Wachstum von 9,9 % auf 1,12 Mrd. CHF, obwohl das Unternehmen mit einem erwarteten negativen EBITDA von 50 Mio. CHF weiterhin erhebliche Verluste hinnehmen muss. Das Unternehmen strebt an, im Jahr 2026 die operative Gewinnschwelle zu erreichen, ein Ziel, das als sehr ambitioniert beschrieben wird.
Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin eröffnete das Weltwirtschaftsforum in Davos inmitten eskalierender geopolitischer Spannungen zwischen den USA und Europa wegen Grönland. Die Krise geht auf Zollandrohungen der USA gegen europäische Länder zurück, die sich an einer Erkundungsmission in Grönland beteiligt hatten. Es werden wichtige Reden der europäischen Staats- und Regierungschefs Macron und von der Leyen erwartet, während die Schweiz trotz möglicher Kollateralschäden durch den transatlantischen Konflikt separate Handelsverhandlungen mit den USA führt.
Ein Meinungsbeitrag, der die angespannte Lage vor dem Weltwirtschaftsforum analysiert, wo US-Präsident Donald Trumps Plan, Grönland zu annektieren und europäischen Ländern mit Zöllen zu drohen, zu einer möglichen Eskalation geführt hat. Der Autor argumentiert, dass die Schweiz in den Verhandlungen mit Trump Härte zeigen muss, da die Maßnahmen der USA den Weltfrieden gefährden und die EU mit einer Frist bis zum 1. Februar Gegenzölle vorbereitet.
Verschiedene linke und feministische Gruppen protestierten in Davos gegen Donald Trumps Teilnahme am Weltwirtschaftsforum und kritisierten das WEF dafür, dass es ihrer Meinung nach „Kriegstreibern und Kriminellen“ eine Plattform biete. Die Demonstranten brachten ihre starke Ablehnung gegenüber Trumps Teilnahme zum Ausdruck. Nachdem eine Demonstration am Veranstaltungsort des WEF nicht genehmigt worden war, wurden weitere Demonstrationen in Zürich geplant.
Die Schweiz verzeichnete 2025 mit nur 233.737 verkauften Fahrzeugen einen historischen Tiefstand bei den Neuwagenverkäufen, den niedrigsten Wert seit 25 Jahren. Dies spiegelt zwar das veränderte Verbraucherverhalten wider, da die Menschen ältere Autos länger behalten, stellt jedoch eine Herausforderung für den Klimaschutz dar, da ältere Fahrzeuge mehr CO₂ ausstoßen. Autoimporteure müssen mit Strafen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro rechnen, wenn sie die CO₂-Grenzwerte nicht einhalten, was die Spannung zwischen wirtschaftlichen Trends und Umweltzielen deutlich macht.

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