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Suchbegriff: IEA

Amin Nasser, CEO von Saudi Aramco, wies Prognosen einer massiven Ölschwemme als „stark übertrieben” zurück und verwies dabei auf die niedrigen globalen Ölvorräte und die schwindenden Reservekapazitäten. Die IEA hob zwar ihre Schätzung für das Wachstum der Ölnachfrage bis 2026 an, stellte jedoch fest, dass der Markt weiterhin überversorgt ist. Die OPEC geht davon aus, dass sich der Markt aufgrund des robusten Nachfragewachstums ausgleichen wird, was im Gegensatz zu den Prognosen der Analysten steht, die für 2026 Preise unter 60 US-Dollar pro Barrel erwarten.
Die US-Rohöllagerbestände stiegen um 7,36 Millionen Barrel und übertrafen damit bei weitem die Erwartungen der Analysten, die von einem Anstieg um 120.000 Barrel ausgingen, was zu einer rückläufigen Marktstimmung führte. Der Aufbau der Lagerbestände fällt mit der rekordhohen US-Produktion und den Warnungen der IEA vor einem weltweiten Überangebot an Öl zusammen. Sowohl die Brent- als auch die WTI-Rohölpreise gingen zurück, während die Benzinvorräte stiegen und die Vorräte an Destillaten sanken, während die strategische Erdölreserve weiter aufgefüllt wird.
Die OPEC hält an ihrem optimistischen Ausblick für das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage in den Jahren 2025 und 2026 fest und prognostiziert 105,1 Mio. bpd bzw. 106,5 Mio. bpd, angetrieben durch Schwellenländer und eine robuste Wirtschaftstätigkeit. Das Kartell rechnet für 2026 mit einem leichten Angebotsdefizit von 50 000 bpd, was im Gegensatz zu den Warnungen der IEA vor einer möglichen Aufstockung der Ölvorräte steht, da das Angebot die Nachfrage übersteigt.

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