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Suchbegriff: Switzerland

Naturenergie meldete vorläufige Jahreszahlen mit einem EBIT von 214 Millionen Euro für 2025, was 10 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert liegt, aber deutlich über der Halbjahresprognose von 160 Millionen Euro. Die schwache Wasserkraftproduktion aufgrund des geringen Wasserflusses am Hochrhein und Naturereignissen im Wallis wurde durch hohe Vermarktungspreise und verbesserte Bedingungen in der zweiten Jahreshälfte weitgehend ausgeglichen. Das Unternehmen investierte 174 Millionen Euro vor allem in den Ausbau des Stromnetzes und in Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Die endgültigen Ergebnisse werden am 2. März 2026 erwartet.
Der Präsident des ADAC Verkehr, Gerhard Hillebrand, ist zurückgetreten, nachdem rund 60.000 Mitglieder ihre Mitgliedschaft gekündigt hatten. Auslöser dafür war sein Plädoyer für höhere CO₂-Steuern und Klimaschutzmaßnahmen in einem Interview. Die Äußerungen wurden als Abkehr von der traditionellen Interessenvertretung des Clubs für Autofahrer wahrgenommen und schadeten dem Image der Organisation und dem Vertrauen der Mitglieder erheblich.
Die Anleger der Credit Suisse haben ihre Berufung verloren, ihre Sammelklage gegen die Tochtergesellschaften der Bank, ehemalige Führungskräfte und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG vor US-Gerichten weiterzuverfolgen. Das Berufungsgericht des Zweiten Bezirks bestätigte die Entscheidung eines Bezirksgerichts, dass New York kein geeigneter Gerichtsstand sei, was bedeutet, dass der Fall in der Schweiz neu eingereicht werden muss, wenn die Anleger ihre Rechtsansprüche nach Schweizer Recht weiterverfolgen wollen.
Eine Untersuchung hat 890 Konten der Credit Suisse mit potenziellen Verbindungen zu den Nationalsozialisten aufgedeckt, darunter Verbindungen zum deutschen Auswärtigen Amt, zu Waffenherstellern und zur paramilitärischen SS. Der US-Senator Chuck Grassley gab die Ergebnisse vor einer Anhörung im Senat bekannt, in der die Rolle der Banken bei der Ermöglichung des Holocaust untersucht wurde. Die UBS, die die Credit Suisse im Jahr 2023 übernommen hat, hat sich verpflichtet, die Untersuchung abzuschließen, und ihr Bedauern über dieses „dunkle Kapitel” in der Geschichte des Schweizer Bankwesens zum Ausdruck gebracht. Der Abschlussbericht wird bis Ende des Jahres erwartet.
Die Swatch Group zeigt trotz Umsatzrückgang Anzeichen einer Erholung mit einem Kursanstieg von 14 %, stößt jedoch aufgrund struktureller Kostenbedenken bei Finanzanalysten auf Skepsis hinsichtlich der optimistischen Prognose von CEO Nick Hayek, der für 2026 einen Betriebsgewinn von 500 bis 600 Millionen Franken erwartet.
Die Schweizer Risikokapitalinvestitionen zeigen 2025 mit 2,95 Milliarden Franken eine deutliche Erholung und kehren nach früheren Rückgängen wieder auf den Wachstumspfad zurück. Biotech-Startups zogen mit 946,3 Millionen Franken die meisten Finanzmittel an, gefolgt von Startups aus dem IKT-Sektor. Drei Viertel des Risikokapitals stammten von ausländischen Investoren, was auf ein starkes internationales Vertrauen in Schweizer Startups hindeutet. Der Bericht unterstreicht die Bedeutung eines aktiven Engagements von Kapitalgebern für den Erfolg von Startups.
Der Schweizer Fondsmarkt erreichte 2025 mit einem Wachstum der verwalteten Vermögen um 10 % auf 1,74 Billionen Schweizer Franken einen neuen Rekordwert. Das Wachstum wurde durch solide Marktrenditen von 7 % und einen deutlich belebten Nettoneugeldzufluss von 46,8 Milliarden Franken getragen. Aktienfonds waren die gefragteste Anlagekategorie, während auch Anleihefonds und Rohstofffonds starke Zuflüsse verzeichneten. Die UBS baute ihre Marktführerschaft auf 36,6 % aus, wobei die zehn grössten Anbieter 74 % des Marktes kontrollierten. Die Schweiz festigte ihre Position als drittgrösster Vermögensverwaltungsstandort Europas.
Der Schweizer Freiverkehrsmarkt startete mit einem Anstieg des Lienhardt & Partner Small Cap Index um 0,9 % im Januar stark ins Jahr, angetrieben durch bedeutende Unternehmensentwicklungen, darunter die Aufstockung der Beteiligung der NZZ an der Außenwerbefirma APG auf 45 %, die Trennung der Griesser Gruppe von ihrem CEO und die Veröffentlichung erster Finanzzahlen durch Regionalbanken.
Novartis wird aufgrund der zunehmenden Konkurrenz durch Generika voraussichtlich einen deutlichen Wachstumsrückgang in seinen Jahreszahlen verzeichnen. Analysten prognostizieren für das vierte Quartal 2025 eine Verlangsamung des Umsatzwachstums, wobei der operative Kerngewinn leicht steigen, der Kerngewinn jedoch zurückgehen wird. Das Unternehmen sieht sich bis 2026 weiterhin Herausforderungen durch die Konkurrenz durch Generika gegenüber, obwohl noch ein gewisses Wachstum erwartet wird.
Der Schweizer Wirtschaftsverband Economiesuisse fordert wirtschaftliche Offenheit, eine diversifizierte Handelspolitik und den Abbau von Bürokratie, um globale Herausforderungen zu bewältigen. Der Verband betont die Notwendigkeit von Freihandelsabkommen mit Partnern in der EU und den USA, warnt vor Initiativen zur Begrenzung der Bevölkerungszahl und setzt sich für Digitalisierung und Effizienzsteigerungen ein, um die jährlichen Bürokratiekosten in Höhe von 30 Milliarden CHF zu senken. Er unterstützt außerdem Maßnahmen zur Entlastung des Haushalts und eine Reform der individuellen Besteuerung, lehnt jedoch die Klimafonds-Initiative aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Verschuldung ab.

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