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Suchbegriff: Nigeria

Äquatorialguinea, der kleinste Ölproduzent der OPEC, strebt mit Rohstoffhändlern Vorauszahlungsgeschäfte für Öl- und LNG-Lieferungen im Wert von 300 Millionen US-Dollar an, um seine Aktivitäten zu finanzieren und den Produktionsrückgang umzukehren. Seit dem Rückzug von Exxon im Jahr 2024 hat das Land mit Investitionen im Upstream-Bereich und Produktionsrückgängen zu kämpfen. Dies folgt ähnlichen Vorauszahlungsvereinbarungen anderer afrikanischer Produzenten wie Nigeria und Gabun mit Handelsunternehmen.
Chinas Belt and Road Initiative erreichte 2025 einen Rekordfinanzierungsbetrag von 213,5 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 75 % gegenüber 2024 entspricht. Der Anstieg wurde durch große Energie- und Bergbauprojekte vorangetrieben, da Peking angesichts der Spannungen mit den USA bestrebt ist, sich globale Ressourcen zu sichern und die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten zu stärken. Die Initiative hat China zum weltweit größten bilateralen Gläubiger gemacht, wobei Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit der Verschuldung und der strategischen Motive hinter den Investitionen geäußert wurden.
Während die weltweiten Getreidepreise in den letzten fünf Jahren aufgrund guter Ernten gefallen sind, profitieren viele Entwicklungsländer in Afrika und im globalen Süden aufgrund hoher Verarbeitungskosten, Inflation und geopolitischer Faktoren nicht von den niedrigeren Preisen. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat die globalen Getreidehandelsmuster verändert, wobei Russland versucht, die Exportlücke zu füllen und seinen Einfluss in afrikanischen und arabischsprachigen Ländern auszuweiten. Der Agrarexperte Joe Glauber äußert sich besorgt über das schrumpfende globale Handelssystem und die zunehmenden regionalen Abkommen und warnt davor, dass ärmere Länder in solchen Szenarien in der Regel zu den Verlierern gehören.
Die Europäische Union hat Nigeria von ihrer Liste der Hochrisikoländer für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gestrichen, nachdem Nigeria erfolgreich Reformen zur Bekämpfung der Geldwäsche umgesetzt hat und 2025 von der grauen Liste der FATF gestrichen wurde. Die Entscheidung dürfte grenzüberschreitende Transaktionen erleichtern, die Compliance-Hürden für nigerianische Unternehmen verringern und das Vertrauen der Investoren in das nigerianische Finanzsystem deutlich stärken.
Afrikanische Länder führen Regulierungsrahmen für digitale Kredite ein, um finanzielle Inklusion und Verbraucherschutz in Einklang zu bringen. Beispiele hierfür sind Kenia, Nigeria, Ghana und Uganda, wo dies durch die rasante Verbreitung von Mobile Money vorangetrieben wird.
Nigeria hat im Dezember 2025 zum fünften Mal in Folge seine OPEC+-Ölförderquote von 1,5 Millionen Barrel pro Tag nicht erreicht, da die Produktion auf 1,422 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen ist. Das Land hat weiterhin mit operativen Herausforderungen im Upstream-Sektor zu kämpfen, obwohl die NNPC höhere Zahlen einschließlich Kondensat meldet und plant, die Produktion durch verbesserte Zusammenarbeit und Infrastrukturwartung innerhalb von zwei Jahren auf 2 Millionen Barrel pro Tag zu steigern.
Benin wird nach einer 28-jährigen Pause bis Ende Januar 2026 die Offshore-Ölförderung im Seme-Feld wieder aufnehmen, nachdem Akrake Petroleum die Bohrarbeiten abgeschlossen und die Produktionsinfrastruktur vorbereitet hat. Das Feld produzierte zwischen 1982 und 1998 22 Millionen Barrel, bevor es aufgrund niedriger Ölpreise geschlossen wurde. Die Wiederaufnahme markiert eine erneute Energieentwicklung in Westafrika, neben den Produktionsplänen des Nachbarlandes Nigeria und anderen regionalen Projekten.
Europol gab die Festnahme von 34 Mitgliedern der kriminellen Vereinigung „Black Axe“ in Spanien bekannt, die das Ergebnis einer koordinierten Operation mit der spanischen und deutschen Polizei war. Die Gruppe ist für Betrugsdelikte in Höhe von über 5,9 Millionen Euro verantwortlich und betreibt verschiedene kriminelle Aktivitäten, darunter Cyberbetrug, Drogenhandel und Geldwäsche. Die Behörden beschlagnahmten im Rahmen der Operation erhebliche Vermögenswerte und Bargeld.
Eine von INTERPOL geleitete groß angelegte internationale Operation gegen Cyberkriminalität in 19 afrikanischen Ländern führte zu 574 Festnahmen und der Sicherstellung von 3 Millionen US-Dollar an illegalen Geldern. Die Operation Sentinel richtete sich gegen Business E-Mail Compromise, Ransomware und Online-Betrug und war ein Beispiel für effektive grenzüberschreitende Koordination und öffentlich-private Zusammenarbeit. Der Schwerpunkt der Operation lag auf der proaktiven Zerschlagung krimineller Infrastrukturen und Echtzeit-Interventionen zur Verhinderung finanzieller Verluste.
Die Reserve Bank of India plädiert dafür, digitale Zentralbankwährungen gegenüber privat ausgegebenen Stablecoins zu bevorzugen, und begründet dies mit Bedenken hinsichtlich der Finanzstabilität und der Notwendigkeit, die Währungshoheit zu wahren. Die RBI argumentiert, dass CBDCs Effizienz, Programmierbarkeit und Sicherheit bieten und gleichzeitig das Vertrauen in das Geld aufrechterhalten. Der Artikel beleuchtet den globalen Kontext der CBDC-Entwicklung, wobei nur drei Länder erfolgreiche CBDCs eingeführt haben, während sich 49 in der Pilotphase befinden. Indiens Haltung steht im Gegensatz zur weltweit zunehmenden Akzeptanz privater Stablecoins, deren Marktkapitalisierung von 205 Milliarden US-Dollar auf 307 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 gestiegen ist.
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