Das größte Kernkraftwerk Japans, Kashiwazaki Kariwa, musste nur einen Tag nach der Wiederinbetriebnahme von Block 7, der seit der Katastrophe von Fukushima 2011 außer Betrieb war, einen sofortigen Betriebsstopp hinnehmen. Auslöser für die Abschaltung war ein bei den Kontrollen nach der Wiederinbetriebnahme festgestellter Defekt an einer Anlage, wobei der Betreiber TEPCO bestätigte, dass keine Strahlung freigesetzt wurde. Dieser Rückschlag verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen Japans bei seinen Bemühungen, die Kernkraftkapazitäten wiederherzustellen, um die Importe fossiler Brennstoffe zu reduzieren und die Energieversorgung inmitten volatiler globaler Märkte zu stabilisieren.