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Benin wird nach einer 28-jährigen Pause bis Ende Januar 2026 die Offshore-Ölförderung im Seme-Feld wieder aufnehmen, nachdem Akrake Petroleum die Bohrarbeiten abgeschlossen und die Produktionsinfrastruktur vorbereitet hat. Das Feld produzierte zwischen 1982 und 1998 22 Millionen Barrel, bevor es aufgrund niedriger Ölpreise geschlossen wurde. Die Wiederaufnahme markiert eine erneute Energieentwicklung in Westafrika, neben den Produktionsplänen des Nachbarlandes Nigeria und anderen regionalen Projekten.
Eine von INTERPOL geleitete groß angelegte internationale Operation gegen Cyberkriminalität in 19 afrikanischen Ländern führte zu 574 Festnahmen und der Sicherstellung von 3 Millionen US-Dollar an illegalen Geldern. Die Operation Sentinel richtete sich gegen Business E-Mail Compromise, Ransomware und Online-Betrug und war ein Beispiel für effektive grenzüberschreitende Koordination und öffentlich-private Zusammenarbeit. Der Schwerpunkt der Operation lag auf der proaktiven Zerschlagung krimineller Infrastrukturen und Echtzeit-Interventionen zur Verhinderung finanzieller Verluste.
Venezuela verfügt zwar über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven, erlebte jedoch aufgrund technischer und institutioneller Versäumnisse in seiner Ölindustrie einen wirtschaftlichen Zusammenbruch. Die Enteignung ausländischer Partner in den 2000er Jahren beraubte die staatliche Ölgesellschaft PDVSA des Kapitals, des Fachwissens und der operativen Kapazitäten, die für die Förderung und Verarbeitung ihres schweren Orinoco-Rohöls erforderlich waren. Die Produktion der Branche sank von über 3 Millionen Barrel pro Tag auf unter 1 Million, wobei US-Sanktionen und politisches Missmanagement den Zusammenbruch beschleunigten. Die kürzliche Festnahme von Präsident Maduro durch US-Streitkräfte unterstreicht die anhaltende geopolitische Bedeutung des venezolanischen Öls, doch selbst unter verbesserten politischen Bedingungen würde die Erholung Jahre der Investitionen und des technischen Wiederaufbaus erfordern.