Geographie

Suchbegriff: Asien

Aktivistische Hedgefonds meiden deutsche Unternehmen zunehmend aufgrund der wachsenden Wettbewerbsstärke Chinas in industriellen Wertschöpfungsketten und der politischen Instabilität. Laut einer Analyse von Alvarez & Marsal sank der Anteil Deutschlands an aktivistischen Kampagnen in Europa von 24 % auf 17 % im Jahr 2025. US-Fonds dominieren nun den Markt, stehen jedoch in Deutschland vor strukturellen Herausforderungen, darunter Aufsichtsräte mit Arbeitnehmervertretung. Experten erwarten eine mögliche Trendwende in der zweiten Jahreshälfte, da Unternehmen auf die Herausforderungen des Marktes reagieren.
Japanische Aktien legten nach dem Sieg von Sanae Takaichi bei den Parteivorsitzendenwahlen zunächst kräftig zu, da dies Hoffnungen auf Konjunkturmaßnahmen weckte, gaben jedoch später aufgrund von Trumps Zollandrohungen gegen Grönland nach, die auf den asiatischen Märkten Ängste vor einem Handelskrieg auslösten. Angesichts der Unsicherheit hinsichtlich der US-Handelspolitik flüchteten sich Anleger in sichere Anlagen wie Gold und Schweizer Franken.
Die indonesische Rupiah erreichte gegenüber dem US-Dollar ein Allzeittief, da die Nominierung seines Neffen, des stellvertretenden Finanzministers Thomas Djiwandono, für das Amt des stellvertretenden Gouverneurs der Bank Indonesia durch Präsident Prabowo Subianto bei den Anlegern ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Zentralbank hervorrief.
Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin eröffnete das Weltwirtschaftsforum in Davos inmitten eskalierender geopolitischer Spannungen zwischen den USA und Europa wegen Grönland. Die Krise geht auf Zollandrohungen der USA gegen europäische Länder zurück, die sich an einer Erkundungsmission in Grönland beteiligt hatten. Es werden wichtige Reden der europäischen Staats- und Regierungschefs Macron und von der Leyen erwartet, während die Schweiz trotz möglicher Kollateralschäden durch den transatlantischen Konflikt separate Handelsverhandlungen mit den USA führt.
Grönland ist zum Brennpunkt eines neuen Machtkampfs in der Arktis geworden, da Präsident Trumps Bestrebungen, das Gebiet zu erwerben, die jahrzehntelange friedliche Zusammenarbeit in der Region auf den Kopf gestellt haben. Dieser Schritt offenbart konkurrierende Visionen der Arktis-Governance zwischen dem US-amerikanischen Ansatz der „hemisphärischen Verteidigung” und dem europäischen Ansatz der „Arktis-Sicherheit” und könnte eine verstärkte Präsenz Russlands und Chinas in der Arktis nach sich ziehen. Die europäischen Nationen versuchen diplomatische Abschreckung, während kleinere Arktisstaaten befürchten, in eine Konfrontation zwischen den Supermächten im Stil des „Great Game” verwickelt zu werden.
Der Artikel befasst sich mit den gegensätzlichen Elementen innerhalb der chinesischen Wirtschaft und hebt dabei den Konflikt zwischen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und übermäßigem Selbstvertrauen hervor. Er deutet auf eine zweigeteilte Wirtschaftsstruktur mit erheblichen internen Ungleichheiten und Herausforderungen hin.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte angesichts der durch geopolitische Spannungen und Handelsstreitigkeiten bedingten Unsicherheit an den globalen Märkten nahezu unverändert eröffnen. Der Goldpreis erreichte mit über 4.700 US-Dollar ein Rekordhoch, da Anleger nach sicheren Häfen suchen, während auch Silber einen historischen Höchststand erreichte. Der Schweizer Franken legte als ultimative sichere Währung zu, während der US-Dollar aufgrund des politischen Drucks durch die Drohungen von Präsident Trump, acht EU-Länder wegen Grönland mit Zöllen zu belegen, nachgab. Die asiatischen Märkte tendierten überwiegend schwächer, wobei die Schweizer Märkte etwas besser abschnitten als ihre europäischen Pendants, da Anleger defensive Aktien bevorzugten.
Die Drohung von Präsident Trump, durch Zölle die Kontrolle über Grönland zu erlangen, löste Befürchtungen vor einem neuen Handelskrieg aus, was zu einem Rückgang der asiatischen Aktienmärkte führte, da Investoren sichere Anlagen wie den Schweizer Franken und Gold suchten. Der Nikkei fiel angesichts der Besorgnis über die bevorstehenden Wahlen in Japan um 1,1 %, während die Börse in Shanghai um 0,3 % nachgab. Analysten warnen, dass die Unsicherheit über die Handelspolitik der USA ungeachtet einer Deeskalation bestehen bleiben wird.
China hat beschlossen, seine Leitzinsen trotz Anzeichen einer Konjunkturabkühlung unverändert zu lassen, was auf eine vorsichtige Geldpolitik der Zentralbank hindeutet.
Der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle argumentiert, dass das Streben nach einer Zollunion mit der EU „töricht” und utopisch wäre, trotz wachsender Forderungen aus seiner eigenen Partei und den Gewerkschaften. Er betont pragmatische Ansätze für Wirtschaftswachstum, geht auf Bedenken hinsichtlich Trumps Zollandrohungen ein und skizziert Pläne zur Reduzierung von Unternehmensvorschriften bei gleichzeitigem Schutz heimischer Industrien wie der Stahlproduktion vor internationalem Handelsdruck.

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