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Suchbegriff: Japan

Die Bank of Japan hat Pläne für weitere Zinserhöhungen angekündigt, während der japanische Politiker Takaichi das Parlament aufgelöst hat, um Neuwahlen anzusetzen, was die gleichzeitigen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Japan verdeutlicht.
Der japanische Yen gab nach der weithin erwarteten Entscheidung der Bank of Japan, die aktuellen Zinssätze beizubehalten, leicht nach. Die Währung stand aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Wirtschaftspolitik und der Haushaltslage Japans unter anhaltendem Verkaufsdruck. Der Artikel verweist auch auf eine allgemeine Schwäche der asiatischen Währungen, darunter die indonesische Rupiah, die ein Rekordtief erreichte, während der Schweizer Franken als sicherer Hafen an Wert gewann.
Die asiatischen Aktienmärkte eröffneten am Freitag überwiegend höher, wobei der japanische Nikkei und Topix Gewinne verzeichneten, nachdem die Bank of Japan die Zinssätze bei 0,75 % belassen hatte. Während die chinesischen Märkte eine gemischte Performance zeigten, stieg der südkoreanische Kospi-Index deutlich an und überschritt erstmals die Marke von 5.000 Punkten. Der Handel wurde von den japanischen Inflationsdaten und der politischen Unsicherheit im Zusammenhang mit den bevorstehenden Wahlen beeinflusst.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und Marktvolatilität etwas schwächer eröffnen. Während die Edelmetalle Gold und Silber ihre Rekordjagd fortsetzen, bleibt der Schweizer Franken stark, was den Schweizer Exporteuren Gegenwind beschert. Die globalen Märkte zeigten eine gemischte Performance, wobei die asiatischen Märkte überwiegend positiv tendierten, während die Besorgnis über die politische Unberechenbarkeit in den USA und die ungelösten Konflikte in Grönland und der Ukraine die Vorsicht der Anleger weiter schüren.
China plant, bereits im Februar 2026 an der Shanghai Futures Exchange LNG-Terminkontrakte in Yuan zu lancieren, um sich Preissetzungsmacht zu verschaffen und sich gegen volatile LNG-Preise abzusichern. Dieser Schritt wird als bedeutend für Chinas Rolle bei der globalen Rohstoffpreisgestaltung angesehen, wobei großes Interesse seitens großer Händler und Exporteure aus dem Nahen Osten erwartet wird. Der Artikel verweist auch auf Chinas erwartetes zweistelliges Wachstum bei den LNG-Importen im Jahr 2026 und die jüngsten Preisschwankungen aufgrund von Wetterbedingungen und globalen Angebotssteigerungen.
Taiwans China Monitoring Report warnt davor, dass Chinas anhaltende wirtschaftliche Schwäche zu zunehmender sozialer Unzufriedenheit führen und den Sozialvertrag untergraben könnte, der jahrzehntelang die Wirtschaftsreformen gestützt hat. Der Bericht hebt die Besorgnis über soziale Spannungen und die Regierungsfähigkeit inmitten wirtschaftlicher Herausforderungen hervor, mit Auswirkungen auf die regionale Stabilität und die Beziehungen zwischen China und Taiwan.
Die Schweizer und US-Aktienmärkte schlossen trotz einiger positiver Anzeichen aufgrund geopolitischer Unsicherheiten niedriger. Während Technologieaktien wie Microsoft und Nvidia eine gute Performance zeigten, enttäuschte Intel mit seinem Ausblick. Edelmetalle erreichten Rekordhöhen, da Anleger sichere Häfen suchten. Der Swiss Market Index fiel um 0,61 %, während der Dow Jones um 0,58 % nachgab, wobei beide Indizes Wochenverluste verzeichneten. An den Devisenmärkten zeigte sich der Dollar schwach und der Schweizer Franken stark, was die anhaltende Vorsicht der Anleger hinsichtlich der politischen Entwicklungen widerspiegelte.
Die Rohstahlproduktion Japans fiel 2025 auf ein 56-Jahres-Tief und sank aufgrund des Zustroms billiger chinesischer Importe um 4 % auf 80,67 Millionen Tonnen. Japanische Stahlhersteller wie Nippon Steel reagieren darauf mit einer Reduzierung der inländischen Produktionskapazitäten und einer Ausrichtung auf Wachstumsmärkte in den USA und Indien, während sie gleichzeitig erhebliche Investitionen im Ausland tätigen, darunter die Investition von JFE in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar in die indische Stahlwerks-Tochtergesellschaft JSW.
Die Rohstahlproduktion Japans sank aufgrund der Konkurrenz durch billige Importe aus China auf den niedrigsten Stand seit 1969 und ging im Jahr 2025 um 4 % auf 80,67 Millionen Tonnen zurück. Japanische Stahlhersteller wie Nippon Steel reagieren darauf mit einer Reduzierung der inländischen Kapazitäten und einer Ausrichtung auf Wachstumsmärkte in den USA und Indien, während China plant, seine Stahlexporte durch ein Lizenzsystem zu regulieren.
Chinesische Aktien aus dem Bereich Seltene Erden verzeichnen aufgrund von Versorgungsängsten aufgrund geopolitischer Spannungen mit den USA und einer von der Regierung unterstützten Produktionsausweitung erhebliche Kursanstiege. Der Markt setzt darauf, dass China trotz der Bemühungen des Westens, seine Abhängigkeit zu verringern, seine dominante Position bei Seltenerdmetallen behalten wird. China kontrolliert die Hälfte der weltweiten Seltenerdreserven und den größten Teil der Produktionskapazitäten.

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