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Suchbegriff: Japan

Der Global Anti-Financial Crime Threats Report 2026 von ACAMS zeigt, dass Finanzkriminelle aufgrund konvergierender Technologien, geopolitischer Spannungen und krimineller Innovationen zunehmend die Abwehrmaßnahmen übertrumpfen. Der Bericht identifiziert generative KI als das größte externe Risiko, wobei 75 % der Fachleute dieses Risiko als hoch oder sehr hoch einschätzen. Zu den größten Herausforderungen zählen der Mangel an fortschrittlichen Analysetools, die Ermüdung der Mitarbeiter und die Fragmentierung der Daten. Der Bericht betont die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit, harmonisierter Standards und kontinuierlicher Schulungen zum Schutz des globalen Finanzsystems.
Der Artikel analysiert die Zinsentwicklung in Japan und korrigiert dabei falsche Vorstellungen, indem er hervorhebt, dass die Realzinsen weiterhin niedrig sind, die Tragfähigkeit der Verschuldung gewährleistet ist und institutionelle Anleger aufgrund von Rechnungslegungspraktiken nur minimale Marktwertverluste hinnehmen müssen.
Indonesische Aktien verzeichneten einen starken Rückgang von fast 9 %, nachdem MSCI bekannt gegeben hatte, dass es aufgrund von Bedenken hinsichtlich unzureichender Transparenz und Free-Float-Quoten vorübergehend keine weiteren indonesischen Aktien in seine Schwellenländerindizes aufnehmen werde. Diese Entscheidung hat bei Anlegern erhebliche Besorgnis ausgelöst und verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen für die Finanzmarktinfrastruktur Indonesiens.
BioCatch erzielte im vierten Quartal 2025 das beste Quartalsergebnis in der Unternehmensgeschichte, überschritt 20 Millionen US-Dollar an neuen wiederkehrenden Jahresumsätzen und erreichte einen Gesamt-ARR von über 185 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen für Betrugsprävention gewann 90 neue Kunden hinzu, darunter Wells Fargo, baute Partnerschaften mit großen Plattformen aus und verzeichnete ein deutliches Wachstum auf den internationalen Märkten. Zu den wichtigsten Erfolgen zählen der Schutz von über 660 Millionen Bankkunden weltweit, die Verhinderung von Betrugsfällen im Wert von schätzungsweise 4 Milliarden US-Dollar und die Auszeichnung mit mehreren Branchenpreisen für seine Lösungen zur Betrugsbekämpfung.
Hokkaido Electric Power erwägt den Bau eines Flüssiggas-Kraftwerks in Hokkaido, um den steigenden Strombedarf von Rechenzentren und Halbleiterfabriken in Japans nördlichster Präfektur zu decken. Der Standort des Kraftwerks könnte in der Nähe der Stadt Tomakomai liegen.
Der Gouverneur der österreichischen Zentralbank, Martin Kocher, warnte, dass die Europäische Zentralbank möglicherweise Zinssenkungen in Betracht ziehen müsse, wenn die anhaltende Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar beginnt, sich erheblich auf die Inflationsprognosen auszuwirken. Kocher bezeichnete die jüngsten Euro-Gewinne zwar als „bescheiden” und nicht sofort handlungsbedürftig, betonte jedoch, dass die EZB angesichts der anhaltenden Handelsspannungen und geopolitischen Risiken, insbesondere aufgrund der Unsicherheiten in der US-Politik unter der Trump-Regierung, „alle Optionen” in der Geldpolitik offen halte.
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte mit minimalen Veränderungen eröffnen, da der SMI vorbörslich einen leichten Rückgang anzeigt. Gold setzt seine starke Rallye mit einem Jahresgewinn von 22 % fort und erreicht neue Rekordhöhen. Die asiatischen Märkte zeigen eine gemischte Performance, während die US-Märkte sektorspezifische Bewegungen verzeichneten, wobei sich Technologieaktien gut entwickelten und Versicherer den Dow nach unten zogen. Der Schweizer Markt schloss am Dienstag positiv, wobei Swisscom die Gewinne anführte. Die Anleger bleiben vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank und wichtigen Gewinnmeldungen von Technologiegiganten vorsichtig.
Präsident Trump kommentiert, dass sich der Dollar gut entwickelt, während der Yen gegenüber dem Dollar zum ersten Mal seit November auf 152 steigt, was Spekulationen über eine Intervention der japanischen Behörden nährt. Auch andere asiatische Währungen legen zu.
Ehemalige Vertreter der japanischen Zentralbank argumentieren, dass Devisenmarktinterventionen als wirksames Warnsignal zur Stabilisierung volatiler Devisenmärkte dienen können, insbesondere angesichts der starken Schwankungen des Yen gegenüber dem Dollar. Der Artikel erörtert, wie solche Interventionen dazu beitragen können, den Fokus der Märkte angesichts der aktuellen Währungsvolatilität wieder auf die wirtschaftlichen Fundamentaldaten zu lenken.
Der US-Dollar schwächt sich weiter ab, erreicht gegenüber dem Schweizer Franken ein Mehrjahrestief und durchbricht gegenüber dem Euro erstmals seit 2021 die Marke von 1,20. Analysten führen den Rückgang auf den Grönland-Konflikt und mögliche gemeinsame Interventionen der japanischen und US-amerikanischen Zentralbanken zur Stützung des Yen zurück. Obwohl die USA das weltweit größte Leistungsbilanzdefizit aufweisen, bleibt der Status des Dollars als Reservewährung unangetastet, auch wenn die jüngsten Verluste auf ein gewisses Nachlassen des Vertrauens hindeuten. Analysten der VP Bank und des Bankhauses Metzler geben gemischte Prognosen ab und weisen sowohl auf fundamentale Schwächen als auch auf mögliche kurzfristige Stützungsfaktoren für den Dollar hin.

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