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Suchbegriff: Kanada

Die US-Aktienmärkte erreichen trotz erheblicher geopolitischer Spannungen und Handelskonflikte weiterhin Rekordhöhen und zeigen damit eine ähnliche Widerstandsfähigkeit wie im Jahr 2025. Der Artikel argumentiert, dass sich die Märkte rational auf starke wirtschaftliche Fundamentaldaten konzentrieren, darunter robuste KI-Investitionen, fiskalische Anreize und ein besser als erwartetes globales Wachstum, anstatt auf negative Schlagzeilen zu reagieren. Die Analyse räumt zwar gewisse Risiken ein, geht jedoch davon aus, dass die wirtschaftlichen Rückenwindfaktoren und die politische Unterstützung die Marktentwicklung auch im Jahr 2026 weiter vorantreiben werden.
Der Internationale Währungsfonds berichtet, dass Kanadas interne Handelsbarrieren, insbesondere in Dienstleistungsbereichen wie Gesundheitswesen und Bildung, mehr kosten als ausländische Zölle, was durchschnittlich einem Zollsatz von 9 % entspricht. Die Beseitigung dieser Barrieren könnte das BIP um bis zu 7 % (210 Milliarden Dollar) steigern, indem sie die Produktivität und den Wettbewerb ankurbeln, aber Fortschritte hängen davon ab, dass die Provinzregierungen regulatorische Unterschiede abbauen.
Die neue Raffinerie Dos Bocas in Mexiko erreicht ihre volle Betriebskapazität, wodurch die heimische Kraftstoffproduktion deutlich gesteigert und die Abhängigkeit Mexikos von Kraftstoffimporten aus den USA auf den niedrigsten Stand seit 16 Jahren gesenkt wird. Diese Veränderung wirkt sich negativ auf US-Raffinerien aus, die zuvor sowohl vom Import mexikanischen Schweröls als auch vom Export raffinierter Produkte zurück nach Mexiko profitierten. Das 20 Milliarden Dollar teure Raffinerieprojekt, das nach Verzögerungen und Kostenüberschreitungen fertiggestellt wurde, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit Mexikos, stellt jedoch gleichzeitig eine Herausforderung für die Dynamik des nordamerikanischen Energiehandels dar.
Saudi-Arabien erwägt eine weitere Preissenkung für sein Flaggschiff-Rohöl Arab Light für asiatische Märkte, wodurch es zum ersten Mal seit 2020 einen Preisnachlass gegenüber dem Referenzpreis Oman-Dubai geben würde. Dies spiegelt einen gut versorgten globalen Ölmarkt wider, obwohl die jüngsten Produktionsausfälle in den USA und die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Preise in die Höhe getrieben haben. Der Artikel behandelt auch mehrere Entwicklungen auf dem Energiemarkt, darunter den Handel mit Flüssigerdgas (LNG), die Lockerung der Sanktionen gegen Venezuela und verschiedene Öl- und Gasprojekte weltweit.
Der Artikel argumentiert, dass die Politik des ehemaligen Präsidenten Trump, einschließlich Zöllen und Angriffen auf Institutionen, die globale Dominanz des US-Dollars untergräbt, indem sie das Vertrauen schwächt, die Volatilität erhöht und die wirtschaftliche Stabilität gefährdet.
Der kanadische Premierminister Mark Carney führt den wirtschaftlichen Widerstand gegen Donald Trumps Deglobalisierungspolitik an und strebt trotz der Gefahr von Vergeltungsmaßnahmen seitens der USA alternative Handelspartnerschaften mit China an. Diese Strategie setzt Kanada zwar potenziellen Zöllen und fragwürdigen Geschäften aus, wird jedoch durch eine starke Marktperformance gestützt, darunter ein Rekordhoch des TSX Composite Index und ein starker kanadischer Dollar, angetrieben durch den Rohstoff- und Goldminensektor, die von globalen Trends und Risikoscheu profitieren.
Die weltweiten Investitionen in grüne Technologien erreichten 2025 einen Rekordwert von 2,3 Billionen US-Dollar und stiegen trotz eines Rückgangs von 4 % in China um 8 %. Europa führte das Wachstum mit starken Investitionen in erneuerbare Energien an, während Länder wie Japan, Großbritannien, Indien und Brasilien ebenfalls deutliche Zuwächse verzeichneten. Die Daten deuten auf ein breiter angelegtes globales Wachstum bei Investitionen in kohlenstoffarme Technologien hin, obwohl China nach wie vor die Lieferketten dominiert. Die Investitionen in fossile Brennstoffe bleiben jedoch mit 1,19 Billionen US-Dollar auf einem hohen Niveau, was die Frage aufwirft, ob dies eine echte Energiewende oder lediglich eine Energieergänzung darstellt.
Idorsia hat mit dem brasilianischen Pharmaunternehmen EMS einen exklusiven Lizenz- und Liefervertrag für sein Schlafmittel Quviviq in Lateinamerika unterzeichnet. Der Vertrag umfasst eine Vergütung in Höhe von 20 Millionen US-Dollar sowie zweistellige Lizenzgebühren auf den Nettoumsatz in Brasilien und Mexiko, wobei EMS für die Zulassung und Vermarktung in der gesamten Region verantwortlich ist.
Der staatliche chinesische Automobilhersteller Chery Automobile treibt seine globale Expansionsstrategie voran und konzentriert sich dabei auf Südafrika und andere fortgeschrittene Märkte mit mittlerem Einkommen, während er sich aus Russland zurückzieht, um Sanktionen und protektionistischen Maßnahmen zu entgehen. Das Unternehmen plant eine Börsennotierung in Hongkong im Wert von 1,2 Milliarden US-Dollar und expandiert nach Westeuropa. Im Rahmen dieser strategischen Neuausrichtung verkauft Nissan seine südafrikanischen Werke an Chery.
Das Verbrauchervertrauen in den USA sank im Januar 2026 auf den niedrigsten Stand seit über elf Jahren, da die Sorgen über einen schleppenden Arbeitsmarkt, hohe Preise und die Erschwinglichkeit von Wohnraum zunahmen. Der Index des Conference Board fiel stark, da die Verbraucher sich pessimistisch über die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen und die zukünftige Wirtschaftslage äußerten. Trotz der sich verschlechternden Stimmung wird erwartet, dass die Federal Reserve die aktuellen Zinssätze beibehält, und die Anleger nahmen den negativen Bericht weitgehend gelassen hin, während die Aktienmärkte höher notierten.

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