Nach einem millionenschweren Raubüberfall auf eine Sparkasse in Gelsenkirchen, bei dem die Täter rund 3.100 Schließfächer von Kunden leergeräumt haben, befragt die Polizei täglich etwa 100 Opfer. Die Ermittlungen konzentrieren sich darauf, wie die Einbrecher die Sicherheitssysteme umgehen konnten, ohne Alarm auszulösen. Anwälte bereiten Klagen gegen die Sparkasse wegen Verletzung der Schutzpflicht vor, während die Bank die Vorwürfe zurückweist und auf ihre Versicherungssumme von 10.300 Euro pro Schließfach verweist, obwohl viele Kunden deutlich höhere Verluste gemeldet haben.