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IBM meldete überraschend starke Quartalsergebnisse, die durch das boomende Geschäft mit künstlicher Intelligenz getrieben wurden, wobei der Auftragsbestand um ein Drittel auf über 12,5 Milliarden US-Dollar stieg. Das Unternehmen erzielte ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 6 % auf 67,5 Milliarden US-Dollar und ein bereinigtes Betriebsergebniswachstum von 14 % auf 12,2 Milliarden US-Dollar. Während die Cloud-Sparte Red Hat aufgrund der Auswirkungen des Shutdowns der US-Regierung ein langsameres Wachstum verzeichnete, stieg die IBM-Aktie im nachbörslichen Handel an der Wall Street um 7,5 %, wobei der CEO seine Zuversicht hinsichtlich der Erreichung der Wachstumsziele für 2026 zum Ausdruck brachte.
Microsoft meldete starke Quartalsergebnisse mit Cloud-Umsätzen von über 50 Milliarden US-Dollar und Gewinnen, die die Erwartungen übertrafen. Dennoch fiel der Aktienkurs im nachbörslichen Handel um 7 %, da Bedenken hinsichtlich eines Anstiegs der Investitionsausgaben um 66 % auf einen Rekordwert von 37,5 Milliarden US-Dollar, der starken Abhängigkeit von OpenAI für das Cloud-Wachstum und der zunehmenden Konkurrenz durch Googles Gemini AI, die den Marktanteil herausfordert, aufkamen.
China hat Berichten zufolge erstmals die Einfuhr von Nvidias H200-KI-Chips genehmigt. Dies markiert einen Politikwechsel, da Peking seinen Bedarf an fortschrittlicher KI-Technologie mit der Unterstützung einheimischer Chip-Entwickler in Einklang bringt. Die Genehmigung wurde während des Besuchs von Nvidia-CEO Jensen Huang erteilt, wobei die ersten Zuteilungen an drei große chinesische Internetunternehmen gingen. Nvidia behält seine Marktführerschaft, obwohl Konkurrenten wie Microsoft, Google und Amazon ihre eigenen Chips entwickeln.
Microsoft hat seinen neuen KI-Chip Maia 200 vorgestellt, der Nvidias dominante Position auf dem Markt für KI-Chips herausfordern soll. Der Chip ist für die Ausführung von KI-Modellen mit hoher Energieeffizienz und besserem Preis-Leistungs-Verhältnis optimiert und wird in den US-Rechenzentren von Microsoft eingesetzt werden. Das Unternehmen will seine Abhängigkeit von Nvidia verringern und entwickelt bereits einen Nachfolgerchip (Maia 300), der von Intel in den USA hergestellt werden soll, um die Lieferketten gegen mögliche geopolitische Spannungen mit Taiwan abzusichern, wo TSMC derzeit die Chips produziert.
Netflix hat sein Übernahmeangebot für Warner Brothers in Höhe von 83 Milliarden Dollar verbessert, indem es statt einer Kombination aus Aktien und Bargeld nun eine reine Barzahlung anbietet, was das Angebot für die Aktionäre attraktiver macht. Der Streaming-Riese vermeldete starke Finanzergebnisse mit einem Rekordwachstum von 7,2 % auf 325 Millionen Nutzer und einem Quartalsgewinn von 2,42 Milliarden Dollar. Paramount hat ein konkurrierendes Angebot in Höhe von 100 Milliarden Dollar abgegeben, verlangt jedoch zusätzliche Fernsehsender. Der Übernahmekampf hat erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft Hollywoods, wobei Netflix die Interessen des Streamings vertritt und Paramount sich für das traditionelle Kino einsetzt. Zu den politischen Dimensionen gehören Donald Trumps Unterstützung für Paramount, die von Finanziers aus dem Nahen Osten unterstützt wird, sowie Bedenken hinsichtlich der zukünftigen redaktionellen Ausrichtung von CNN unter neuer Eigentümerschaft.
Das Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos bietet wichtige Diskussionen über das wirtschaftliche Potenzial der KI, wobei Studien ein bis zu 11 %iges BIP-Wachstum für die Schweiz durch den Einsatz von KI prognostizieren. Zu den wichtigsten Themen gehören Chinas Forderung nach kooperativen Handelsbeziehungen inmitten der Streitigkeiten mit den USA, die Bemühungen der Schweiz um eine Erneuerung der Handelsabkommen mit China und Trumps Ankündigung von Verhandlungen über Grönland, begleitet von Zollandrohungen gegen europäische NATO-Länder. Das Forum betont die multilaterale Zusammenarbeit und befasst sich gleichzeitig mit globalen Konflikten und wirtschaftlichen Herausforderungen.
Aya Jaff, ehemalige Tech-Insiderin und Preisträgerin des Forbes-Preises „30 under 30”, kritisiert in einem Interview die monopolistischen Tendenzen der Tech-Branche und argumentiert, dass die extreme Anhäufung von Reichtum durch Unternehmen wie Google, Amazon und Persönlichkeiten wie Elon Musk zu politischer Macht führt, die die Gesellschaft zu viel kostet. Sie spricht über ihren Weg von der Tech-Enthusiastin zur Kritikerin und geht dabei auf Themen wie Marktbeherrschung, Bürokratieabbau und die Notwendigkeit echter Innovation anstelle aggressiver Skalierung zur Kapitalgewinnung ein.
Der jährliche Ungleichheitsbericht von Oxfam offenbart eine extreme Konzentration von Reichtum: Das Vermögen der Milliardäre stieg bis 2025 auf 18,3 Billionen US-Dollar, wobei die 12 reichsten Personen mittlerweile wohlhabender sind als die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung. Der Bericht hebt absurde Vergleiche hervor, die zeigen, dass Elon Musk in 4 Sekunden so viel verdient wie eine durchschnittliche Person in einem Jahr und dass die vier reichsten Milliardäre mehr wert sind als der gesamte weltweite Viehbestand zusammen. Die Analyse zeigt, dass das öffentliche Vermögen schrumpft, während private Vermögen dramatisch ansteigen.
Das 56. Weltwirtschaftsforum in Davos steht ganz im Zeichen des Einflusses der USA, wobei Präsident Donald Trump eine hochrangige Delegation anführt und die Tagesordnung bestimmt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen geopolitische Spannungen, darunter die transatlantischen Beziehungen, Handelsstreitigkeiten mit China und Europa sowie Konflikte in der Ukraine und im Gazastreifen. Während wirtschaftliche Themen in den Hintergrund treten, bleibt künstliche Intelligenz ein wichtiges Diskussionsthema. Das Forum ist auch das erste, an dem Gründer Klaus Schwab aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Führungswechsels nicht teilnimmt.
Der jährliche Ungleichheitsbericht von Oxfam offenbart eine extreme Konzentration von Reichtum und zeigt, dass das Vermögen der Milliardäre bis 2025 um 2,5 Billionen Dollar auf 18,3 Billionen Dollar gewachsen ist. Die zwölf reichsten Menschen sind heute wohlhabender als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Der Bericht hebt absurde Vergleiche hervor, wie zum Beispiel, dass Elon Musk in vier Sekunden so viel verdient wie ein Durchschnittsbürger in einem Jahr und dass die vier reichsten Männer mehr wert sind als alle Kühe der Welt. Er weist auch auf den Rückgang des öffentlichen Vermögens hin, während private Vermögen in die Höhe schnellen.

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