Geographie

Suchbegriff: Europa

Die USA und Indien haben ein Handelsabkommen geschlossen, das eine Senkung der US-Zölle auf indische Waren vorsieht, im Gegenzug dafür, dass Indien sich verpflichtet, seine Einkäufe von russischem Rohöl zu reduzieren und auf US-Energievorräte umzusteigen. Das Abkommen befasst sich mit Indiens Rolle als wichtiger Abnehmer russischen Öls seit 2022 und enthält Bestimmungen für mögliche Öleinkäufe aus Venezuela, was eine flexible Durchsetzung der Sanktionen widerspiegelt. Indiens Rohölimporte befinden sich auf Rekordniveau, wobei russische Sorten aufgrund von Preisvorteilen dominieren. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach Erdgas und der Preisvolatilität in Indien umfasst das Abkommen auch den Handel mit Flüssigerdgas (LNG).
SNB-Präsident Martin Schlegel erklärt, dass die Schweizerische Nationalbank bereit ist, bei Bedarf Negativzinsen einzuführen, allerdings mit höheren Hürden als bisher. Er räumt ein, dass die Aufwertung des Schweizer Frankens Herausforderungen für Exporteure mit sich bringt, betont jedoch, dass die meisten Unternehmen damit umgehen können. Schlegel spricht auch über die Aufrechterhaltung guter Beziehungen zur Federal Reserve und koordinierte Maßnahmen mit der Schweizer Regierung in Handelsfragen.
Das norwegische Energieunternehmen Equinor verkauft seine Schiefervorkommen in Vaca Muerta in Argentinien für 1,1 Milliarden US-Dollar in bar und Aktien an Vista Energy. Die Transaktion umfasst die Anteile von Equinor an den Vermögenswerten Bandurria Sur und Bajo del Toro, wobei das Unternehmen seine Offshore-Beteiligungen in Argentinien behält. Dieser Schritt ist Teil der Strategie von Equinor, sein internationales Portfolio aufzuwerten und sich auf Kernpositionen in Brasilien, den USA und Großbritannien zu konzentrieren.
EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné plädiert für eine „Made in Europe“-Strategie zum Schutz der europäischen Industrie und argumentiert, dass die europäische Wirtschaft ohne eine ehrgeizige Industriepolitik Gefahr läuft, zu einem „Spielfeld für Wettbewerber“ zu werden. Der Vorschlag, der von über 1.100 Wirtschaftsführern unterstützt wird, fordert eine europäische Präferenz in strategischen Sektoren und öffentliche Mittel zur Förderung der europäischen Produktion und hochwertiger Arbeitsplätze.
Die Zuger Kantonalbank meldete für 2025 einen Anstieg des Reingewinns um 7,1 % auf 131,1 Millionen CHF, der auf das Wachstum im Vermögensverwaltungsgeschäft und einen positiven Sondereffekt im Zinsgeschäft zurückzuführen ist. Die Bank schlug eine höhere Dividende von 230 CHF pro Aktie vor. Die Zinsmargen blieben jedoch aufgrund der Niedrigzinspolitik der Schweizerischen Nationalbank unter Druck. Die Bank erwartet für 2026 geringere Ergebnisse aufgrund des Wegfalls von Sondereffekten und rückläufiger Zinserträge.
Jan Jenisch, CEO von Amrize, gibt an, dass die Pipeline des Unternehmens für den Bau von Rechenzentren für die nächsten drei bis vier Jahre voll ist, wobei allein rund um Washington DC 500 Rechenzentren gebaut werden sollen. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich sein Rechenzentrumsgeschäft in den nächsten zwei Jahren sowohl durch Akquisitionen (wie den kürzlich erfolgten Kauf in West-Texas) als auch durch organisches Wachstum verdoppeln wird. Jenisch stellt fest, dass der Druck der Investoren in den USA im Vergleich zu Europa höher ist, zeigt sich jedoch zufrieden mit der Aktienperformance des Unternehmens.
Chinas Biotech-Sektor baut seine globale Präsenz rasch aus. Unternehmen wie Henlius und CARsgen entwickeln innovative Krebsmedikamente und erhalten Zulassungen in Märkten wie der Schweiz. Chinesische Pharmaunternehmen machen mittlerweile 30 % der weltweit innovativen Medikamente aus, gegenüber 8 % vor sieben Jahren, und führen 39 % der weltweiten klinischen Studien zu Krebs durch. Während westliche Aufsichtsbehörden bei der Zulassung chinesischer Medikamente ohne lokale Tests weiterhin vorsichtig sind, positioniert sich China aufgrund seiner wachsenden Biotech-Kompetenzen, der Talentförderung und der Verbesserungen im Regulierungsbereich als wichtiger Akteur auf dem globalen Pharmamarkt.
Eine von Zürich Tourismus und der Stadt Zürich in Auftrag gegebene Studie untersucht das Potenzial, Zürich als Nachtverkehrsknotenpunkt mit Fernbusverbindungen zu europäischen Städten wie Amsterdam, Brüssel und Barcelona zu etablieren. Die Studie hebt die zentrale Lage Zürichs in Europa und die klimatischen Vorteile von Nachtverkehrsalternativen zum Fliegen hervor. Unternehmen wie Twiliner bieten bereits Nachtbusverbindungen mit Business-Class-Komfort an, während die Studie Infrastrukturverbesserungen und bessere Ticketlösungen vorschlägt, um Nachtverkehr bis 2040 attraktiver zu machen.
Der chinesische Präsident Xi Jinping hat in seinen bislang deutlichsten Äußerungen zu Chinas Ambitionen hinsichtlich der Internationalisierung seiner Währung gefordert, dass der Renminbi zu einer globalen Reservewährung wird. Der Artikel behandelt globale wirtschaftliche Entwicklungen, darunter einen schwächeren US-Dollar, den Preisverfall von Bitcoin, die Volatilität von Gold und Silber sowie verschiedene Wirtschaftsdatenveröffentlichungen in Asien. Außerdem geht er auf Verbindungen zwischen Politik und Wirtschaft ein, darunter Trump-bezogene Unternehmungen und Epstein-Dokumente.
Der Artikel hebt die wachsende Beliebtheit von Dresswatches von Marken wie Vacheron Constantin als Alternative zu Rolex auf dem Markt für gebrauchte Luxusuhren hervor. Basierend auf Daten von Chrono24 zeigt er einen Anstieg der Transaktionsanteile und eine Verschiebung der Sammlerpräferenzen.

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