Geographie

Suchbegriff: Asien

Die indische Regierung unter Premierminister Modi hat einen Haushalt vorgelegt, der die Infrastrukturausgaben um 11,5 % auf einen Rekordwert von 133 Milliarden US-Dollar erhöht und sich auf die Förderung von Fertigungsbranchen wie Biopharma, Halbleiter und Seltene Erden konzentriert. Diese Maßnahme zielt darauf ab, das Wirtschaftswachstum trotz der Herausforderungen durch US-Zölle anzukurbeln und die Fertigungsindustrie als wichtigen Wachstumsmotor für die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens zu positionieren.
Der chinesische Präsident Xi Jinping hat ausdrücklich gefordert, dass der Renminbi zu einer globalen Reservewährung wird, und dabei die Notwendigkeit einer starken Währung und einer robusten Finanzinfrastruktur betont. Die Kommentare, die in einer Zeitschrift der Kommunistischen Partei veröffentlicht wurden, erscheinen vor dem Hintergrund globaler Währungsunsicherheit, eines schwächeren US-Dollars und Diskussionen über eine Verringerung der Dominanz des Dollars in der internationalen Finanzwelt.
Der IWF hat Bangladesch davor gewarnt, schwachen Banken ungesicherte Liquiditätshilfen zu gewähren, und betont, dass die Wechselkursreformen als Teil der Bedingungen für sein 5,5-Milliarden-Dollar-Kreditprogramm vollständig umgesetzt werden müssen. Der Fonds forderte Reformen im Bankensektor, die internationalen Standards entsprechen, darunter Kapitalbewertungen, fiskalische Sicherheitsnetze und eine verbesserte Governance. Bangladesch steht vor makroökonomischen Herausforderungen mit einer prognostizierten Inflation von 8,9 % für 2025-26 und einem Wachstum von 4,7 %, was eine straffe Geldpolitik und umfassende fiskalische Reformen erfordert, um die finanzielle Stabilität wiederherzustellen.
Präsident Trump drängt vor den Zwischenwahlen auf wirtschaftliche Impulse, was zu Unsicherheit an den Märkten führt. Seine Nominierung des hawkischen Kevin Warsh als Fed-Vorsitzenden führte zu einem starken Dollar und einem Ausverkauf von Rohstoffen, aber fiskalpolitische Maßnahmen wie Steuersenkungen und Ausgaben könnten den „Devaluation Trade” gegenüber dem Dollar wieder anfachen. Der Schweizer Franken steht unter Aufwärtsdruck, da Anleger angesichts der Sorgen um die US-Verschuldung und eine mögliche Währungsabwertung nach sicheren Häfen suchen.
Zwei Schweizer Unternehmer aus Zürich haben No Normal gegründet, ein Start-up, das Kaffeekonzentrat in Tuben für Outdoor-Enthusiasten und Touristen herstellt. Das Unternehmen erzielt 75 % seines Umsatzes auf dem US-Markt, trotz früherer Zollprobleme, die kürzlich beseitigt wurden. Die Gründer investierten 200.000 CHF aus eigenen Mitteln und erwarten für 2026 einen Umsatz von über 1 Million CHF, wobei der Vertrieb über Outdoor-Händler und Kaffeespezialisten wie Tchibo erfolgt.
Thailands Katzenwirtschaft floriert mit einem geschätzten Marktvolumen von 11,8 Milliarden US-Dollar und übertrifft damit sogar den Hundemarkt, obwohl der Tourismus zu kämpfen hat. Die Regierung hat fünf einheimische Katzenrassen als nationale Symbole anerkannt und betrachtet die Haustierbranche trotz Herausforderungen in anderen Wirtschaftsbereichen als einen wichtigen Wirtschaftszweig.
Ford führte erste Gespräche mit dem chinesischen Elektroautohersteller Xiaomi über eine mögliche Partnerschaft, die chinesischen Autoherstellern den Eintritt in den US-Markt ermöglichen würde, obwohl Ford die Gespräche dementierte. Die Gespräche stießen auf starken politischen Widerstand seitens US-amerikanischer Gesetzgeber, die nationale Sicherheitsbedenken anführten, insbesondere hinsichtlich der angeblichen Verbindungen von Xiaomi zum Militär. Der Artikel beleuchtet die Spannungen zwischen Geschäftsmöglichkeiten im Elektroauto-Sektor und geopolitischen Erwägungen in den Beziehungen zwischen den USA und China.
Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi warb in einer Wahlkampfrede für die Vorteile des schwächeren Yen und hob hervor, dass die Devisenreserven der Regierung gut laufen und die Staatskasse „voll“ sei. Der Artikel befasst sich mit der Volatilität des Yen im Zusammenhang mit den vorgezogenen Neuwahlen in Japan und erwähnt, dass US-Beamte eine Währungsintervention dementieren.
Die Bank of Thailand plant strengere Vorschriften für den Online-Goldhandel, da die Goldpreise weiterhin deutlich steigen. Der Artikelinhalt ist aufgrund von DSGVO-Beschränkungen für Besucher aus dem Europäischen Wirtschaftsraum nicht verfügbar.
Chinas Industrieaktivität ging im Januar zurück, wobei der PMI auf 49,3 Punkte fiel, was auf eine Kontraktion aufgrund der schwachen Binnennachfrage hindeutet. Die Wirtschaft steht vor Herausforderungen, da die Haushalte eher sparen als ausgeben, Preiskämpfe die Unternehmensgewinne schmälern und trotz der kurzen Verbesserung im Dezember Skepsis gegenüber den Maßnahmen der Regierung zur Ankurbelung des Konsums herrscht.

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