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Bitcoin ist unter 75.000 US-Dollar gefallen und hat seit seinem Höchststand im Oktober 800 Milliarden US-Dollar an Marktwert verloren, da die Kryptowährung von einem breiten Risikoabbau an den globalen Märkten betroffen ist. Der Rückgang steht in engem Zusammenhang mit den fallenden Gold- und Silberpreisen, was darauf hindeutet, dass Anleger ihr Risiko in mehreren Anlageklassen reduzieren. Krypto-Börsen wie Coinbase und Gemini leiden unter einbrechenden Handelsvolumina, während das Bitcoin-Treasury-Unternehmen Strategy 60 % seines Marktwerts verloren hat, obwohl Gründer Michael Saylor den Abschwung als Kaufgelegenheit betrachtet. Analysten sagen voraus, dass der Abschwung auf dem Kryptomarkt noch weitere 6 bis 9 Monate andauern könnte, bevor eine Erholung eintritt.
Der Artikel untersucht den jüngsten starken Preisverfall bei Gold, Silber und Bitcoin, analysiert die Ursachen für den Einbruch und erörtert mögliche Auswirkungen für Anleger.
Die globalen Aktienmärkte zeigten eine positive Dynamik: Der Schweizer SMI dürfte höher eröffnen, der Dow Jones erholte sich deutlich und die asiatischen Märkte verzeichneten starke Gewinne. Technologieaktien wie Apple, Cisco und IBM waren sehr gefragt, während Rohstoffe eine gemischte Performance zeigten: Gold erholte sich, während die Ölpreise aufgrund der nachlassenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran zurückgingen. Die Devisenmärkte zeigten angesichts der Spekulationen über die Führung der US-Notenbank Federal Reserve nur moderate Bewegungen.
Der deutsche Einkaufsmanagerindex verbesserte sich im Januar auf 49,1 und erreichte damit ein Dreimonatshoch gegenüber 47,0 im Dezember, was auf einen verlangsamten Rückgang im verarbeitenden Gewerbe hindeutet. Der PMI der Eurozone stieg von 48,8 auf 49,5 und blieb damit zwar unter der Wachstumsschwelle, zeigte jedoch Anzeichen einer Stabilisierung. Während einige Länder wie Frankreich und Griechenland eine Verbesserung verzeichneten, mussten andere wie Italien und Spanien Rückgänge hinnehmen. Analysten gehen aufgrund geopolitischer Spannungen und erhöhter Verteidigungsausgaben von einer möglichen Erholung der Produktion von Verteidigungsgütern aus, obwohl die Lage aufgrund anhaltender Lagerbestandsreduzierungen weiterhin fragil ist.
Die Bergbaugiganten Glencore und Rio Tinto streben eine Verlängerung der Frist für ihre Fusionsverhandlungen an, da beide Unternehmen weiterhin an einer Einigung interessiert sind, jedoch mehr Zeit benötigen, um die Details der Bewertung auszuarbeiten. Das britische Takeover Panel hatte Rio Tinto eine Frist bis zum 5. Februar gesetzt, um als potenzieller Bieter für das in der Schweiz ansässige Unternehmen Glencore zu reagieren.
Chinas Fertigungssektor verzeichnete im Januar 2026 ein beschleunigtes Wachstum, wobei der PMI von 50,1 Punkten im Dezember auf 50,3 Punkte stieg, was auf gestiegene Exportaufträge insbesondere aus Südostasien zurückzuführen war. Das Wachstum führte zu Neueinstellungen und einer Beschleunigung der Produktion, obwohl die Einkaufskosten ihren höchsten Stand seit September erreichten und der Optimismus der Unternehmen aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Wachstumsaussichten und des Kostendrucks auf ein Neunmonatstief sank. Chinas Wirtschaft erreichte ihr Wachstumsziel von 5 % für das Vorjahr.
Trotz einer deutlichen Preiskorrektur auf den Gold- und Silbermärkten behalten Experten von UBS, Deutsche Bank und Hedgefonds ihren positiven langfristigen Ausblick bei. Der jüngste Rückgang wird eher als Marktanpassung denn als Ende des Bullenmarktes angesehen, da fundamentale Faktoren wie geopolitische Spannungen, die Schwäche des Dollars und die starke Nachfrage aus China weiterhin bestehen bleiben. Analysten betrachten die Korrektur als Kaufgelegenheit und bekräftigen die Rolle von Gold als Absicherung für Portfolios, wobei die Deutsche Bank ihr Kursziel von 6.000 US-Dollar beibehält.
Die Swatch Group meldete besser als erwartete Jahreszahlen, die eine verbesserte Dynamik in der zweiten Jahreshälfte 2025 zeigen und eine deutliche Erholung des Betriebsgewinns prognostizieren. Das Unternehmen verzeichnete ein Wachstum von fast 20 % im nordamerikanischen Geschäft, und CEO Nick Hayek kündigte für 2026 erhebliche Verbesserungen der Rentabilität an, obwohl die Gruppe einer verstärkten Kontrolle ihrer Aktivitäten in China und Fragen der Unternehmensführung ausgesetzt ist.
Der Artikel analysiert die jüngste starke Korrektur der Goldpreise, die von über 5500 USD auf unter 4500 USD pro Unze gefallen sind und strategische Investitionsmöglichkeiten geschaffen haben. Experten gehen davon aus, dass die Korrektur durch den Ausstieg von Privatanlegern und Spekulanten aus ihren Positionen verursacht wurde, wobei sich eine mögliche Bodenbildung bei etwa 4250 USD abzeichnet. Der Artikel stellt verschiedene Anlageoptionen vor, darunter Bergbauaktien (Agnico-Eagle, Newmont, Barrick), physisch gedeckte Gold-ETFs und breiter angelegte Rohstoff-ETFs. Während Gold aufgrund der Käufe durch Zentralbanken und der geopolitischen Unsicherheit weiterhin positive Fundamentaldaten aufweist, zeigen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum anhaltende Schwäche mit erheblichen Rückgängen und ETF-Abflüssen, was im Gegensatz zur Attraktivität von Gold als Anlage steht.
Die Wirtschaft der Eurozone wuchs im vierten Quartal des Jahres um 0,3 % und übertraf damit die Erwartungen von 0,2 %, wobei das Gesamtjahreswachstum bei 1,5 % lag. Litauen führte mit einem Wachstum von 1,7 %, während die irische Wirtschaft um 0,6 % schrumpfte. Es wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank angesichts des nachlassenden Inflationsdrucks die Zinssätze unverändert belassen wird.

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