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Suchbegriff: Alphabet

Der Artikel befasst sich mit fünf Technologiewerten, die Analysten zufolge in der kommenden Berichtssaison eine gute Performance erzielen könnten, und konzentriert sich dabei auf Chancen jenseits der „Magnificent Seven“ im Bereich Software und spezialisierte Halbleiterunternehmen. Er hebt hervor, dass sich der KI-Handel an einem kritischen Punkt befindet und dass diese Berichtssaison die Beständigkeit von Megacap-Technologiewerten angesichts der sich ausweitenden Märkte auf die Probe stellen wird.
Große US-Technologieunternehmen wie Meta, Amazon, Alphabet und Microsoft verlagern ihren Schwerpunkt von kapitalarmen Geschäftsmodellen hin zu kapitalintensiven KI-Investitionen und beschaffen sich trotz hoher Barreserven erhebliche Finanzmittel durch die Emission langfristiger Anleihen. Dieses erhöhte Kapitalengagement und der steigende Verschuldungsgrad bergen Risiken für die Renditen der Aktionäre, da der technologische Fortschritt keine hohen Investitionsrenditen garantiert. Historische Beispiele zeigen, dass Überinvestitionen zu branchenweiten Enttäuschungen und Abschreibungen führen können.
Peter Oppenheimer, Chef-Aktienstratege bei Goldman Sachs, bleibt trotz der Zollandrohungen der Trump-Regierung optimistisch für die Aktienmärkte. Er begründet dies mit den starken wirtschaftlichen Fundamentaldaten, dem anhaltenden Wachstum der Unternehmensgewinne und den Erwartungen einer Deeskalation der Handelsstreitigkeiten. Er spielt die Bedenken hinsichtlich einer KI-Blase herunter, räumt jedoch ein, dass kurzfristig Volatilität und Risiken aufgrund der Marktkonzentration bei großen Technologieunternehmen bestehen könnten.
Der Software-Sektor erlebt im Jahr 2026 erhebliche Turbulenzen, wobei die Aktienkurse Tiefststände erreichen, die seit 2022 nicht mehr gesehen wurden. Trotz attraktiver Bewertungen sind Software-Aktien in diesem Jahr um 15 % gefallen, nachdem sie bereits 2025 um 11 % zurückgegangen waren. Die Einführung des neuen KI-Tools von Anthropic hat die Befürchtungen vor Disruptionen verstärkt und dazu geführt, dass Unternehmen wie Intuit, Adobe und Salesforce zweistellige Rückgänge verzeichnen. Während Softwareunternehmen mit existenziellen KI-Bedrohungen und Wachstumsunsicherheiten konfrontiert sind, profitieren Chiphersteller wie Nvidia von massiven Investitionen in die KI-Infrastruktur. Die Wall Street ist hinsichtlich der Aussichten für den Sektor weiterhin gespalten: Einige sehen attraktive Bewertungen, während andere angesichts des disruptiven Potenzials der KI vorsichtig bleiben.
Moody's prognostiziert für die nächsten fünf Jahre Investitionen in Höhe von 3 Billionen US-Dollar in Rechenzentren, um das Wachstum von KI und Cloud Computing zu unterstützen, wobei große Technologieunternehmen eine Vorreiterrolle einnehmen. Allerdings weist Moody's auch auf potenzielle Risiken einer Blase hin, sollten die Erwartungen nicht erfüllt werden.
Apple plant eine Zusammenarbeit mit Google, indem es die Gemini-KI-Technologie von Google integriert, um seinen Sprachassistenten Siri zu verbessern, der wegen seiner schlechten Leistung kritisiert wurde. Die Ankündigung ließ die Marktbewertung von Alphabet auf über 4 Billionen Dollar steigen, wodurch es zum zweitwertvollsten Unternehmen wurde. Während die Partnerschaft die Fähigkeiten von Siri durch die Integration von Apps und Reiseplanungsfunktionen verbessern könnte, äußern Experten Bedenken hinsichtlich einer zunehmenden Abhängigkeit von großen Technologieunternehmen, Risiken für den Datenschutz und der Konsolidierung der Marktmacht. Apple betont sein Engagement für den Datenschutz der Nutzer und erklärt, dass die Daten auf den Geräten oder Apple-Servern verbleiben werden.
Apple plant, die Gemini-KI-Technologie von Google in Siri zu integrieren, um die Funktionen seines Sprachassistenten zu verbessern, was die Marktbewertung von Alphabet auf über 4 Billionen US-Dollar gesteigert hat. Während diese Zusammenarbeit den Nutzern verbesserte Funktionen bietet, äußern Experten Bedenken hinsichtlich Datenschutzrisiken, Marktkonzentration und Abhängigkeit von großen Technologieunternehmen. Die Partnerschaft spiegelt Apples strategischen Schritt wider, das KI-Know-how von Google zu nutzen und gleichzeitig eigene Lösungen weiterzuentwickeln.
Europäische „Granola“-Aktien (GSK, Roche, ASML, Nestlé, Novartis, Novo Nordisk, L'Oréal, LVMH, AstraZeneca, SAP und Sanofi) haben seit Anfang 2024 um fast 20 Prozentpunkte schlechter abgeschnitten als der europäische Markt, was in erster Linie auf unternehmens- und branchenspezifische Schwierigkeiten zurückzuführen ist, während die US-Technologiegiganten weiterhin florieren.
Drei Schweizer Unternehmen – Roche, Nestlé und Novartis – gehören zu den 100 wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt. Der Gesamtmarktwert der Top 100 erreichte einen Rekordwert von 54,4 Billionen US-Dollar, was einem Anstieg von 23 % gegenüber 2024 entspricht. Roche und Novartis verbesserten ihre Platzierungen, während Nestlé leicht zurückfiel. Die USA dominieren mit 60 Unternehmen in den Top 100, während die Schweiz sich den vierten Platz mit Deutschland und Frankreich teilt. Der KI-Boom trug erheblich zum Wachstum des Gesamtmarktwerts bei.
Der Artikel analysiert die globale Aktienmarktperformance im Jahr 2025 und hebt hervor, dass trotz geopolitischer Spannungen und Handelskonflikten die meisten wichtigen Indizes das Jahr mit deutlichen Gewinnen abgeschlossen haben. Der südkoreanische Kospi war mit einem Plus von 76 % der Spitzenreiter, angetrieben durch die Produktion von KI-Speicherchips und politische Unterstützung. Der Schweizer SMI und der deutsche DAX zeigten eine starke defensive und geopolitische Absicherungsleistung, während die US-Indizes mit Bedenken hinsichtlich einer KI-Blase und der Schwäche des Dollars konfrontiert waren. Der französische CAC 40 blieb aufgrund der Staatsverschuldung und der Konzentration auf Luxusmarken hinter den Erwartungen zurück.

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