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Der Schweizer Pharmazulieferer Lonza meldete für das Jahr 2025 starke Ergebnisse mit einem Umsatzwachstum von 19,2 % auf 6,53 Mrd. CHF, das durch den Erwerb einer großen Produktionsstätte von Roche in Kalifornien getrieben wurde. Das Kern-EBITDA stieg um 24,9 % auf 2,06 Mrd. CHF, wobei sich die Margen von 30,2 % auf 31,6 % verbesserten. Das Unternehmen erzielte einen Nettogewinn von 909 Mio. CHF und kündigte eine Dividendenerhöhung auf 5 CHF pro Aktie an. Lonza erwartet für 2026 ein anhaltendes Wachstum mit einem prognostizierten Umsatzwachstum von 11-12 % und EBITDA-Margen von über 32 %.
Roche wird voraussichtlich trotz politischer Spannungen mit der US-Regierung hinsichtlich der Arzneimittelpreise positive Jahresergebnisse für 2025 vorlegen. Das Unternehmen wird voraussichtlich einen Umsatz von 61,83 Milliarden CHF und ein höheres EBIT erzielen. Zu den wichtigsten Schwerpunkten zählen die Auswirkungen der Preisvereinbarung in den USA, Entwicklungen in der Forschungspipeline für Krebs- und Multiple-Sklerose-Behandlungen sowie die Verpflichtung des Managements zum Dividendenwachstum. Die Aktie hat sich mit einem Plus von 7 % in diesem Jahr besser als der Markt entwickelt.
Eine Analyse der Bank Vontobel identifiziert 15 Schweizer Unternehmen, die ihre Dividenden seit mindestens zehn Jahren in Folge erhöht haben, wobei Swiss Life und Partners Group mit 18,3 % bzw. 17,3 % pro Jahr das stärkste Dividendenwachstum verzeichnen. Der Bericht unterstreicht die Bedeutung einer nachhaltigen Dividendenpolitik, die durch starke Cashflows und robuste Geschäftsmodelle gestützt wird, und weist gleichzeitig auf erwartete Dividendenkürzungen bei sieben Unternehmen hin, darunter die SIG Group, die sich vorrangig auf den Schuldenabbau konzentriert.
Roche tätigt eine massive Investition in Höhe von 12 Milliarden US-Dollar, um auf dem Markt für Medikamente zur Gewichtsreduktion konkurrenzfähig zu bleiben. Das Unternehmen führt sechs klinische Studien gleichzeitig durch und baut eine Produktionsstätte im Wert von 2 Milliarden US-Dollar in den USA, obwohl unter der Politik der Trump-Regierung mit möglichen Preissenkungen für Medikamente zu rechnen ist.
Roche hat positive Ergebnisse einer klinischen Phase-II-Studie für sein Adipositas-Medikament CT-388 bekannt gegeben. Die Teilnehmer verloren durchschnittlich über 20 % ihres Körpergewichts, einige sogar bis zu 30 %. Das Medikament wurde gut vertragen und zeigte auch Vorteile für die Stoffwechselgesundheit, indem es bei den meisten Teilnehmern mit Prädiabetes den Blutzuckerspiegel normalisierte. Auf Grundlage dieser vielversprechenden Ergebnisse plant Roche die Durchführung von Phase-III-Zulassungsstudien.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte im vorbörslichen Handel höher eröffnen, da die Stimmung an den asiatischen Märkten positiv ist und die Wall Street zuversichtlich in den Handel startet. Geopolitische Risiken und Bedenken hinsichtlich der US-Handelspolitik treiben die Anleger jedoch in sichere Häfen wie Gold und den Schweizer Franken, die beide neue Höchststände erreicht haben. Die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank und mögliche Führungswechsel stehen ebenfalls im Fokus, ebenso wie die aktuellen Entwicklungen in der Berichtssaison und die Handelsspannungen, die verschiedene Märkte beeinflussen.
Roche gab positive Ergebnisse einer klinischen Phase-II-Studie für sein neuartiges Medikament CT-388 gegen Fettleibigkeit bekannt, in der die Teilnehmer über einen Zeitraum von 48 Wochen durchschnittlich über 20 % ihres Körpergewichts verloren. Das Medikament zeigte signifikante metabolische Vorteile, wobei fast drei Viertel der prädiabetischen Teilnehmer einen normalisierten Blutzuckerspiegel erreichten. Das Medikament wurde gut vertragen und verursachte meist nur leichte gastrointestinale Nebenwirkungen. Auf Grundlage dieser ermutigenden Ergebnisse plant Roche die Durchführung größerer Phase-III-Studien.
Citigroup hat die Berichterstattung über die Schweizer Pharmariesen Novartis und Roche mit Kaufempfehlungen wieder aufgenommen und bevorzugt Novartis als Top-Pick, während Roche aufgrund verbesserter Aussichten für die Pipeline ebenfalls positiv bewertet wird. Novartis erhält ein Kursziel von 133 CHF und Roche von 400 CHF, wobei beide Aktien seit Jahresbeginn eine starke Performance zeigen. Der positive Ausblick basiert auf einem anhaltenden Gewinnwachstum und einer robusten Forschungspipeline im Pharmasektor, wobei Roche zusätzlich erfolgreiche Phase-II-Ergebnisse für sein Medikamentenkandidat CT-388 zur Gewichtsreduktion meldet.
Der Schweizer Aktienmarkt legte zu, angeführt von Roche und Novartis, nachdem Citigroup Kaufempfehlungen ausgesprochen und Kurszielerhöhungen vorgenommen hatte. Meier Tobler gab aufgrund schwächerer Gewinne nach, während indische Textilaktien aufgrund eines EU-Handelsabkommens zulegten. Die globalen Märkte wurden von den Erwartungen hinsichtlich der Politik der US-Notenbank und den US-Zollandrohungen gegenüber Südkorea beeinflusst, wobei Rohstoffe wie Gold und Silber als sichere Häfen zulegten.
Die Schweizer Aktienmärkte verzeichneten vorsichtige Gewinne, angeführt von den Pharmariesen Roche und Novartis, die von positiven Analystenbewertungen und klinischen Studienergebnissen unterstützt wurden. Finanzwerte und Versicherungen legten ebenfalls zu, während Halbleiteraktien eine Outperformance erzielten. Gold blieb aufgrund der anhaltenden Unsicherheit hinsichtlich der US-Handelspolitik und der Entscheidungen der Federal Reserve als sicherer Hafen stark nachgefragt. Die Anleger blieben vor der Veröffentlichung wichtiger Gewinnberichte großer US-Technologieunternehmen und der Zinssitzung der Fed vorsichtig.

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