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Suchbegriff: Unternehmensverantwortung und ESG

Für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst Deutschlands wurde ein Tarifvertrag geschlossen, der eine Lohnerhöhung von 5,8 % über 27 Monate in drei Schritten, zusätzliche Schichtzulagen und die Beseitigung der Ost-West-Unterschiede bei den Arbeitsbedingungen vorsieht. Der Vertrag betrifft 925.000 Beschäftigte und erstreckt sich auf 1,3 Millionen Beamte. Die Kosten für die Bundesländer belaufen sich zunächst auf über 12 Milliarden Euro, wobei langfristige finanzielle Auswirkungen zu erwarten sind.
Der Vorschlag von Julius Bär-CEO Stefan Bollinger, ein öffentliches Register für fehlbare Banker einzurichten, ähnlich wie in Grossbritannien, den USA, Hongkong und Singapur, stösst bei den Schweizer Finanzbehörden und Branchenverbänden auf Widerstand. Der Bundesrat befürwortet zwar ein Verantwortlichkeitssystem für Topmanager, lehnt jedoch die öffentliche Nennung von Namen ab. Der Artikel befasst sich mit bestehenden Registersystemen in anderen Ländern und untersucht, ob solche Transparenzmassnahmen verhindern könnten, dass problematische Banker zwischen verschiedenen Instituten wechseln.
Eine neue Studie von Faire Märkte Schweiz zeigt, dass die Schweizer Landwirtschaft aufgrund steigender Produktionskosten und eines intensiven Preiswettbewerbs im Einzelhandel unter zunehmendem Druck steht. Trotz höherer Einnahmen seit 2020 stagnieren die Einkommen der Landwirte, da 75 % der zusätzlichen Einnahmen durch gestiegene Inputkosten aufgezehrt werden. Der Artikel hebt die Marktbeherrschung durch große Konzerne hervor und fordert bessere Einzelhandelspreise, um die Landwirte zu unterstützen.
Die japanische Sumitomo Mitsui Financial Group hat die weltweit ersten „Digital Inclusion“-Anleihen im Gesamtwert von 500 Millionen US-Dollar ausgegeben, um Internet-Infrastrukturprojekte in Schwellenländern zu finanzieren und damit die globale digitale Kluft zu überbrücken. Der Artikel behandelt auch damit verbundene japanische Finanzaktivitäten, darunter Bankpartnerschaften, M&A-Transaktionen und Investitionstrends in ganz Asien.
Der Credit Suisse ETF (CSY9.F) verzeichnete am 13. Februar 2026 einen deutlichen Volumenanstieg an der XETRA-Börse und schloss bei 104,62 EUR mit 291 gehandelten Aktien, verglichen mit einem durchschnittlichen Volumen von 1. Der ETF bildet den MSCI World ESG Leaders Minimum Volatility Index ab und verzeichnete einen Kursanstieg von 0,81 %. Meyka AI stuft den ETF mit einer Bewertung von 66,46 als „HOLD” ein und verweist dabei auf seine moderate Marktkapitalisierung von 231 Millionen Euro und sein Nischen-ESG-Profil. Der Volumenanstieg deutet eher auf einen einzelnen institutionellen Handel als auf eine breite Nachfrage seitens Privatanlegern hin, wobei für das nächste Jahr nur minimale Kursbewegungen prognostiziert werden.
Ein Bericht von PYMNTS Intelligence zeigt, dass über 50 % der US-Banken planen, die Betrugserkennung auszulagern, da die Betrugsverluste von 0,6 Basispunkten auf 0,8 Basispunkte gestiegen sind. Unbefugte Betrugsfälle machen 71 % der Vorfälle aus, wobei die Hälfte der Institute einen Schaden für die Kundenbindung meldet. Die meisten Banken haben ihre Budgets für die Betrugserkennung erhöht, sodass Technologieausgaben nicht mehr optional, sondern unverzichtbar sind.
Die Deutsche Börse gibt ihre Pläne für einen Börsengang ihrer Tochtergesellschaft ISS Stoxx auf und erwirbt stattdessen die verbleibenden 20 % der Anteile von General Atlantic für 1,1 Mrd. Euro. Als Grund werden ungünstige Marktbedingungen für Daten- und Nachhaltigkeitsunternehmen genannt. Trotz Rekordumsätzen und -gewinnen im Jahr 2025 sieht sich das Unternehmen aufgrund politischer Widerstände in den USA und der zunehmenden Nutzung von KI durch Investoren mit Gegenwind in seinem ESG-Geschäft konfrontiert. Die Aktie der Deutschen Börse liegt weiterhin 30 % unter ihrem Höchststand von 2025, wobei das Management weiterhin langfristig auf Wachstum setzt.
Ein Team aus drei Studenten der Universität Lausanne gewann die Swiss CFA Challenge mit der besten Finanzanalyse des Bauchemieunternehmens Sika und sicherte sich damit einen Platz im internationalen Finale in Hongkong. Das Gewinnerteam beeindruckte die Jury mit seiner präzisen Analyse und seinem Bewertungsmodell und empfahl den Kauf von Sika-Aktien mit einem Kursziel von 190 CHF. Der Wettbewerb verzeichnete eine Rekordbeteiligung von 250 Studierenden aus Schweizer Universitäten, die alle aufgrund der Trends im Bereich nachhaltiges Bauen und der Innovationskraft des Unternehmens Kaufempfehlungen für Sika aussprachen.
Die Staats- und Regierungschefs der EU kommen zu einem informellen Gipfeltreffen in Belgien zusammen, während Führungskräfte der europäischen Industrie dringende Maßnahmen fordern, um der sinkenden Wettbewerbsfähigkeit der Union entgegenzuwirken. Führende Vertreter der chemischen Industrie kritisierten den regulatorischen Ansatz Europas, insbesondere das Emissionshandelssystem, das die Unternehmen Hunderte Millionen kostet. Der Gipfel konzentriert sich auf die Umsetzung längst überfälliger Reformen, darunter die Beseitigung von Binnenmarkthindernissen, Energiekosten und Bürokratie. EU-Ratspräsident António Costa drängt die Staats- und Regierungschefs, von der Diskussion zur Umsetzung überzugehen. Unabhängig davon kündigte die NATO eine Sicherheitsmission in der Arktis an, um den Bedenken hinsichtlich regionaler Bedrohungen durch China und Russland Rechnung zu tragen.
Die Deutsche Börse erzielte 2025 Rekordumsätze und -gewinne, steht jedoch vor erheblichen Herausforderungen, darunter ein Kursrückgang von 30 % seit Mai 2025, politischer Gegenwind für ihre ESG-Tochter ISS Stoxx in den USA und Wettbewerbsdruck durch KI in ihrem Datengeschäft. Das Unternehmen meldete einen Umsatz von 5,2 Milliarden Euro und einen Betriebsgewinn von 2,7 Milliarden Euro, doch die Besorgnis über die Disruption durch KI und den politischen Widerstand der USA gegen ESG-Standards belasten die Stimmung der Anleger.

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