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Der Artikel vergleicht die Schweizer Pharmariesen Novartis und Roche und beleuchtet ihre Wettbewerbsstrategien, ihre finanzielle Performance und ihre Herausforderungen. Beide Unternehmen sehen sich mit auslaufenden Patenten und Preisdruck konfrontiert, insbesondere aufgrund der US-Politik und der Dynamik des europäischen Marktes. Novartis konzentriert sich auf vier Therapiebereiche, während Roche sich mit Medikamenten zur Gewichtsreduktion befasst. Beide Unternehmen vermeldeten starke Finanzergebnisse mit Dividendenerhöhungen und investieren in die Produktion in den USA, um den Handelspolitiken zu begegnen. Die Schweiz bleibt trotz laufender Preisverhandlungen mit Regierungen ein wichtiger Forschungsstandort.
Die globalen Märkte verzeichneten uneinheitliche Handelsaktivitäten, wobei die Schweizer und asiatischen Märkte Rückgänge verzeichneten, während die US-Märkte eine Sektorrotation zeigten. Technologieaktien erlitten aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Investitionskosten für KI erhebliche Verluste, wobei AMD um 17,3 % fiel und der Nasdaq auf den Tiefststand vom November 2025 sank. Pharmaaktien wie Eli Lilly stiegen um 10,3 % und trieben den Marktwert des Unternehmens über 1 Billion US-Dollar. Bitcoin fiel um 3,3 % unter 71.000 USD, während Rohstoffe eine gemischte Performance zeigten: Öl fiel um 2 %, Edelmetalle legten leicht zu. Angesichts der Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der KI erlebt der Markt eine Rotation weg von Technologieaktien hin zu zyklischen und defensiven Aktien.
Präsident Donald Trump und der chinesische Staatschef Xi Jinping führten vor Trumps bevorstehendem Staatsbesuch in Peking im April ein Telefongespräch, in dem sie über die Ukraine, die Handelsbeziehungen und Taiwan sprachen. Die Staatschefs diskutierten über chinesische Käufe von US-Rohstoffen wie Öl, Gas und Sojabohnen, während Xi vor US-Waffenverkäufen an Taiwan warnte. Das Gespräch folgte auf ein im November in Südkorea geschlossenes Handelsabkommen, das eine Pause bei der Eskalation von Zöllen und Exportkontrollen für Seltene Erden vorsieht. Beide Staatschefs äußerten sich optimistisch hinsichtlich der Aufrechterhaltung positiver Beziehungen und der Erzielung von Ergebnissen in den nächsten drei Jahren.
Die Aktien von Novo Nordisk verzeichneten erhebliche Kursverluste, nachdem das Unternehmen aufgrund des intensiven Wettbewerbsdrucks, insbesondere durch Zepbound von Eli Lilly, und des politischen Preisdrucks in den USA einen Umsatz- und Gewinnrückgang von 5 bis 13 % für 2026 prognostiziert hatte. Die Aktie fiel im US-Handel um fast 15 % und in Kopenhagen um bis zu 20 %, was zu einer Ankündigung eines Aktienrückkaufs im Wert von 15 Milliarden dänischen Kronen führte. Trotz der anhaltend hohen Nachfrage nach Medikamenten zur Gewichtsreduktion revidieren Analysten ihre langfristigen Markterwartungen nach unten.
Die globalen Aktienmärkte stehen aufgrund erneuter Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz (KI) unter Druck. Der deutsche DAX dürfte nach dem Schwinden der jüngsten Gewinne vorsichtig starten. Die US-Märkte führten den Rückgang an, wobei Technologieaktien nach der Ankündigung des neuen KI-Tools von Anthropic besonders stark betroffen waren. Softwareunternehmen wie Microsoft, Oracle und Thomson Reuters verzeichneten erhebliche Kursverluste. Obwohl es einige positive Nachrichten von der UBS in der Schweiz gab, bleibt die allgemeine Marktstimmung negativ, da Bedenken hinsichtlich der Rentabilität von KI-Investitionen und des Wettbewerbsdrucks auf Pharmaunternehmen wie Novo Nordisk bestehen.
Eli Lilly meldete für 2025 unerwartet starke Finanzergebnisse mit einem deutlichen Wachstum, das vor allem auf die Blockbuster-Medikamente Mounjaro und Zepbound zur Gewichtsreduktion zurückzuführen ist. Das Unternehmen gab eine optimistische Umsatzprognose für 2026 in Höhe von 80 bis 83 Milliarden US-Dollar ab, die die Erwartungen der Analysten übertraf. Nach Bekanntgabe der positiven Ergebnisse stieg die Aktie im vorbörslichen Handel stark an. Im Gegensatz dazu gab der Konkurrent Novo Nordisk eine Umsatzwarnung heraus, was die starke Wettbewerbsposition von Eli Lilly auf dem Pharmamarkt unterstreicht.
Eli Lilly meldete für 2025 unerwartet starke Umsatz- und Gewinnzahlen, die vor allem auf die Blockbuster-Medikamente Mounjaro und Zepbound zur Gewichtsreduktion zurückzuführen sind. Der Umsatz stieg um 45 % auf 65,2 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen gab einen optimistischen Ausblick für 2026 mit einem prognostizierten Umsatz von 80 bis 83 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von 33,50 bis 35 US-Dollar pro Aktie, was die Erwartungen der Analysten übertrifft. CEO David Ricks erklärte, das Unternehmen sei mit seinem Portfolio und der jüngsten Preisvereinbarung mit der US-Regierung gut positioniert. Die Aktie stieg im vorbörslichen Handel deutlich an, im Gegensatz zur Umsatzwarnung des Konkurrenten Novo Nordisk.
Christian Bruch, CEO von Siemens Energy, kündigte eine Investition in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar in US-amerikanische Betriebe an, wodurch 1.500 Arbeitsplätze geschaffen werden sollen, um die Nachfrage nach KI-Rechenzentren zu decken. Gleichzeitig forderte er mehr politische Stabilität von der Trump-Regierung und verwies dabei auf Herausforderungen durch die Einstellung von Offshore-Windprojekten und unvorhersehbare Zollregelungen.
Ørsted, der weltweit größte Offshore-Windparkentwickler, verkauft sein gesamtes europäisches Onshore-Geschäft im Bereich erneuerbare Energien für 1,7 Milliarden US-Dollar an Copenhagen Infrastructure Partners. Der Verkauf umfasst Onshore-Wind-, Solar- und Batteriespeicherprojekte in Irland, Großbritannien, Deutschland und Spanien. Mit dieser Transaktion schließt Ørsted sein Veräußerungsprogramm ab, mit dem das Unternehmen nach einer Kapitalerhöhung im Umfang von 9,35 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr angesichts der Herausforderungen in der Branche seine Finanzlage stärken wollte.
Novo Nordisk prognostiziert für das laufende Jahr einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 5 bis 13 % und begründet dies mit dem verschärften Wettbewerb für seine Medikamente zur Gewichtsreduktion Ozempic und Wegovy sowie den Bemühungen der USA, die Arzneimittelpreise zu senken. Die American Depositary Receipts des Unternehmens fielen nach der Bekanntgabe in New York um bis zu 12 % und lagen damit unter den Erwartungen der Analysten.
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