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Suchbegriff: Holcim

Die Einwohner Zürichs verursachen 20 % mehr CO₂-Emissionen als 1990, was in erster Linie auf übermäßige Flugreisen mit durchschnittlich 10.500 km pro Person und Jahr zurückzuführen ist. Während die direkten Emissionen zurückgegangen sind, bleiben importierte Waren und Dienstleistungen, insbesondere der Luftverkehr, die größten Verursacher. Die Stadt nutzt fortschrittliche CO₂-Überwachung durch das ICOS Cities-Projekt, steht jedoch vor Herausforderungen bei der Regulierung des Flugverkehrs, da dieser von nationalen und internationalen Richtlinien abhängt. Die Schweiz zählt mit 13,3 Tonnen CO₂ pro Person zu den Ländern mit den höchsten konsumbezogenen Emissionen weltweit.
Live-Marktupdate: Schweizer Aktien eröffnen schwächer mit mehreren Ratingänderungen, Silber nähert sich 100 Dollar, asiatische Märkte legen zu, nachdem die BOJ die Zinsen unverändert gelassen hat, und US-Märkte setzen ihre Gewinne aufgrund geopolitischer Entspannung und starker Wirtschaftsdaten fort. Gemischte Unternehmensgewinne: Abbott Laboratories verzeichnet erhebliche Verluste, während andere Unternehmen positive Entwicklungen zeigen.
Goldman Sachs stufte Holcim nach dem beeindruckenden Kursanstieg des Zementherstellers von „Kaufen” auf „Neutral” herab, erhöhte jedoch das Kursziel leicht auf 80 CHF. Der Analyst verwies auf das begrenzte Aufwärtspotenzial nach den jüngsten Kursgewinnen, bleibt jedoch positiv hinsichtlich der strategischen Initiativen von Holcim, darunter die Dekarbonisierung in Europa, M&A in Lateinamerika und Kostendisziplin. Die Holcim-Aktie gab im Vormittagshandel um 2,13 % nach, nachdem sie am Vortag ein Jahreshoch erreicht hatte.
Holcim-CEO Miljan Gutovic kündigte Pläne für etwa 15 Akquisitionen im Jahr 2026 an, wobei der Schwerpunkt auf kleineren Käufen liegen soll, während gleichzeitig Konsolidierungsmöglichkeiten im europäischen Zementsektor beobachtet werden. Das Unternehmen will sein jüngstes Expansionstempo mit einer gut gefüllten Pipeline aktiver Projekte beibehalten, nachdem zuvor bereits umfangreiche Investitionsbudgets für Akquisitionen und Aktienrückkäufe angekündigt worden waren.
Die Schweizer und US-Aktienmärkte schlossen mit Verlusten, da geopolitische Spannungen und die Vorsicht der Anleger den Handel dominierten. Der SMI fiel um 0,61 %, wobei Holcim nach einer Herabstufung durch Goldman Sachs die schlechteste Performance verzeichnete, während Swisscom zulegte. Die Silberpreise erreichten aufgrund der Nachfrage nach sicheren Anlagen Rekordhöhen von über 100 USD/Unze. Die Wall Street stand unter Druck aufgrund der enttäuschenden Aussichten von Intel und der Unsicherheit hinsichtlich der Politik der Fed. An den Devisenmärkten schwächte sich der Dollar ab, während der Schweizer Franken stark blieb, was die anhaltende Unsicherheit an den Märkten trotz einer vorübergehenden Entspannung der geopolitischen Lage in Grönland widerspiegelte.
Mehrere Schweizer Unternehmen, darunter Galderma, Medacta und SGS, verzeichnen bedeutende Erfolge, wobei Galderma seit seinem Börsengang vor fast zwei Jahren eine besonders starke Performance zeigt. Das Dermatologieunternehmen verzeichnete einen Kursanstieg von über 160 %, erzielte mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von über 10 % in fünf Jahren ein branchenführendes Wachstum und bringt derzeit erfolgreich sein Hautmedikament Nemluvio auf den Markt, das voraussichtlich einen Umsatz von 3 bis 4 Milliarden US-Dollar generieren wird. Der Artikel hebt diese Unternehmen als erfolgreiche Investitionsmöglichkeiten auf dem Schweizer Markt hervor.
Implenia hat sich mit einem Kursgewinn von 150 % zum leistungsstärksten Schweizer Bauwert entwickelt und mit 83 Franken ein Rekordhoch erreicht, womit es sogar Holcim mit einem Kursgewinn von 70 % übertrumpft hat. Das Unternehmen hat sich einen Großauftrag im Wert von 1,7 Milliarden Franken im Eisenbahnbau gesichert und profitiert vom massiven 500-Milliarden-Euro-Infrastrukturinvestitionsprogramm Deutschlands. Während die meisten Schweizer Bauwerte eine positive Dynamik aufweisen, hat Sika mit einem Kursrückgang von 30 % unterdurchschnittlich abgeschnitten. Die Analystenstimmung bleibt in der gesamten Branche mit mehreren Kurszielanpassungen nach oben weiterhin positiv.
Die Schweiz verzeichnete 2025 eine Zunahme der M&A-Aktivitäten mit 502 Transaktionen im Gesamtwert von 166,8 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die 464 Transaktionen des Vorjahres im Wert von 115,1 Milliarden US-Dollar. Zu den größten Transaktionen gehörten die Ausgliederung des Nordamerika-Geschäfts von Holcim (Amrize) im Wert von 33,7 Milliarden US-Dollar, die Übernahme von Avidity Biosciences durch Novartis im Wert von 12 Milliarden US-Dollar und die Fusion der Versicherungsgesellschaften Baloise und Helvetia im Wert von 10,8 Milliarden US-Dollar. Der Bereich Pharma und Life Sciences führte das Transaktionsvolumen an, während der Technologiesektor die meisten Transaktionen verzeichnete. KPMG erwartet für das laufende Jahr ein moderates Wachstum der M&A-Aktivitäten, insbesondere bei Private-Equity-Transaktionen.
Eine Studie von Allianz Global Investors zeigt, dass Unternehmen mit hohen Dividendenausschüttungen das Portfoliorisiko reduzieren und in turbulenten Marktphasen für Stabilität sorgen. Die Studie analysiert den Beitrag von Dividenden zur Gesamtrendite an den globalen Märkten. Dabei zeigt sich, dass in Europa 39 % der Gesamtrendite auf Dividenden entfallen, in Nordamerika 21 % und im asiatisch-pazifischen Raum 49 %. Portfolios mit hohen Dividenden weisen eine geringere Volatilität auf und können Portfolios mit niedrigen Dividenden übertreffen, insbesondere in Sektoren wie Versorger, Telekommunikation und Basiskonsumgüter.
Mehrere Unternehmen, darunter Syngenta, Syntegon, Infomaniak, DePoly und Enespa, werden als potenzielle Kandidaten für einen Börsengang an der Schweizer Börse in Betracht gezogen. Syngenta, das bis 2018 an der Börse notiert war, erwägt neben einer Notierung in Asien auch eine mögliche Rückkehr an den Schweizer Markt. Syntegon, das von CVC unterstützt wird, verzeichnet ein starkes Wachstum und erwägt eine Notierung in Zürich. Der Artikel befasst sich mit den Aussichten der einzelnen Unternehmen, den Marktbedingungen und Expertenanalysen zu ihrem IPO-Potenzial auf dem Schweizer Markt.
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