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Suchbegriff: Kenneth Rogoff

EZB-Präsidentin Christine Lagarde behielt den Zinssatz unverändert bei 2,0 % und spielte das Konzept eines „globalen Euro” herunter, wobei sie betonte, dass andere Faktoren wie Rechtssicherheit und Handelsabkommen für den internationalen Währungsstatus wichtiger seien. Die starke Aufwertung des Euro wird beobachtet, da sie die Inflation stärker als erwartet dämpfen könnte. Experten diskutieren das Potenzial des Euro als globale Reservewährung, wobei sich die Diskussionen auf die Notwendigkeit von Eurobonds und einer gemeinsamen Fiskalpolitik zur Unterstützung der internationalen Rolle des Euro konzentrieren.
Die Gold- und Silberpreise setzten ihren starken Rückgang fort, wobei Gold bis zu 18 % und Silber 42 % gegenüber den Jahreshochs verloren. Auslöser für den Ausverkauf war Donald Trumps Nominierung von Kevin Warsh als Fed-Vorsitzender in Verbindung mit Zwangsliquidationen am Terminmarkt aufgrund erhöhter Margenanforderungen. Während Analysten die langfristigen Treiber für Edelmetalle weiterhin als intakt ansehen, führen die aktuelle Volatilität und die Unsicherheit in der Geldpolitik zu einer Preiskorrektur.
Die Nominierung von Kevin Warsh als Fed-Vorsitzender durch Präsident Trump stößt auf Widerstand von Ökonomen und Politikern, die vor Risiken wie anhaltend hoher Inflation, erhöhter Marktvolatilität und Gefahren für die Unabhängigkeit der Fed warnen. Der republikanische Senator Thom Tillis blockiert die Bestätigung, während Ökonomen wie Kenneth Rogoff davor warnen, dass Trumps Angriffe auf die Unabhängigkeit der Fed bis 2027 zu einer Inflation von 3 bis 4 % führen und die Dominanz des Dollars untergraben könnten.
Die Spannungen vor der geplanten Rede von Präsident Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos nehmen zu, da die Märkte angesichts seiner Pläne zum Erwerb Grönlands und neuer Zollandrohungen gegen europäische Länder Nervosität zeigen. Der deutsche DAX hat erheblich an Wert verloren, die Goldpreise erreichen Rekordhöhen, da Investoren nach sicheren Häfen suchen, und die europäischen Staats- und Regierungschefs ringen um eine Antwort auf die mögliche Eskalation des Handelskriegs. Die Anleihemärkte zeigen sich besonders besorgt, und ein dänischer Pensionsfonds verkauft angesichts der Unsicherheit seine Bestände an US-Staatsanleihen.
Trotz düsterer Prognosen über einen Handels-Armageddon nach Trumps aggressiver Zollpolitik im Jahr 2025 hat sich der globale Handel als unerwartet widerstandsfähig erwiesen. Während die Zölle ihren höchsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg erreichten (weltweit über 10 % und 35 % für China), passten sich die Unternehmen durch Anpassungen der Lieferketten und Umleitungen an. Chinas Handelsüberschuss wuchs trotz rückläufiger Exporte in die USA weiter, und asiatische Exporteure konnten ihre Exporte durch Umladungen und Kostenvorteile aufrechterhalten. Experten stellen fest, dass Zölle zwar mittlerweile ein fester Bestandteil des globalen Handels sind und zu höheren Kosten und längeren Lieferketten führen, die Unternehmen jedoch eine überraschende Anpassungsfähigkeit an das neue Handelsumfeld gezeigt haben.

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