Der Plan des Weißen Hauses, eine neue Abteilung für Betrugsdelikte im Justizministerium zu schaffen, die direkt vom Weißen Haus aus geleitet wird, stößt bei ehemaligen Justizbeamten beider Parteien auf Kritik, die die Motive hinter diesem Schritt in Frage stellen. Kritiker sehen darin einen politischen Schachzug, der die Unabhängigkeit der Strafverfolgung untergraben könnte, insbesondere angesichts der Tatsache, dass der neue stellvertretende Generalstaatsanwalt direkt dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten unterstellt wäre. Während einige potenzielle Vorteile in der Zusammenlegung der zivil- und strafrechtlichen Verfolgung von Betrugsdelikten sehen, überwiegen die Bedenken hinsichtlich einer Politisierung und der gezielten Verfolgung politischer Gegner die vermeintlichen Vorteile.