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Das KI-Tool „Cowork” von Anthropic hat einen erheblichen Rückgang an den Aktienmärkten für Softwareunternehmen ausgelöst, wobei die Aktien um 285 Milliarden Dollar gefallen sind, da Investoren befürchten, dass die KI-Automatisierung traditionelle Software-Geschäftsmodelle überflüssig machen wird. Unternehmen wie Adobe, Salesforce, PayPal und Microsoft gehören zu den Betroffenen, da befürchtet wird, dass KI-gesteuerte Produktivitätssteigerungen die Nachfrage nach Softwarelizenzen und -dienstleistungen verringern werden.
Die UBS meldete für 2025 eine deutlich verbesserte Finanzleistung, wobei der Gewinn von 5,1 Milliarden US-Dollar auf 7,8 Milliarden US-Dollar stieg und damit die Erwartungen der Analysten von 7,5 Milliarden US-Dollar übertraf. Der Schweizer Bankriese führte das Wachstum auf höhere Einnahmen und niedrigere Kosten im Zuge der Integration der Credit Suisse zurück. Das Unternehmen kündigte eine Dividendenerhöhung um 22 % auf 1,11 US-Dollar pro Aktie und Aktienrückkäufe im Wert von 3 Milliarden US-Dollar an, wobei je nach den Kapitalanforderungen der Schweizer Regierung noch mehr möglich sind.
Der Hedgefonds-Milliardär Ken Griffin kritisiert die Regierung von Donald Trump scharf für ihre Politik der Loyalität und Vetternwirtschaft und äußert sich besorgt darüber, dass dieser Ansatz ein Umfeld schafft, in dem sich Wirtschaftsführer unter Druck gesetzt fühlen, sich bei der Regierung anzubiedern. Griffin hinterfragt auch Trumps Entscheidungen, die seiner Familie während seiner Amtszeit zugutekommen, und erwähnt die Verdopplung von Trumps Vermögen während seiner politischen Aktivitäten. Der CEO von Citadel schließt nicht aus, später selbst in die Politik zu gehen.
Michael Burry warnt davor, dass der Rückgang des Bitcoin-Kurses um 40 % gegenüber seinem Höchststand zu einer Abwärtsspirale führen könnte, die Unternehmen wie MicroStrategy, die über große Kryptowährungsreserven verfügen, erhebliche Verluste bescheren würde. Der Rückgang unter 73.000 US-Dollar wird auf geringere Zuflüsse, Liquiditätsprobleme und einen Verlust der makroökonomischen Attraktivität zurückgeführt, da Bitcoin nicht auf typische Absicherungsmaßnahmen wie die Schwäche des Dollars oder geopolitische Spannungen reagiert.
Deutschland strebt eine Diversifizierung seiner Flüssigerdgas (LNG)-Lieferungen an, indem es Vereinbarungen mit Ländern des Nahen Ostens wie Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten anstrebt. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund der Besorgnis über die starke Abhängigkeit Deutschlands von US-amerikanischem LNG (94 % der Importe) und geopolitischer Risiken. Bundeskanzler Friedrich Merz leitet eine Delegation, um Lieferverträge auszuhandeln und die Verteidigungszusammenarbeit mit den Golfstaaten zu verstärken, da Deutschland nach dem Wegfall der russischen Gaslieferungen weiterhin mit Herausforderungen im Bereich der Energiesicherheit konfrontiert ist.
Die Swatch Group zeigt trotz Umsatzrückgang Anzeichen einer Erholung mit einem Kursanstieg von 14 %, stößt jedoch aufgrund struktureller Kostenbedenken bei Finanzanalysten auf Skepsis hinsichtlich der optimistischen Prognose von CEO Nick Hayek, der für 2026 einen Betriebsgewinn von 500 bis 600 Millionen Franken erwartet.
Eine Analyse der weltweit größten Pensionsfonds zeigt erhebliche Unterschiede hinsichtlich Transparenz und Anlagestrategien. Der norwegische Staatsfonds „Government Pension Fund Global“ ist führend in Sachen Transparenz, während der chinesische Sozialversicherungsfonds nur minimale Informationen offenlegt. Der Artikel untersucht die Anlagepositionen und Gewichtsungsstrategien der größten Fonds, darunter auch kanadische und australische Pensionssysteme, und nutzt dabei Daten von Bloomberg sowie den Global Pension Transparency Benchmark, um zu bewerten, was Anleger aus den Ansätzen institutioneller Pensionsfonds lernen können.
Die Reserve Bank of Australia hat die Zinsen um 25 Basispunkte auf 3,85 % angehoben. Dies ist die erste Zinserhöhung seit 2023. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren die über den Erwartungen liegende Inflation von 3,8 % und die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt. Der australische Dollar legte nach der Ankündigung zu, während Finanzminister Jim Chalmers einräumte, dass die Zinserhöhung Hypothekennehmer unter Druck setzen würde. Die Ökonomen sind sich uneinig, ob dies den Beginn eines anhaltenden Straffungszyklus oder nur eine vorübergehende Anpassung signalisiert.
Die Frachtraten für Öltanker auf der Route vom Nahen Osten nach China stiegen aufgrund von Engpässen bei der Schiffsversorgung und anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran auf 129.000 US-Dollar pro Tag und erreichten damit den höchsten Stand seit November 2025. Die Frachtraten stiegen aufgrund geopolitischer Risiken innerhalb eines einzigen Tages um über 60 %, wobei die Warnungen von Präsident Trump vor einem Einsatz der US-Marine im Persischen Golf zu einem Kriegsaufschlag führten. Obwohl sich die Spannungen etwas entspannt haben, bleibt das Angebot an Schiffen begrenzt, was den Reedern Preismacht verschafft. Analysten gehen davon aus, dass die erhöhten Frachtraten aufgrund geopolitischer Störungen und veränderter Transportmuster bis 2026 anhalten werden.
Der US-Fertigungssektor kehrte im Januar 2026 zum Wachstum zurück, wobei der ISM-Einkaufsmanagerindex auf 52,6 Punkte stieg – über die Wachstumsschwelle von 50 Punkten und auf den höchsten Stand seit August 2022. Diese überraschende Stärke übertraf die Erwartungen der Ökonomen und deutet auf eine verbesserte Stimmung in der Industrie hin, was sich möglicherweise auf die Zinsentscheidungen der Federal Reserve auswirken könnte, da auch die Beschäftigungsindikatoren eine Verbesserung zeigten, während die Inflation weiterhin hoch bleibt.

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