Die Calida Group, ein Schweizer Unternehmen für Dessous und Textilien, sieht sich zunehmendem Druck seitens der Aktionäre ausgesetzt, da ihre Aktien im vergangenen Jahr rund 50 % ihres Marktwerts verloren haben. Der Aktionär Bernhard Signorell hat vier Anträge eingereicht, in denen er eine aktionärsfreundlichere Strategie des Managements fordert und dabei auf die Notwendigkeit verweist, einen „zweiten Fall Charles Vögele” zu verhindern. Die schwache Performance des Unternehmens wird sowohl auf Managemententscheidungen als auch auf die genaue Beobachtung der Gründerfamilie Kellenberger zurückgeführt, obwohl das Unternehmen nach gescheiterten Akquisitionen über eine Nettoliquidität von 17,4 Millionen CHF verfügt.