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Suchbegriff: Pemex

Mexiko sucht nach Möglichkeiten, trotz der Zollandrohungen der USA die Ölexporte nach Kuba fortzusetzen. Dabei werden Optionen wie humanitäre Hilfslieferungen in Betracht gezogen, um amerikanische Vergeltungsmaßnahmen zu vermeiden und gleichzeitig das Engagement für die Unterstützung der kubanischen Bevölkerung angesichts wachsender Treibstoffknappheit und einer möglichen humanitären Krise aufrechtzuerhalten.
Der russische Botschafter in Kuba gab bekannt, dass Moskau trotz der Druckkampagnen der USA weiterhin Öl nach Kuba liefern wird. Diese Erklärung erfolgte, nachdem Präsident Trump mit Zöllen gegen Länder gedroht hatte, die Öl nach Kuba liefern, was sowohl Russland als auch Mexiko weiterhin tun wollen. Mexiko liefert täglich 17.000 bis 20.000 Barrel nach Kuba, während Venezuela vor der Intervention der USA der Hauptlieferant der Insel war.
Die mexikanische staatliche Ölgesellschaft Pemex hat angekündigt, dass sie trotz des Drucks der Trump-Regierung, die Strafzölle gegen Länder droht, die Kuba mit Öl beliefern, ihre Ölexporte nach Kuba fortsetzen wird. Der CEO von Pemex, Victor Rodriguez Padilla, erklärte, dass das Unternehmen einen laufenden Vertrag über die Lieferung von raffiniertem Kraftstoff nach Kuba habe und die Lieferungen fortsetzen werde, solange Rohöl verfügbar sei. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum betonte, dass alle Entscheidungen über eine Aussetzung souverän seien und nicht auf Druck der USA zurückzuführen seien, räumte jedoch ein, dass die Lieferungen einen Wert von über 1 Milliarde US-Dollar haben und oft als humanitäre Hilfe bezeichnet werden.
Der Artikel analysiert, wie die schwankende Rhetorik von Präsident Trump gegenüber dem Iran in Verbindung mit anhaltenden Versorgungsengpässen aufgrund von Winterstürmen und geopolitischen Entwicklungen die optimistische Stimmung an den Ölmärkten aufrechterhalten hat, wobei der Preis für Brent-Rohöl über 70 US-Dollar pro Barrel geblieben ist. Zu den wichtigsten Entwicklungen zählen die Aufhebung der Ölsanktionen gegen Venezuela, große Energiegeschäfte mit Unternehmen wie TotalEnergies und Carlyle Group sowie verschiedene geopolitische Entwicklungen, die sich auf die globalen Energieversorgungsketten auswirken.
Die neue Raffinerie Dos Bocas in Mexiko erreicht ihre volle Betriebskapazität, wodurch die heimische Kraftstoffproduktion deutlich gesteigert und die Abhängigkeit Mexikos von Kraftstoffimporten aus den USA auf den niedrigsten Stand seit 16 Jahren gesenkt wird. Diese Veränderung wirkt sich negativ auf US-Raffinerien aus, die zuvor sowohl vom Import mexikanischen Schweröls als auch vom Export raffinierter Produkte zurück nach Mexiko profitierten. Das 20 Milliarden Dollar teure Raffinerieprojekt, das nach Verzögerungen und Kostenüberschreitungen fertiggestellt wurde, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit Mexikos, stellt jedoch gleichzeitig eine Herausforderung für die Dynamik des nordamerikanischen Energiehandels dar.
Mexiko erwägt aufgrund des zunehmenden Drucks seitens der Trump-Regierung, die Öllieferungen nach Kuba zu reduzieren oder einzustellen, was die Regierung von Präsident Sheinbaum vor ein geopolitisches Dilemma stellt. Nachdem die venezolanischen Öllieferungen nach Kuba aufgrund der Intervention der USA bereits eingestellt wurden, ist Mexiko mit etwa 17.200 Barrel Rohöl und raffinierten Produkten pro Tag zum wichtigsten Öllieferanten Kubas geworden. Mexikanische Beamte sind besorgt über mögliche Vergeltungsmaßnahmen der USA, die sich auf die Handelsbeziehungen und die Zusammenarbeit mit den Drogenkartellen auswirken könnten, und befürchten gleichzeitig, dass eine Unterbrechung der Lieferungen nach Kuba eine humanitäre Krise und eine Migrationswelle auslösen könnte.
Die staatliche mexikanische Ölgesellschaft Pemex kämpft weiterhin mit Schulden in Höhe von fast 100 Milliarden US-Dollar, Produktionsrückgängen und der Unfähigkeit, große internationale Ölkonzerne für ihre neuen Joint-Venture-Verträge zu gewinnen. Trotz der Unterstützung durch die Regierung und der politischen Kurswechsel unter Präsidentin Sheinbaum meiden große Ölkonzerne Mexiko aufgrund der finanziellen Instabilität von Pemex und Zahlungsproblemen mit Auftragnehmern. Das Produktionswachstum des Unternehmens bleibt weiterhin schwer fassbar, was Mexikos Ölförderziel von 1,8 Millionen Barrel pro Tag für 2030 erheblich gefährdet.

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