Unternehmen

Suchbegriff: Amazon

Die Muttergesellschaft von Google, Alphabet, plant, bis 2026 bis zu 185 Milliarden US-Dollar in künstliche Intelligenz zu investieren und damit ihr KI-Budget gegenüber dem Vorjahr zu verdoppeln. Die starke finanzielle Performance des Unternehmens mit einem Gewinn von 132 Milliarden US-Dollar ermöglicht diese massive Investition. Damit liegt Alphabet vor Konkurrenten wie Meta, das Investitionen in Höhe von 135 Milliarden US-Dollar angekündigt hat. Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich der begrenzten Rechenkapazitäten, einschließlich Energie, Komponenten und Platz in Rechenzentren. Investoren sind bei KI-Investitionen vorsichtiger geworden, wie das Beispiel von Nvidia zeigt, das seine OpenAI-Investitionspläne von 100 Milliarden US-Dollar auf 20 Milliarden US-Dollar reduziert hat. Trotz der enormen Investitionen ist die Aktie von Alphabet in den letzten sechs Monaten um 70 % gestiegen, was das anhaltende Vertrauen der Investoren zeigt.
Die Washington Post entlässt ein Drittel ihrer Belegschaft und führt eine umfassende Umstrukturierung durch, darunter die Auflösung der Sportredaktion, die Streichung der Literaturrubrik, die Reduzierung der Auslandskorrespondenten und die Einstellung des Podcasts „Post Reports“. Die Kürzungen betreffen alle Abteilungen und erfolgen vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten und sinkender Leserzahlen, die die Mitarbeiter auf die konservative redaktionelle Ausrichtung des Eigentümers Jeff Bezos zurückführen. Die Maßnahmen stehen im Gegensatz zum jüngsten Wachstum und zur Expansion der Konkurrenzzeitung New York Times.
Die Aktienmärkte bleiben trotz einer deutlichen Korrektur der Gold- und Silberpreise stabil, wobei die wichtigsten Indizes weltweit neue Höchststände erreichen. Experten führen den Ausverkauf von Edelmetallen eher auf technische Faktoren und überfüllte Momentum-Trades zurück als auf fundamentale Veränderungen. Die Nominierung von Kevin Warsh zum Fed-Vorsitzenden sorgte aufgrund seiner strafferen Geldpolitik zunächst für Unruhe an den Märkten, doch Analysten sehen potenzielle Vorteile für europäische Aktien mit soliden Fundamentaldaten. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass die Korrektur eine Einstiegsmöglichkeit für Edelmetalle darstellt, während sich die Aktienmärkte auf die bevorstehenden AI-bezogenen Gewinnberichte konzentrieren.
Die Deutsche Telekom hat in Zusammenarbeit mit Nvidia ein großes KI-Rechenzentrum in München eröffnet und rund 1 Milliarde Euro in den Bau einer der größten KI-Einrichtungen Europas investiert. Das Zentrum richtet sich an Industriekunden, die KI-Anwendungen mit geringer Latenz benötigen, und legt Wert auf Datenhoheit, da die Daten gemäß europäischem Recht physisch in Deutschland gespeichert werden. Das Projekt nutzt die vorhandene Infrastruktur, verfügt über 10.000 Nvidia-Grafikprozessoren und umfasst eine innovative Abwärmenutzung für die Fernwärmeversorgung.
Nvidia steht Berichten zufolge kurz davor, im Rahmen einer Finanzierungsrunde 20 Milliarden US-Dollar in OpenAI zu investieren, wodurch das KI-Unternehmen mit rund 830 Milliarden US-Dollar bewertet werden könnte. Die Investition erfolgt inmitten eines Wettlaufs zwischen Technologiegiganten und Investoren um eine Partnerschaft mit OpenAI, obwohl Technologieaktien aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Renditen von KI-Investitionen einen Ausverkauf erlebten. Jensen Huang, CEO von Nvidia, bestätigte den großen Investitionsplan trotz früherer widersprüchlicher Berichte.
