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Suchbegriff: Indien

Eine deutsche Umweltorganisation berichtet, dass die weltweite Förderkapazität für metallurgische Kohle trotz ihrer erheblichen Auswirkungen auf das Klima um 50 % steigen soll. Die Schweizer Unternehmen Glencore und UBS sind an der Ausweitung der Kohleproduktion beteiligt, während sie gleichzeitig ihre Klimaziele einhalten, und stehen wegen der Umweltschäden durch den Bergbau in Kanada in der Kritik. Die Unternehmen verteidigen ihr Vorgehen mit dem Hinweis auf die entscheidende Rolle von Stahl für die Infrastruktur und das Fehlen skalierbarer Alternativen, während Umweltverbände auf neue Technologien für grünen Stahl verweisen.
Die Europäische Union und Indien haben ein bahnbrechendes Freihandelsabkommen geschlossen, durch das eine der weltweit größten Freihandelszonen mit fast 2 Milliarden Menschen entsteht. Das Abkommen zielt darauf ab, Zölle auf 96,6 % der EU-Exporte nach Indien abzuschaffen oder zu senken, wodurch sich die EU-Exporte bis 2032 potenziell verdoppeln und jährlich 4 Milliarden Euro an Zöllen eingespart werden könnten. Das Abkommen ist besonders wichtig für die deutsche Automobilindustrie, die derzeit mit Zöllen von bis zu 110 % konfrontiert ist, die auf 10 % gesenkt werden sollen. Das Abkommen wird als geopolitisches Gegengewicht zur Handelspolitik der USA und Chinas angesehen und schützt gleichzeitig sensible europäische Agrarsektoren.
Kanada arbeitet aktiv daran, die Exporte von Öl, Gas und Uran nach Indien zu steigern, als Teil einer strategischen Neuausrichtung, um die Abhängigkeit vom US-Markt zu verringern. Zu diesem Zweck wurden kürzlich Ministergespräche geführt und Partnerschaften geschlossen, die den bilateralen Energiehandel stärken sollen.
Präsident Trump kündigte eine Erhöhung der Zölle auf südkoreanische Importe wie Autos, Holz und Medikamente von 15 % auf 25 % an und begründete dies damit, dass der südkoreanische Gesetzgeber ein zuvor vereinbartes Handelsabkommen nicht umgesetzt habe. Mit diesem Schritt setzt Trump auch in seiner zweiten Amtszeit auf Zölle als außenpolitisches Druckmittel, was bei Ökonomen Besorgnis auslöst und vor dem Obersten Gerichtshof rechtlich angefochten wird.
Die Rohstahlproduktion der USA übertraf 2025 erstmals seit 26 Jahren die Japans, wodurch die USA nach China und Indien zum drittgrößten Stahlproduzenten der Welt aufstiegen. Diese Verschiebung wurde durch die Zollpolitik der Trump-Ära und einen Boom beim Bau von KI-Rechenzentren vorangetrieben, während die japanische Stahlproduktion aufgrund billiger chinesischer Importe auf ein 56-Jahres-Tief fiel. Japanische Unternehmen wie Nippon Steel investieren Milliarden in US-Anlagen, um vom wachsenden Markt zu profitieren.
Eine Analyse der geopolitischen Zollandrohungen von Donald Trump zeigt ein Muster leerer Ultimaten, die wenig bewirken. Beispiele für gescheiterte Drohungen gegen mehrere Länder, darunter Kanada, die BRICS-Staaten und europäische Länder, deuten darauf hin, dass seine geopolitische Zollstrategie unwirksam ist und oft zu Rückziehern führt.
Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Ulrich Reuter, rät Deutschland aufgrund der Unsicherheit, die durch die Zollpolitik und Handelsbeschränkungen von US-Präsident Trump verursacht wird, neue internationale Handelspartner zu suchen. Zwar sind deutsche Unternehmen weiterhin an Geschäften mit den USA interessiert, doch die zunehmende Unsicherheit führt zu einer Überprüfung der Investitionen. Reuter betont die Notwendigkeit, offen für Abkommen mit Ländern wie Kanada, Indien und asiatischen Staaten zu sein, und drängt auf die vorläufige Anwendung des Mercosur-Abkommens, um die Handlungsfähigkeit Europas im globalen Handel zu demonstrieren.
Der Artikel untersucht die möglichen Auswirkungen der von der Trump-Regierung gemäß Section 232 verhängten Zölle aus Gründen der nationalen Sicherheit, die den asiatischen Handel in Höhe von 621 Milliarden US-Dollar bedrohen. China, Japan und Südkorea werden als die am stärksten betroffenen Volkswirtschaften identifiziert, während der Oberste Gerichtshof über die Rechtmäßigkeit der Gegenzölle berät. Die Analyse beleuchtet die anhaltenden Handelsspannungen und alternative Marktstrategien der betroffenen Länder.
Deutschlands Subventionsprogramm für Industriestrompreise, das eine Kostensenkung auf 5 Cent pro kWh verspricht, wird von Industrieverbänden heftig kritisiert, die die Entlastung als „homöopathisch” und „irreführend” bezeichnen. Aufgrund von EU-Beihilfebeschränkungen und bürokratischen Auflagen ist die tatsächliche Preissenkung minimal (in einem Beispiel von 18 auf 17,625 Cent/kWh), wodurch deutsche Unternehmen gegenüber Ländern wie den USA und China mit deutlich niedrigeren Stromkosten einen erheblichen Wettbewerbsnachteil haben.
Vietnamesische Möbelhersteller suchen nach neuen Märkten im Nahen Osten und in Indien, um die von der Trump-Regierung verhängten US-Zölle zu umgehen. Die Branche steht vor zahlreichen Herausforderungen, darunter US-Zölle, EU-Vorschriften zur Entwaldung und Arbeitskräftemangel, was die Unternehmen dazu zwingt, ihren Kundenstamm zu diversifizieren und alternative Märkte zu erschließen.

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