Deutschland sieht sich mit einer Rekordwohnungsknappheit konfrontiert: Bundesweit fehlen 1,4 Millionen Wohnungen, wovon insbesondere junge Menschen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen betroffen sind. Die Studie „Sozialwohnungsmonitor“ des Pestel-Instituts zeigt, dass jährlich nur 200.000 neue Wohnungen gebaut werden, während der Bedarf bei 400.000 liegt, was die Krise verschärft. Die Wohnungsknappheit wirkt sich bremsend auf die Wirtschaft aus und behindert die Integration in den Arbeitsmarkt sowie das Wirtschaftswachstum. Benachteiligte Gruppen sind vom Wohnungsmarkt ausgeschlossen: Studenten geben 53 % ihres Budgets für Wohnraum aus, und ältere Menschen sind aufgrund unerschwinglicher Mieten zu Umzügen gezwungen.