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Suchbegriff: Stellantis

Stellantis muss massive finanzielle Verluste in Höhe von insgesamt 22 Milliarden Euro durch Abschreibungen hinnehmen, nachdem das Unternehmen aufgrund politischer Veränderungen durch die Trump-Regierung seine Strategie für Elektrofahrzeuge auf dem US-Markt aufgegeben hat. Das Unternehmen setzte Dividendenzahlungen aus, verkaufte Vermögenswerte zu symbolischen Preisen und musste einen Kursverlust von über 20 % hinnehmen, was auch andere Automobilaktien in Europa und Deutschland in Mitleidenschaft zog. Der neue CEO Antonio Filosa vermeldete zwar einige operative Verbesserungen, doch die strategische Kehrtwende hat den Automobilriesen in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten gebracht.
Der DAX-Index blieb zur Mittagszeit unverändert und konnte sich nicht von den vorherigen Verlusten erholen, während die Stellantis-Aktien stark fielen. Die europäischen Märkte gaben aufgrund der Unsicherheit über die Geldpolitik der EZB nach, und Technologieaktien rutschten nach der Ankündigung von Amazon, in KI zu investieren, ab. Die deutschen Exportdaten zeigten im Dezember ein überraschendes Wachstum von 4,0 % und übertrafen damit die Erwartungen der Ökonomen, trotz der Herausforderungen durch US-Zölle und die Konkurrenz aus China.
Europäische Automobilhersteller wie Renault, Skoda und Stellantis begrüßen das neue Handelsabkommen zwischen der EU und Indien, das den Vertrieb erleichtern und größere Investitionen in die Fertigung in Indien, dem drittgrößten Automobilmarkt der Welt, fördern soll, während Analysten darauf hinweisen, dass China für die deutsche Industrie weiterhin wichtig bleibt.
Der europäische Automobilmarkt verzeichnete 2025 ein Wachstum mit über 10,8 Millionen verkauften Fahrzeugen, jedoch gingen die Zulassungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor deutlich zurück. Elektroautos verzeichneten einen Anstieg von 29,9 % und erreichten einen Marktanteil von 17,4 %, während Hybridfahrzeuge mit 34,5 % am beliebtesten waren. Der Volkswagen-Konzern behielt mit einem Marktanteil von 27,6 % seine Führungsposition, während der chinesische Hersteller BYD das stärkste Wachstum verzeichnete. Der ACEA betonte die Notwendigkeit verbesserter Rahmenbedingungen und Ladeinfrastruktur, um die CO2-Ziele für 2030 zu erreichen, und wies auf erhebliche regionale Unterschiede bei der Einführung von Elektrofahrzeugen in Europa hin.
China hat den globalen Technologiefluss erfolgreich umgekehrt und sich von einem Technologieimporteur zu einem weltweit führenden Anbieter von Elektrofahrzeugen, Batterien, KI und anderen fortschrittlichen Technologien entwickelt. Westliche Unternehmen gehen nun Partnerschaften mit chinesischen Firmen ein und erwerben Lizenzen für deren Technologien, während geopolitische Spannungen entstehen, da China versucht, seinen technologischen Vorsprung durch Exportkontrollen und behördliche Aufsicht zu schützen.
Indien plant im Rahmen eines Freihandelsabkommens eine erhebliche Senkung der Einfuhrzölle auf Autos aus der Europäischen Union, wodurch die Zölle von bis zu 110 % auf 40 % sinken könnten. Diese Maßnahme würde europäischen Automobilherstellern wie Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW zugutekommen, während inländische Hersteller durch vorübergehende Ausnahmeregelungen für Elektrofahrzeuge geschützt würden. Indien ist der drittgrößte Automobilmarkt der Welt, und dieses Abkommen könnte auch die indischen Exporte von Textilien und Schmuck ankurbeln.
Das chinesische Handelsministerium hat angedeutet, dass es Ausnahmen vom Exportverbot für Nexperia-Chips gewähren könnte, wodurch sich die anhaltende Chip-Krise möglicherweise entspannt. Der Streit begann, als die niederländische Regierung wegen technologischer Sicherheitsbedenken die Kontrolle über Nexperia (ein in chinesischem Besitz befindliches Unternehmen mit Hauptsitz in den Niederlanden) übernahm, was China dazu veranlasste, die Ausfuhr von Nexperia-Chips aus seinen Fabriken zu blockieren. Die Situation hat in der weltweiten Automobilindustrie große Besorgnis ausgelöst, da die Hersteller vor möglichen Produktionsausfällen und Unterbrechungen der Lieferkette warnten.
Die Pkw-Verkäufe in der EU stiegen im September 2025 um 10%, was den dritten Wachstumsmonat in Folge bedeutet und die Jahresbilanz ins Positive dreht. Die deutschen Hersteller, insbesondere die Volkswagen-Gruppe, BMW und Mercedes, gewannen Marktanteile, während die Verkäufe von Elektroautos in der gesamten EU um 20 % und in Deutschland um 38,3 % stiegen. Tesla musste einen Absatzrückgang von 39 % hinnehmen. Trotz des Wachstums bleibt der Markt 19 % unter dem Vorkrisenniveau von 2019, wobei Experten eine anhaltende Zurückhaltung der Verbraucher aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit und hoher Preise feststellen, die sich möglicherweise auf das für 2035 geplante Verbot von Verbrennungsmotoren auswirken könnte.

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