Die Fondsmanagerin Cathie Wood kaufte im Januar Broadcom-Aktien im Wert von 60 Millionen US-Dollar und setzte damit ihre Wette auf die Nutznießer des KI-Booms fort. Broadcom, ein führender Chiphersteller, der Infrastruktur für KI-Rechenzentren liefert, verzeichnete 2025 ein deutliches Wachstum, sah sich jedoch kürzlich einem Kursdruck ausgesetzt. 49 von 50 Analysten empfehlen den Kauf von Broadcom-Aktien mit einem durchschnittlichen Kursziel von 461 Dollar. Woods Anlagestrategie zeigt eine zunehmende Fokussierung auf große Technologieunternehmen, die von KI-Trends profitieren, während sie ihre größte Position in Tesla beibehält.
Amazons Dokumentarfilm über Melania Trump hatte dank Trump-Anhängern einen starken Kinostart in den USA, steht jedoch mit Gesamtkosten von 75 Millionen Dollar (40 Millionen Dollar für Rechte + 35 Millionen Dollar für Marketing) vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Der Film schnitt international schlecht ab, und Kritiker hinterfragen Amazons Motive angesichts der im Vergleich zu Disneys Angebot massiven Mehrausgaben und der Vorwürfe, dass mit dem Deal politische Gefälligkeiten angestrebt worden seien.
Amazon hat sich mit dem Fintech-Unternehmen Banxware und der Hypo-Vereinsbank zusammengetan, um deutschen Händlern, die auf seiner Plattform verkaufen, Kredite von bis zu 5 Millionen Euro zu gewähren. Damit löst Amazon seine bisherige Partnerschaft mit ING Deutschland ab. Die Zusammenarbeit bietet über Banxware eine sofortige Finanzierung für kleinere Beträge (1.000 bis 250.000 Euro) innerhalb von 24 Stunden, während größere Kredite von der HVB innerhalb von drei Werktagen bearbeitet werden. Die Partnerschaft verschafft den Unternehmen Zugang zu rund 47.000 deutschen Amazon-Verkäufern. Banxware meldet monatliche Kreditanfragen von über 100 Millionen Euro und nähert sich der Gewinnzone.
Die Märkte in Asien und Europa erholen sich nach einem Handelsabkommen zwischen den USA und Indien, das die Zölle auf indische Waren erheblich senkt. Die indischen Märkte legten kräftig zu, der Nifty 50 stieg um 5 %, während der japanische Nikkei Rekordhöhen erreichte. Das Abkommen sieht vor, dass Indien den Kauf von russischem Öl einstellt und stattdessen auf Lieferungen aus den USA und Venezuela zurückgreift, obwohl die Kapazitäten der venezolanischen Ölindustrie weiterhin fraglich sind. Auch die deutschen und US-amerikanischen Märkte zeigten eine positive Dynamik, wobei Technologieaktien und Speicherchip-Hersteller die Gewinne anführten, während sich die Edelmetallmärkte nach den jüngsten Rückgängen stabilisierten.
Der Kursrückgang der SAP-Aktie um 13 % verdeutlicht, wie stark einzelne Aktien Indizes beeinflussen können, und zeigt sowohl Risiken als auch Chancen für Anleger in MSCI World ETFs auf. Der Rückgang verdeutlicht zwar die Gefahr einer hohen Konzentration auf Technologieaktien (22 % Gewichtung von Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft und Nvidia), zeigt aber auch die Widerstandsfähigkeit des Marktes durch natürliche Rotation. Trotz des Rückgangs von SAP um 40 % seit Februar 2025 legte der Dax-Index um 8 % zu. Dies zeigt, wie diversifizierte Indizes der Volatilität einzelner Aktien standhalten können, wenn die Weltwirtschaft intakt bleibt, und bietet langfristiges Vertrauen in Investitionen.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.