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Suchbegriff: Japan

Der Swiss Market Index eröffnet schwächer, da der Rückgang des US-Dollars und geopolitische Spannungen Anleger zu sicheren Häfen wie Gold und dem Schweizer Franken treiben. Große Schweizer Unternehmen erhalten vor der Berichtssaison neue Ratings und Kursziele. Die japanischen Märkte haben mit dem starken Yen zu kämpfen, während die Technologieriesen ihre Quartalsberichte vorbereiten und die Sitzung der US-Notenbank bevorsteht.
Der Swiss Market Index eröffnete im vorbörslichen Handel schwächer, wobei der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken unter 78 Rappen fiel. Gold erreichte ein neues Rekordhoch von über 5.000 US-Dollar pro Unze, da Anleger angesichts der geopolitischen Unsicherheit nach sicheren Häfen suchten. Die asiatischen Märkte zeigten eine gemischte Performance, wobei der japanische Nikkei aufgrund der Stärke des Yen deutlich nachgab, während die US-Märkte voraussichtlich schwächer eröffnen werden. Mehrere Schweizer Unternehmen erhielten aktualisierte Kursziele, wobei UBS deutliche Aufwertungen verzeichnete. In der kommenden Woche stehen wichtige Gewinnberichte großer Technologieunternehmen und die erste Zinsentscheidung der US-Notenbank in diesem Jahr auf dem Programm.
Die globalen Märkte zeigen eine gemischte Performance: Der Schweizer SMI und der japanische Nikkei geben vorbörslich nach, während die chinesischen Märkte leichte Gewinne verzeichnen. Gold erreicht mit über 5000 USD/Unze ein Rekordhoch, da Anleger angesichts der geopolitischen Spannungen und der US-Sanktionen gegen den Iran nach sicheren Häfen suchen. Der starke Yen setzt japanische Exporteure unter Druck, und es gibt Spekulationen über eine Intervention der Bank of Japan. Die US-Futures tendieren vor der Zinsentscheidung der Fed schwächer, während die Berichtssaison mit den Zahlen großer Schweizer Unternehmen in dieser Woche beginnt.
Der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, signalisierte die Bereitschaft der Zentralbank, Maßnahmen als Reaktion auf steigende langfristige Anleiherenditen zu ergreifen, während der Leitzins unverändert blieb und die Inflationsprognose für das nächste Geschäftsjahr leicht angehoben wurde. Die BOJ steht angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten in engem Kontakt mit der Regierung.
Der japanische Yen schwächte sich gegenüber dem US-Dollar auf 159 ab, nachdem der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, in seiner Pressekonferenz konkrete Angaben zu künftigen Zinserhöhungen vermieden hatte. Die Verluste wurden jedoch schnell wieder wettgemacht, da Spekulationen über eine Intervention der Zentralbank und umfangreiche Yen-Kaufaufträge aufkamen, was die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Wirtschaftspolitik Japans und der Währungsstabilität widerspiegelte.
Der neue CEO von Munich Re, Christoph Jurecka, skizziert eine umfassende Diversifizierungsstrategie, um den weltweit größten Rückversicherer in einen stärker diversifizierten Versicherungskonzern umzuwandeln. Der Plan konzentriert sich auf den Ausbau nicht volatiler Geschäftsbereiche wie Spezialversicherungen, Erstversicherungen über Ergo und Lebensrückversicherungen, die bis 2030 60 % zum Konzernergebnis beitragen sollen. Jurecka betont organisches Wachstum unter Berücksichtigung strategischer Akquisitionen und plant Kosteneinsparungen in Höhe von 600 Millionen Euro pro Jahr durch die Einführung von KI und natürliche Fluktuation statt durch Entlassungen.
Die Bank of Japan behielt ihren Leitzins bei 0,75 % bei und hob gleichzeitig ihre Wirtschafts- und Inflationsprognosen für 2025–2026 an, was ihr Vertrauen in die wirtschaftliche Erholung signalisiert. Die Entscheidung wird jedoch durch die politische Unsicherheit aufgrund der von Premierminister Takaichi ausgerufenen Neuwahlen erschwert, dessen Konjunkturprogramme die Volatilität am Anleihemarkt erhöht und die Besorgnis über die Staatsverschuldung geschürt haben.
Die Financial Times berichtet über die geldpolitische Entscheidung der Bank of Japan im Januar und bezeichnet diese als „hawkish hold” (hawkish = restriktiv). Der Artikel ist Teil des Dienstes „Monetary Policy Radar”, der eine eingehende Analyse der Maßnahmen der Zentralbanken und der wirtschaftlichen Ereignisse bietet. Der Artikel unterstreicht die Kompetenz des Redaktionsteams der FT bei der Beobachtung der Auswirkungen geldpolitischer Veränderungen auf Investitionen und enthält Hintergrundinformationen zu wichtigen Ökonomen und Analysten, die sich mit dem globalen Zentralbankwesen befassen.
Der Artikel bietet einen umfassenden Marktüberblick für den 23. Januar und hebt sechs wichtige Punkte für Anleger hervor. Der deutsche DAX erholte sich nach den jüngsten Rückschlägen im Zusammenhang mit den Spannungen um den Grönland-Streit, während die US-Märkte dank robuster Wirtschaftsdaten ihren Aufwärtstrend fortsetzten. Zu den wichtigsten Schwerpunkten zählen das US-BIP und die Arbeitsmarktdaten, die Veröffentlichung des EZB-Protokolls, die Entwicklung der asiatischen Märkte und die Daten zu den Ölvorräten. Der Artikel behandelt auch geplante Wirtschaftsdatenveröffentlichungen und Unternehmensgewinne aus verschiedenen Ländern.
Der Artikel befasst sich damit, wie die Abhängigkeit der Weltwirtschaft von zwei wichtigen Wirtschaftsmotoren – den US-Kapitalmärkten und den chinesischen Exportfabriken – mit erheblichen Risiken verbunden ist. Während diese „Fabriken” das Wachstum im Jahr 2025 vorangetrieben haben, stellen sie nun erhebliche Herausforderungen dar, darunter potenzielle Finanzblasen, Schuldenprobleme und geopolitische Handelsspannungen. Der Autor warnt Anleger davor, sich auf passive Strategien zu verlassen, und empfiehlt stattdessen einen taktischeren Ansatz. Er betont, dass man sich auf verschiedene Szenarien vorbereiten müsse, darunter sowohl eine positive Konjunkturbelebung als auch eine mögliche Stagflation.

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