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Das 56. Weltwirtschaftsforum in Davos steht ganz im Zeichen des Einflusses der USA, wobei Präsident Donald Trump eine hochrangige Delegation anführt und die Tagesordnung bestimmt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen geopolitische Spannungen, darunter die transatlantischen Beziehungen, Handelsstreitigkeiten mit China und Europa sowie Konflikte in der Ukraine und im Gazastreifen. Während wirtschaftliche Themen in den Hintergrund treten, bleibt künstliche Intelligenz ein wichtiges Diskussionsthema. Das Forum ist auch das erste, an dem Gründer Klaus Schwab aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Führungswechsels nicht teilnimmt.
Der Software-Sektor erlebt im Jahr 2026 erhebliche Turbulenzen, wobei die Aktienkurse Tiefststände erreichen, die seit 2022 nicht mehr gesehen wurden. Trotz attraktiver Bewertungen sind Software-Aktien in diesem Jahr um 15 % gefallen, nachdem sie bereits 2025 um 11 % zurückgegangen waren. Die Einführung des neuen KI-Tools von Anthropic hat die Befürchtungen vor Disruptionen verstärkt und dazu geführt, dass Unternehmen wie Intuit, Adobe und Salesforce zweistellige Rückgänge verzeichnen. Während Softwareunternehmen mit existenziellen KI-Bedrohungen und Wachstumsunsicherheiten konfrontiert sind, profitieren Chiphersteller wie Nvidia von massiven Investitionen in die KI-Infrastruktur. Die Wall Street ist hinsichtlich der Aussichten für den Sektor weiterhin gespalten: Einige sehen attraktive Bewertungen, während andere angesichts des disruptiven Potenzials der KI vorsichtig bleiben.
Der Artikel argumentiert, dass China trotz der derzeitigen Führungsposition der USA bei hochmodernen KI-Modellen und Halbleitertechnologie im langfristigen KI-Wettlauf die Nase vorn haben wird. Zu den Vorteilen Chinas zählen eine überlegene Industriestrategie, staatlich geförderte Investitionen, die Dominanz bei Rohstoffen, die Energiekapazität für Rechenzentren, die Führungsrolle beim Open-Source-Modell und bessere globale Einsatzmöglichkeiten, insbesondere in Schwellenländern. Während US-Unternehmen bei proprietären KI-Modellen und fortschrittlichen Chips führend sind, zeichnet sich China durch die Verbreitung und Integration von KI in physische Anwendungen aus.
Elon Musk fordert in einem Rechtsstreit bis zu 109 Milliarden Dollar von OpenAI und behauptet, er sei zu Unrecht seiner frühen Investition in den ChatGPT-Entwickler beraubt worden. Musks Anwälte berufen sich auf eine Expertenberechnung, die OpenAI mit 65,5 bis 109,43 Milliarden Dollar bewertet, wobei Musk eine Entschädigung für seine frühe Investition und seine Beiträge in Höhe von 38 Millionen Dollar fordert. OpenAI hat die Forderung als „unseriös” bezeichnet und weist die Vorwürfe in dem seit 2024 andauernden Rechtsstreit zurück.
Moody's prognostiziert für die nächsten fünf Jahre Investitionen in Höhe von 3 Billionen US-Dollar in Rechenzentren, um das Wachstum von KI und Cloud Computing zu unterstützen, wobei große Technologieunternehmen eine Vorreiterrolle einnehmen. Allerdings weist Moody's auch auf potenzielle Risiken einer Blase hin, sollten die Erwartungen nicht erfüllt werden.
Elon Musk hat eine Klage gegen OpenAI und Microsoft eingereicht und fordert bis zu 134 Milliarden US-Dollar. Er behauptet, dass er Anspruch auf die „illegalen Gewinne” habe, die die Unternehmen durch seine frühe Unterstützung des KI-Startups erzielt hätten. Musk wirft OpenAI vor, gegen seine Gründungsabsichten verstoßen zu haben, indem es sich in ein gewinnorientiertes Unternehmen umgewandelt habe, und dass Microsoft als Investor davon profitiert habe. Der Fall wird vor einem Geschworenengericht in Kalifornien verhandelt, wobei der Prozess voraussichtlich im April beginnen wird.
Donald Trump und mehrere Gouverneure der US-Bundesstaaten üben Druck auf PJM, den größten US-Stromnetzbetreiber, aus, eine Notfallauktion durchzuführen, bei der Technologieunternehmen zur Finanzierung neuer Kraftwerke für die KI-Infrastruktur verpflichtet werden sollen. Hintergrund sind steigende Stromkosten aufgrund der Nachfrage von Rechenzentren.
OpenAI kündigte an, dass es für kostenlose und kostengünstige Abonnenten in den USA Werbung in ChatGPT einführen wird, um Einnahmen für den Ausbau der KI-Infrastruktur und die Vorbereitung des Börsengangs zu generieren. Dabei wird sichergestellt, dass die Anzeigen keinen Einfluss auf die KI-Antworten haben und die Privatsphäre der Nutzerdaten gewahrt bleibt.
Ticketmaster sieht sich in Kalifornien mit einer Sammelklage konfrontiert, in der dem Unternehmen vorgeworfen wird, heimlich Tracking-Tools großer Technologieunternehmen eingesetzt zu haben, um ohne Zustimmung der Nutzer personenbezogene Daten zu sammeln und damit gegen die Datenschutzgesetze des Bundesstaates zu verstoßen. Die Klage fordert Schadenersatz in Höhe von bis zu 5.000 US-Dollar pro Verstoß, was insgesamt über 5 Millionen US-Dollar ausmachen könnte, und reiht sich ein in die bestehenden kartellrechtlichen Verfahren gegen das marktbeherrschende Ticketunternehmen.
Die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Untersuchung gegen Microsoft wegen der jüngsten Preiserhöhungen für seine Produkte, insbesondere Microsoft 365, eingeleitet. Die Untersuchung wird prüfen, ob diese Preiserhöhungen unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen nach dem Kartellrecht darstellen, nachdem sich Schweizer Kunden über erhebliche Preiserhöhungen beschwert hatten, die Unternehmen und öffentliche Einrichtungen betreffen.

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