BASF-Vorstandsvorsitzender Markus Kamieth hat eindringlich davor gewarnt, dass das Emissionshandelssystem der EU „veraltet” sei und unverzüglich reformiert werden müsse, um eine Katastrophe für die europäische Chemieindustrie zu verhindern. Er warnt davor, dass europäische Unternehmen Wettbewerbsnachteile haben, da sie weltweit als einzige für CO2-Emissionen zahlen müssen, wobei BASF jährlich „dreistellige Millionenbeträge” für CO2-Zertifikate ausgibt. Die Abschaffung der kostenlosen Zertifikate und der CO2-Grenzausgleichsmechanismus verursachen zusätzliche Kosten und bedrohen die Rentabilität der Industrie, wobei die Investitionen in die europäische Chemieindustrie Berichten zufolge auf nahezu null gesunken sind.