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Suchbegriff: Nestlé

Nestlé-CEO Philipp Navratil plant Berichten zufolge eine umfassende strategische Umstrukturierung des Unternehmens, um sich auf vier Kerngeschäftsbereiche zu konzentrieren: Kaffee, Tiernahrung, Ernährung und Gesundheit sowie Lebensmittel und Snacks. Dieser Schritt zielt darauf ab, die interne Zusammenarbeit zu verbessern und eine schnellere Anpassung an sich verändernde Verbrauchertrends zu ermöglichen. Die Umstrukturierung folgt auf Navratils zuvor angekündigtes Programm, im Rahmen dessen über einen Zeitraum von zwei Jahren bis zu 16.000 Stellen abgebaut werden sollen, um die Betriebsabläufe zu rationalisieren. Die regionalen Einheiten behalten zwar ihre Bedeutung, doch das Unternehmen wechselt von seiner derzeitigen regionalen Struktur zu einem stärker produktorientierten Ansatz.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte am 3. Februar 2026 nach dem positiven Momentum des Vortages mit einem Plus von 1,67 % höher eröffnen. Die globalen Märkte zeigten eine gemischte, aber insgesamt positive Performance, wobei die asiatischen Märkte deutlich zulegten und US-Technologieaktien die Gewinne anführten. Der Devisenmarkt stabilisierte sich nach den jüngsten Schwankungen, wobei der Euro gegenüber dem Schweizer Franken und dem US-Dollar zulegte. Die Ölpreise gaben aufgrund der Aussichten auf Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran nach, während sich die Goldpreise erholten. Zu den wichtigsten Wirtschaftsdaten gehörte der stärker als erwartet ausgefallene US-ISM-Einkaufsmanagerindex, der die Marktstimmung ankurbelte. Schweizer Aktien wurden von Novartis, Nestlé und Finanzwerten angeführt, während Technologiewerte einem gewissen Gewinnmitnahme-Druck ausgesetzt waren.
Nestlé hat seine Rückrufaktion für Säuglingsnahrung in der Schweiz ausgeweitet, nachdem in seinem Produkt Beba Optipro1 das Toxin Cereulid nachgewiesen wurde. Dies folgt auf ähnliche Rückrufaktionen mehrerer Hersteller in über 60 Ländern aufgrund einer Kontamination durch Öl eines chinesischen Lieferanten. Cereulid ist ein hitzestabiles bakterielles Toxin, das innerhalb von 30 Minuten bis 6 Stunden nach dem Verzehr Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen verursachen kann. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement überwacht den Rückruf in Abstimmung mit den lokalen Behörden.
Nestlé hat erneut eine Rückrufaktion für seine Säuglingsmilch Beba Optipro1 in der Schweiz gestartet, da das Gift Cereulid nachgewiesen wurde, das mit kontaminiertem Öl eines chinesischen Lieferanten in Verbindung steht. Die Rückrufaktion, die in Abstimmung mit den Schweizer Behörden erfolgt, ist Teil eines größeren Problems, von dem Hersteller wie Danone und Lactalis in über 60 Ländern betroffen sind und das Gesundheitsrisiken wie Übelkeit und Erbrechen mit sich bringt.
Ein umfassender 4-Wochen-Wirtschafts- und Finanzkalender für die Schweiz vom 3. Februar bis zum 2. März 2026 mit den wichtigsten Unternehmensergebnissen großer Schweizer Unternehmen wie UBS, Novartis und Nestlé sowie wichtigen Wirtschaftsdaten der SNB, SECO und BFS und Investorenkonferenzen und Finanzveranstaltungen auf dem gesamten Schweizer Markt.
Peter Feld, CEO von Barry Callebaut, ist aufgrund strategischer Meinungsverschiedenheiten mit dem Vorstand zurückgetreten, darunter eine mögliche Ausgliederung des Kakaoverarbeitungsgeschäfts und unterschiedliche Ansichten zu Investitionen in die Digitalisierung. Der ehemalige CEO von Unilever, Hein Schumacher, hat das Amt des neuen CEO übernommen. Der Großaktionär Artisan Partners betrachtet das integrierte Kakao- und Schokoladengeschäft des Unternehmens als Wettbewerbsvorteil und unterstützt den Führungswechsel.
Nestlé droht mit rechtlichen Schritten gegen die Verbraucherorganisation Foodwatch, nachdem die NGO in Paris Strafanzeige wegen kontaminierter Säuglingsnahrung gestellt hat. Die Anzeige richtet sich gegen Nestlé und Danone, nachdem diese aufgrund einer möglichen Cereulid-Kontamination Säuglingsnahrungsprodukte zurückgerufen hatten. Nestlé weist die Vorwürfe der verzögerten Reaktion und Vertuschung von Krankheitsfällen zurück und behauptet, nach Bestätigung des Problems schnell gehandelt zu haben und dass keine medizinischen Berichte einen Zusammenhang zwischen dem Produkt und den Erkrankungen belegen.
Nestlé hat die Vorwürfe der Nichtregierungsorganisation Foodwatch bezüglich kontaminierter Babynahrungsprodukte entschieden zurückgewiesen und mit rechtlichen Schritten gedroht, sollten falsche Informationen weiter verbreitet werden. Das Unternehmen verteidigte seine Produktsicherheitsprotokolle und den Zeitpunkt der Rückrufaktionen, während Foodwatch zusammen mit betroffenen Familien in Paris Strafanzeige erstattet hat und behauptet, dass schädliche Produkte auf den Markt gebracht worden seien.
Die Europäische Kommission legt nach einem weltweiten Skandal um kontaminierte Babymilch erstmals Grenzwerte für das Gift Cereulid in Säuglingsmilch fest. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit wird nächste Woche eine Referenzdosis veröffentlichen, die auch die Schweiz übernehmen wird. Diese Maßnahme erfolgt, nachdem drei Wochen nach dem ersten Rückruf durch Nestlé immer mehr Hersteller kontaminierte Produkte vom Markt nehmen.
Der Artikel befasst sich mit der weltweiten Babymilchkrise, die durch kontaminierte Produkte von Nestlé ausgelöst wurde, und argumentiert, dass die Schweiz durch ihren Selbstregulierungsansatz gegenüber Ländern mit strengeren Lebensmittelsicherheitsvorschriften im Nachteil ist. Der Kommentar fordert verbindliche Kontrollen und eine Neubewertung des Schweizer Rechtsrahmens, um gefährdete Bevölkerungsgruppen besser zu schützen.

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