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Suchbegriff: Microsoft

Die US-Aktienmärkte setzten ihren Abwärtstrend fort, wobei der Dow Jones, der S&P 500 und der NASDAQ deutlich nachgaben, angeführt von starken Verlusten bei Technologieaktien. Der VIX-Angstindex stieg um über 16 % auf den höchsten Stand seit zwei Monaten, da die Besorgnis der Anleger über KI-Anwendungen, die traditionelle Softwareunternehmen herausfordern, einen branchenweiten Ausverkauf auslöste.
Portfoliomanager David Wehner erörtert die strategische Neugewichtung des Dynamik-Depots angesichts der jüngsten Marktturbulenzen, darunter die Volatilität des Goldpreises, die Abwertung von Softwareaktien aufgrund von Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz und die politische Unsicherheit aufgrund der Politik von Trump. Die Strategie umfasst Gewinnmitnahmen bei Gold und chinesischen Positionen sowie eine Erhöhung des Engagements in unterbewerteten Softwareaktien und Unternehmen mit starkem Cashflow wie Microsoft, Mastercard und Visa.
Die globalen Kapitalmärkte erlebten Ende Januar erhebliche Schwankungen mit starken Verlusten bei Softwareaktien (Microsoft minus 10 %), Edelmetallen (Gold minus 13 %, Silber minus 35 %) und Kryptowährungen (Bitcoin minus 21 %). Analysten erkennen ein Muster, bei dem Hedgefonds gezwungen waren, profitable Gold- und Silberpositionen zu liquidieren, um die Sicherheitenanforderungen für verlustbringende Technologieaktienpositionen zu erfüllen, wodurch unerwartete Korrelationen zwischen scheinbar nicht miteinander verbundenen Anlageklassen entstanden.
Die US-Aktienmärkte verzeichneten bei allen wichtigen Indizes Kursverluste, wobei der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq jeweils 0,5 % einbüßten. Technologieaktien setzten ihren Abverkauf fort, da Bedenken hinsichtlich der Investitionen in KI, die traditionelle Softwareunternehmen herausfordern, sowie Zweifel an den Renditeversprechen der KI bestehen. Die Unternehmensgewinne fielen gemischt aus, mit positiven Ergebnissen bei Hershey und Bristol Myers Squibb, aber erheblichen Verlusten bei Estée Lauder und KKR. Die Verzögerungen bei den Arbeitsmarktdaten aufgrund des Regierungsstillstands trugen zusätzlich zur Unsicherheit an den Märkten bei.
Alphabet kündigte Pläne an, seine Investitionen in KI bis 2026 auf 175 bis 185 Milliarden US-Dollar zu verdoppeln, was unter den Hyperscalern den höchsten Wert darstellt, und meldete gleichzeitig starke Finanzergebnisse, darunter ein Gewinnwachstum von 30 %. Die Anleger reagierten jedoch negativ mit einem Kursrückgang von 7 %, da sie Bedenken hinsichtlich der Bildung einer KI-Blase hatten und sich fragten, ob die massiven Investitionen ausreichende wirtschaftliche Erträge bringen würden, um die Höhe der Ausgaben zu rechtfertigen.
Die Muttergesellschaft von Google, Alphabet, plant, bis 2026 bis zu 185 Milliarden US-Dollar in künstliche Intelligenz zu investieren und damit ihr KI-Budget gegenüber dem Vorjahr zu verdoppeln. Die starke finanzielle Performance des Unternehmens mit einem Gewinn von 132 Milliarden US-Dollar ermöglicht diese massive Investition. Damit liegt Alphabet vor Konkurrenten wie Meta, das Investitionen in Höhe von 135 Milliarden US-Dollar angekündigt hat. Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich der begrenzten Rechenkapazitäten, einschließlich Energie, Komponenten und Platz in Rechenzentren. Investoren sind bei KI-Investitionen vorsichtiger geworden, wie das Beispiel von Nvidia zeigt, das seine OpenAI-Investitionspläne von 100 Milliarden US-Dollar auf 20 Milliarden US-Dollar reduziert hat. Trotz der enormen Investitionen ist die Aktie von Alphabet in den letzten sechs Monaten um 70 % gestiegen, was das anhaltende Vertrauen der Investoren zeigt.
Die Deutsche Telekom hat in Zusammenarbeit mit Nvidia ein großes KI-Rechenzentrum in München eröffnet und rund 1 Milliarde Euro in den Bau einer der größten KI-Einrichtungen Europas investiert. Das Zentrum richtet sich an Industriekunden, die KI-Anwendungen mit geringer Latenz benötigen, und legt Wert auf Datenhoheit, da die Daten gemäß europäischem Recht physisch in Deutschland gespeichert werden. Das Projekt nutzt die vorhandene Infrastruktur, verfügt über 10.000 Nvidia-Grafikprozessoren und umfasst eine innovative Abwärmenutzung für die Fernwärmeversorgung.
Elon Musk hat seine Unternehmen SpaceX und xAI in einem 250-Milliarden-Dollar-Deal fusioniert und damit ein Gesamtunternehmen im Wert von 1,25 Billionen Dollar geschaffen. Die Fusion wird als strategischer Schachzug angesehen, um xAI aus seinen finanziellen Schwierigkeiten zu retten, da das KI-Unternehmen monatlich 1 Milliarde Dollar verbrennt. Musk plant, das fusionierte Unternehmen an die Börse zu bringen, was der größte Börsengang der Geschichte sein könnte, mit dem Ziel, 50 Milliarden Dollar einzunehmen. Die ehrgeizige Vision umfasst den Einsatz von Satelliten als weltraumgestützte Rechenzentren, die mit Solarenergie betrieben werden, um die KI-Verarbeitung zu unterstützen. Während Experten unterschiedliche Meinungen über die Machbarkeit äußern, will Musk trotz regulatorischer und finanzieller Herausforderungen die KI-Entwicklung sowohl auf der Erde als auch im Weltraum vorantreiben.
Das KI-Tool „Cowork” von Anthropic hat einen erheblichen Rückgang an den Aktienmärkten für Softwareunternehmen ausgelöst, wobei die Aktien um 285 Milliarden Dollar gefallen sind, da Investoren befürchten, dass die KI-Automatisierung traditionelle Software-Geschäftsmodelle überflüssig machen wird. Unternehmen wie Adobe, Salesforce, PayPal und Microsoft gehören zu den Betroffenen, da befürchtet wird, dass KI-gesteuerte Produktivitätssteigerungen die Nachfrage nach Softwarelizenzen und -dienstleistungen verringern werden.
Neue KI-Anwendungen von Anthropic haben weltweit zu einem erheblichen Ausverkauf von Softwareaktien geführt, wobei der Sektor an der Wall Street fast 300 Milliarden US-Dollar an Marktwert verloren hat. Die Befürchtung, dass KI traditionelle Software verdrängen könnte, hat große Unternehmen wie SAP, Siemens, Microsoft und Thomson Reuters getroffen, wobei die europäischen und asiatischen Märkte dem negativen Trend folgten. Die Indizes DAX und S&P 500 waren besonders stark betroffen, da Investoren die Geschäftsmodelle von Softwareunternehmen angesichts der fortschreitenden KI-Technologie neu bewerten.

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