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Suchbegriff: Aserbaidschan

Das staatliche Energieunternehmen SOCAR aus Aserbaidschan hat mit der Lieferung von Erdgas nach Deutschland und Österreich über die Transadriatische Pipeline begonnen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für Europa in seinen Bemühungen, sich von russischen Gaslieferungen unabhängig zu machen. Das über 30 Milliarden Dollar teure Projekt „Südlicher Gaskorridor” versorgt nun 16 europäische Länder mit Gas und spielt eine Schlüsselrolle für die Energiesicherheit der EU, da der Block bis 2027 die Importe von russischem Gas auslaufen lassen will.
Die Zentralbank von Aserbaidschan hat einen neuen Regulierungsrahmen für das Marktrisikomanagement in Banken verabschiedet, der sich an den Basel-III-Standards orientiert. Die Verordnung führt umfassende Anforderungen für die Identifizierung, Messung, Überwachung und Berichterstattung von Risiken ein, die Zins-, Währungs-, Aktien- und Rohstoffrisiken abdecken. Diese Maßnahme soll die Widerstandsfähigkeit des aserbaidschanischen Bankensektors stärken und potenzielle Verluste aufgrund von Marktvolatilität reduzieren.
Die Transadriatische Pipeline aus Aserbaidschan spielt weiterhin eine entscheidende Rolle in der Strategie der EU zur Diversifizierung ihrer Energieversorgung, da sie seit 2020 über 54 Milliarden Kubikmeter Gas nach Europa geliefert hat. Aserbaidschan steigerte seine Gasproduktion im Jahr 2025 um 2,4 %, wobei die Hälfte seiner Exporte nach Europa ging, während Italien mit 38 % der Gasexporte weiterhin sein größter Handelspartner ist.
Aserbaidschan steigerte seine Erdgasproduktion im Jahr 2025 um 2,4 % auf 51,5 Milliarden Kubikmeter, wobei Europa trotz eines leichten Rückgangs der Mengen weiterhin sein größter Exportmarkt blieb. Das Land unterzeichnete ein neues Gaslieferabkommen mit Ungarn und ist weiterhin ein wichtiger Energiepartner für Europa, das bestrebt ist, seine Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern.
Venezuela verfügt zwar über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven, erlebte jedoch aufgrund technischer und institutioneller Versäumnisse in seiner Ölindustrie einen wirtschaftlichen Zusammenbruch. Die Enteignung ausländischer Partner in den 2000er Jahren beraubte die staatliche Ölgesellschaft PDVSA des Kapitals, des Fachwissens und der operativen Kapazitäten, die für die Förderung und Verarbeitung ihres schweren Orinoco-Rohöls erforderlich waren. Die Produktion der Branche sank von über 3 Millionen Barrel pro Tag auf unter 1 Million, wobei US-Sanktionen und politisches Missmanagement den Zusammenbruch beschleunigten. Die kürzliche Festnahme von Präsident Maduro durch US-Streitkräfte unterstreicht die anhaltende geopolitische Bedeutung des venezolanischen Öls, doch selbst unter verbesserten politischen Bedingungen würde die Erholung Jahre der Investitionen und des technischen Wiederaufbaus erfordern.

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