Der Schweizer Batteriehersteller Leclanché hat Insolvenz angemeldet, nachdem er die Löhne seiner Mitarbeiter für den vergangenen Monat nicht bezahlen konnte. Das 115 Jahre alte Unternehmen, das sich auf Hightech-Batterien spezialisiert hat, hatte mit anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, darunter ein Nettoverlust von 67,7 Millionen Franken im Jahr 2024. Trotz einer möglichen EU-Finanzierung in Höhe von fast 70 Millionen Euro muss das Unternehmen bis Juni zusätzlich 141,3 Millionen Euro aufbringen, um sein Werk in Deutschland zu erweitern. Leclanché hat bisher durch Umwandlung von Schulden in Eigenkapital eine Insolvenz vermeiden können, doch nach den jüngsten Entwicklungen ist der Aktienkurs des Unternehmens dramatisch eingebrochen.