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Forschende der ETH Zürich haben ein interaktives Tool und eine Studie entwickelt, die die unterschiedlichen Auswirkungen von KI auf verschiedene Berufe aufzeigen. Dabei zeigt sich, dass IT-, Übersetzungs- und Buchhaltungsberufe stark von der Automatisierung betroffen sind, während traditionelle Handwerks- und Pflegeberufe davon unberührt bleiben.
Die großen US-Tech-Unternehmen Google (Alphabet), Meta und Microsoft verzeichnen aufgrund der starken Nachfrage nach KI-Produkten ein deutliches Wachstum mit zweistelligen Umsatzzuwächsen und umfangreichen KI-Investitionen. Alphabet meldete Rekordgewinne und übertraf erstmals die 100-Milliarden-Dollar-Marke bei den Quartalseinnahmen, während Microsoft ein Umsatzwachstum von 18 % und Meta trotz eines Gewinnrückgangs aufgrund der Auswirkungen der Steuerreform ein Wachstum von 26 % verzeichnete. Alle drei Unternehmen erhöhen ihre KI-Investitionen, wobei die Reaktionen der Aktienmärkte gemischt ausfielen, die Performance-Trends aber insgesamt positiv waren.
Nvidia ist das erste Unternehmen, das dank des Booms der künstlichen Intelligenz eine Marktkapitalisierung von 5 Billionen Dollar erreicht hat. Die Aktie des Chipherstellers stieg um über 4,5 %, da seine Technologie für KI-Anwendungen weltweit unverzichtbar bleibt. Nvidia hat Apple und Microsoft in Bezug auf den Marktwert überholt und unterhält enge Beziehungen sowohl zu Tech-Giganten als auch zu KI-Startups. Das Unternehmen meistert die Handelsbeschränkungen zwischen den USA und China und profitiert gleichzeitig vom Vertrauen der Federal Reserve in das wirtschaftliche Wachstumspotenzial der KI.
Die US-Aktienmärkte setzten ihre Rekordjagd fort, wobei Technologieaktien die Gewinne anführten, was durch Microsofts OpenAI-Partnerschaft und Apples 4-Billionen-Dollar-Bewertung unterstrichen wurde. Während die US-Märkte aufgrund der Begeisterung für KI eine starke Performance zeigten, stagnierten die europäischen Märkte wie der DAX. Die Anleger konzentrierten sich auf die anstehenden Zinsentscheidungen der Fed und der EZB, während die Aussichten auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China die Marktstimmung nicht wesentlich beeinflussten. Mit Spannung erwartet wurden die Berichte über die Ergebnisse der wichtigsten Technologieunternehmen Meta, Microsoft, Apple, Amazon und Alphabet.
Elon Musk hat Grokipedia als Alternative zu Wikipedia ins Leben gerufen und behauptet, damit die "politische und ideologische Voreingenommenheit" von Wikipedia zu beseitigen. Die KI-gestützte Enzyklopädie steht jedoch wegen technischer Probleme, rechtsgerichteter Inhalte und der Reproduktion bestehender Voreingenommenheiten aus ihren Trainingsdaten in der Kritik. Der Plattform wird vorgeworfen, Desinformationen zu verbreiten und Kontroversen zu glätten. Beispiele dafür sind problematische Einträge zu Geschlechterfragen und zum Capitol-Aufstand. Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales äußerte sich skeptisch über die Fähigkeit der KI, korrekte Enzyklopädieartikel zu verfassen.
Die PayPal-Aktie verzeichnet deutliche Kursgewinne nach der Ankündigung einer neuen Zahlungspartnerschaft mit OpenAI, die die PayPal-Zahlungslösungen in ChatGPT integrieren und eine KI-gestützte Geldbörse für Einzelhandelstransaktionen schaffen wird, was einen großen Fortschritt bei der Integration von KI in den Handel darstellt.
Das Chief Investment Office von UBS behält seinen positiven Ausblick auf den Bullenmarkt bei und argumentiert, dass trotz der Bedenken hinsichtlich einer KI-Blase die aktuellen Fundamentaldaten solide bleiben und die Bewertungen von Technologieunternehmen weiterhin unter dem Niveau der Dotcom-Blase liegen. Die Analyse erfolgt vor dem Hintergrund bedeutender KI-Infrastruktur-Deals zwischen OpenAI und Chipherstellern wie AMD, NVIDIA und anderen, was die Ansicht stützt, dass die Aktienrallye auf soliden Fundamenten basiert.