Die Ölpreise stiegen aufgrund der politischen Unruhen im Iran und einer möglichen Intervention der USA deutlich an, wobei WTI- und Brent-Rohöl im Wochenverlauf jeweils um fast 6 % zulegten. Die Krise im Iran hat zu landesweiten Protesten, Internet-Sperren durch die Regierung und Befürchtungen hinsichtlich Versorgungsengpässen in der wichtigen Ölförderregion geführt. Während der Iran seine schwimmenden Öllager erhöht hat, um die Produktion zu schützen, üben die US-Zölle auf Länder, die mit dem Iran Handel treiben, zusätzlichen Druck aus. Trotz negativer Fundamentaldaten, darunter mögliche Liefersteigerungen aus Venezuela, dominieren weiterhin geopolitische Risiken die Stimmung am Ölmarkt.