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US-Präsident Trump droht Deutschland und den EU-Ländern mit Zöllen, die ab Februar bei 10 % beginnen und auf 25 % steigen sollen, wenn Grönland nicht an die USA verkauft wird. Ökonomen warnen, dass dies der exportabhängigen deutschen Wirtschaft schaden und die Schwäche Europas im Umgang mit Trumps Handelstaktiken widerspiegeln würde, und drängen auf eine stärkere multilaterale Zusammenarbeit.
Obwohl Indien seit vier Monaten mit 50 %igen US-Zöllen der Trump-Regierung konfrontiert ist, sind die Exporte Indiens in die Vereinigten Staaten nur um 0,97 % zurückgegangen, was eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit zeigt. Die USA bleiben Indiens größter Exportmarkt, wobei Faktoren wie Frontloading, gestiegene Elektronikausfuhren und die Nachfrage nach nicht zollpflichtigen Produkten dazu beitragen, das Handelsvolumen aufrechtzuerhalten. Indien strebt weiterhin Handelsabkommen mit anderen Nationen an und hält gleichzeitig an seinen Erwartungen für das Wirtschaftswachstum fest.
Der staatlich unterstützte chinesische Immobilienentwickler China Vanke hat eine neue Verlängerung um 90 Tage für zwei Anleihen im Wert von 5,7 Milliarden Yuan (817 Millionen US-Dollar) vorgeschlagen, die Ende dieses Monats auslaufen sollen. Der angeschlagene Entwickler strebt angesichts der anhaltenden Immobilienkrise in China eine Neuverhandlung der Schuldenbedingungen an. Ein wichtiges Treffen ist für den 21. Januar angesetzt. Die Aktien und Anleihen des Unternehmens legten nach der Ankündigung zu, da es weiterhin bemüht ist, einen Zahlungsausfall zu vermeiden.
Der Großaktionär von Sunrise Communications, Seth Klarman, verkauft Berichten zufolge 4 Millionen Aktien im Rahmen eines Blockhandels zu einem Preis von 40,25 CHF pro Aktie, was einen erheblichen Teil seines Bestands ausmacht. Die Transaktion wurde überzeichnet, und es wurden bereits Käufer für die Aktien gefunden. Die Baupost Group von Klarman hielt zuvor rund 7 Millionen Namensaktien und 2,3 Millionen ADS, wobei der Status des ADS-Programms weiterhin unklar ist.
Der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli erzielte 2025 ein Umsatzwachstum von 8,2 % auf 5,92 Mrd. CHF, wobei das organische Wachstum trotz negativer Währungseffekte 12,4 % erreichte. Das Wachstum wurde durch aggressive Preiserhöhungen von 19 % getrieben, um die hohen Kakaokosten auszugleichen, obwohl die Verkaufsmengen zurückgingen. Europa zeigte mit einem organischen Wachstum von 15,3 % die stärkste Performance, während Nordamerika trotz Herausforderungen um 8,9 % wuchs. Das Unternehmen erwartet eine Margenverbesserung und hält an seinen mittelfristigen Wachstumszielen von 6 bis 8 % pro Jahr fest.
Die Inflationsrate in den USA blieb im Dezember unverändert bei 2,7 %. Ökonomen weisen in ihren Analysen auf Datenverzerrungen aufgrund des Regierungsstillstands, eine positive Überraschung bei der Kerninflation und Auswirkungen auf die Zinsentscheidungen der Federal Reserve hin.
Die Sentix-Umfrage zeigt, dass sich die Stimmung der Anleger in der Eurozone im Januar 2026 stärker als erwartet verbessert hat und den höchsten Stand seit Juli 2025 erreicht hat. Das Stimmungsbarometer stieg auf -1,8 Punkte und übertraf damit die Erwartungen der Ökonomen, obwohl Experten warnen, dass es noch zu früh ist, um Entwarnung zu geben. Deutschland zeigte eine besondere Verbesserung mit positiven Erwartungen, obwohl die allgemeine Erholung ohne nennenswerte Dynamik weiterhin verhalten bleibt.
Das erneute Interesse der Trump-Regierung am Erwerb Grönlands ist auf die Besorgnis über den wachsenden Einfluss Chinas in der Arktis zurückzuführen, wo das schmelzende Eis neue strategische Seewege eröffnet. Die USA betrachten Grönland als entscheidend für die Bekämpfung der chinesischen und russischen Ambitionen in der Nordwestpassage, wobei militärische Optionen in Betracht gezogen werden, um die amerikanischen Interessen in diesem geopolitisch bedeutenden Gebiet zu sichern.
Die indische Wirtschaft wird im Geschäftsjahr 2025-26 voraussichtlich um 7,4 % wachsen und damit trotz der US-Zölle von 50 % auf wichtige Exportgüter die ursprünglichen Prognosen übertreffen. Die starke Binnennachfrage, die Staatsausgaben und die Wirtschaftsreformen von Premierminister Modi haben die Widerstandsfähigkeit gestärkt. Das verarbeitende Gewerbe dürfte um 7 % wachsen, während sich das Wachstum in der Landwirtschaft verlangsamen könnte. Indien ist zur viertgrößten Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen, wobei sich die US-Zölle bislang nur begrenzt auf die Exportleistung ausgewirkt haben.
Die UBS-Gruppe plant Berichten zufolge ab Mitte Januar eine weitere Runde von Stellenstreichungen im Rahmen der laufenden Integration der Credit Suisse. Die Bank strebt einen erheblichen Personalabbau an. Berichten zufolge sollen bis 2027 10.000 Stellen gestrichen werden, wobei intern insgesamt 35.000 Stellen abgebaut werden sollen. Die Stellenstreichungen fallen mit dem Plan der Bank zusammen, die Computersysteme der Credit Suisse außer Betrieb zu nehmen und die IT-Migration bis Ende nächsten Jahres abzuschließen. Nach dem Migrationsprozess wird eine zweite Runde von Stellenstreichungen erwartet.

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