Geographie

Suchbegriff: Europa

Neun nordwesteuropäische Länder verpflichten sich, den Ausbau der Offshore-Windenergie voranzutreiben, mit dem Ziel, bis 2050 eine Kapazität von 300 GW zu erreichen, darunter 100 GW aus grenzüberschreitenden Projekten. Diese Verpflichtung erfolgt trotz der Kritik des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump an der Windenergie, die er als „verlustbringende Windräder” bezeichnet, die seiner Meinung nach zum wirtschaftlichen Niedergang Europas beitragen. Das Vereinigte Königreich hat kürzlich eine Rekordkapazität von 8,4 GW für Offshore-Windenergie vergeben, während Deutschland sein Auktionssystem nach früheren Misserfolgen anpasst.
Der deutsche Bausektor zeigt starke Anzeichen einer Erholung mit einem Anstieg der Aufträge um 8,5 % gegenüber dem Vormonat im November 2025, was den vierten inflationsbereinigten Zuwachs in fünf Monaten darstellt. Sowohl der Hochbau als auch der Tiefbau verzeichneten ein deutliches Wachstum, was von Branchenführern und Ökonomen als positive Entwicklung angesehen wird, die dazu beitragen könnte, die deutsche Wirtschaft aus der Rezession zu führen. Der Bundesverband der Deutschen Bauwirtschaft erwartet für 2026 einen Umsatzanstieg von 2,5 %, und das Makroökonomische Politikinstitut prognostiziert, dass die Bauinvestitionen schneller wachsen werden als das BIP insgesamt, wodurch der Bausektor zu einem wichtigen Wachstumsmotor für die Wirtschaft werden könnte.
Der Auftritt des französischen Präsidenten Emmanuel Macron beim Weltwirtschaftsforum in Davos mit einer blauen Pilotenbrille sorgte für großes Aufsehen und führte zu einer massiven Nachfrage nach dem Modell „Pacific S 01” des italienischen Herstellers iVision Tech. Die Aktien des Unternehmens stiegen an der Mailänder Börse um fast 50 %, da die Bestellungen nur so hereinströmten. CEO Stefano Fulchir merkte an, dass aufgrund der unerwarteten Publicity möglicherweise eine Steigerung der Produktion von 100 auf 1.000 Einheiten pro Jahr erforderlich sei.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos hat seine erste Sitzung ohne Gründer Klaus Schwab erfolgreich durchgeführt und dabei hochrangige Teilnehmer angezogen, darunter US-Präsident Trump, EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sowie zahlreiche Staats- und Regierungschefs und Unternehmensvorstände. Trotz anfänglicher Bedenken hinsichtlich Schwabs Abwesenheit nach seinem Ausscheiden zeigte das Forum unter der neuen Führung von Larry Fink von BlackRock und Andre Hoffmann von Roche, die Transparenz und die Fortführung von Schwabs Vermächtnis betonten und gleichzeitig weniger Rücksicht auf umstrittene Persönlichkeiten nahmen, seine anhaltende Attraktivität.
Die US-Aktienmärkte schlossen höher: Der Dow Jones stieg um 0,6 %, der S&P 500 um 0,5 % und der NASDAQ um 0,9 %, angetrieben durch nachlassende Spannungen im Streit um Grönland und robuste Wirtschaftsdaten, darunter ein nach oben korrigiertes BIP-Wachstum und stabile Arbeitslosenzahlen. Zu den politischen Entwicklungen gehörten produktive Gespräche zwischen den USA und der Ukraine sowie geplante trilaterale Friedensverhandlungen. Die Alibaba-Aktie stieg um 5,5 % aufgrund der IPO-Pläne für ihre Chip-Sparte, während die Fed angesichts der anhaltenden Inflation über ihrem Zielwert von 2 % voraussichtlich eine Pause bei den Zinsänderungen einlegen wird.
Donald Trump dominierte das Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos mit provokativem Verhalten, darunter Kritik an der Politik Europas, Spott über die Schweizer Bundesrätin Keller-Sutter und kontroverse Äußerungen zum Thema grüne Energie. Während sein Auftritt von einigen Teilnehmern als peinlich empfunden wurde, würdigten Wirtschaftsführer die starke Leistung der amerikanischen Wirtschaft unter seiner Führung.
Donald Trumps 24-stündiger Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos sorgte für erhebliche Unruhe, da der US-Präsident provokante Äußerungen machte, Europa und grüne Energie kritisierte und die Schweizer Bundesrätin Keller-Sutter verspottete. Während die Teilnehmer die Situation als „ziemlich peinlich” bezeichneten und das Forum durch sein Verhalten erschüttert war, lobten Wirtschaftsführer gleichzeitig die starke Leistung der amerikanischen Wirtschaft.
Die Staats- und Regierungschefs der EU drängen auf die Umsetzung des Mercosur-Handelsabkommens mit südamerikanischen Ländern, obwohl das Europäische Parlament den Gerichtshof damit befasst hat. Das Abkommen würde die meisten Zölle abschaffen, wodurch EU-Unternehmen jährlich 4 Mrd. Euro einsparen und ein Markt mit 700 Millionen Verbrauchern entstehen würde. Die Regierungschefs Deutschlands, der Niederlande und Österreichs unterstützen eine vorläufige Umsetzung, um den US-Zöllen und den sinkenden chinesischen Exporten entgegenzuwirken, während Landwirte aus Sorge um billigere Importe, die ihre Existenz bedrohen, protestieren.
Elon Musk trat zum ersten Mal beim Weltwirtschaftsforum in Davos auf, lieferte jedoch trotz hoher Erwartungen eine überraschend langweilige und glanzlose Darbietung. Der Tesla-CEO, der das Forum zuvor als langweilig kritisiert hatte, konnte die fünf spannenden Zitate, die er versprochen hatte, nicht liefern. Musk sprach über Solarenergie und kritisierte indirekt Donald Trumps Zollpolitik, doch insgesamt wurde die Präsentation als zahm und wenig packend beschrieben.
Elon Musk trat zum ersten Mal beim Weltwirtschaftsforum in Davos auf, lieferte jedoch trotz hoher Erwartungen eine überraschend zurückhaltende und wenig mitreißende Performance. Der Tesla-CEO, der das WEF zuvor als langweilig bezeichnet hatte, konnte die fünf spannenden Zitate, die er versprochen hatte, nicht liefern und geriet stattdessen in eine, wie es in dem Artikel heißt, „Langeweilefalle”. Musk lobte die Solarenergie und kritisierte indirekt Trumps Zollpolitik, doch insgesamt wurde sein Auftritt als glanzlos und enttäuschend charakterisiert.

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